Wie erkenne ich axiale Spondyloarthritis

Die nichtröntgenologische axiale Spondyloarthritis zählt zu den entzündlich- rheumatischen Erkrankungen. Meist beginnt sie schleichend. Der Erkrankungsbeginn liegt häufig zwischen dem 15. und 30. Lebensjahr. Es wird vermutet, dass Frauen häufiger betroffen sind.

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Frühzeitiges Erkennen kann helfen, bleibende Schäden an Knochen und Gelenken zu verhindern

Bis zur Diagnose einer nicht-röntgenologischen axialen Spondyloarthritis kann es oft Jahre dauern. Dabei ist es wichtig, die Erkrankung so früh wie möglich zu erkennen. Die rechtzeitige Behandlung kann helfen, dauerhafte Schäden an Knochen und Gelenken zu vermeiden.

Wie erkenne ich eine nicht-röntgenologische axiale Spondyloarthritis?

Sie haben schon länger als drei Monate Rückenschmerzen? Die Schmerzen sind besonders stark nachts zu spüren, sitzen tief und strahlen bis ins Gesäß und die Oberschenkel aus? Nach dem Aufstehen haben Sie das Gefühl, dass Ihre Gelenke steif sind? Die Beschwerden bessern sich durch Bewegung, nicht aber durch Ruhe? Allgemein fühlen Sie sich müde und abgeschlagen? Dann können die Symptome auf eine Entzündung der Wirbelsäule hindeuten. Oder wie ein Facharzt sagen würde: Ursache könnte eine nicht-röntgenologische axiale Spondyloarthritis sein. Der medizinische Fachbegriff lautet: axiale Spondyloarthritis ohne Röntgennachweis einer ankylosierenden Spondylitis.

Es ist wichtig, diese Erkrankung möglichst früh zu erkennen und konsequent zu behandeln, um langfristig die Entzündung zu kontrollieren und dauerhafte Schäden an Knochen und Gelenken zu vermeiden. Von den ersten Anzeichen bis zur Diagnose vergeht jedoch häufig viel Zeit. Das ist dadurch zu erklären, dass die Beschwerden sehr unterschiedlich sein können und zunächst nicht mit der Erkrankung in Verbindung gebracht werden. Typisch zum Beispiel ist der Rückenschmerz im unteren Teil der Wirbelsäule, aber die Halswirbelsäule kann auch betroffen sein und Schmerzen bereiten.

Möglichst schnell zum Facharzt

Der Facharzt für diese Erkrankung ist der Rheumatologe. Für die Diagnose und um andere Erkrankungen auszuschließen, wird er verschiedene Untersuchungen heranziehen, deren Ergebnisse sich wie ein Puzzle zusammenfügen. Basis ist das ausführliche Gespräch mit dem Rheumatologen (Anamnese) und die körperliche Untersuchung. Dazu kommen Magnetresonanztomografie (MRT) und Blutanalyse. Auf den MRT-Bildern sind nicht nur Schäden an den Knochen, sondern auch entzündliche Veränderungen zu erkennen. Die Entzündungen der nicht-röntgenologischen axialen Spondyloarthritis sind auf dem Röntgenbild nicht zu sehen. Sie können nur mit der MRT sichtbar gemacht werden. Auf diese Weise findet der Arzt heraus, um welche Erkrankung es sich handelt, wie stark sie ausgeprägt ist und wie weit fortgeschritten sie ist. Steht als Ursache eine nicht-röntgenologische axiale Spondyloarthritis fest, kann mit der Therapie begonnen werden.

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