Wie erkenne ich Morbus Bechterew

Die ersten Symptome von Morbus Bechterew können sehr unterschiedlich sein und beginnen meist schleichend. Daher können sie nicht immer gleich richtig zugeordnet werden.

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Frühzeitiges Erkennen von Morbus Bechterew und konsequente Therapie beugen bleibenden Schäden vor

Von den ersten Anzeichen bis zur Diagnose Morbus Bechterew ist es oft ein langer Weg. Dabei ist es wichtig, die Krankheit früh zu erkennen. Nur die rechtzeitige Behandlung kann langfristige Schäden an Wirbelsäule und Gelenken verhindern.

Mit welchen Symptomen Morbus Bechterew einhergeht, kann sehr unterschiedlich sein. Es gibt jedoch einige frühe Anzeichen, die für die entzündlich-rheumatische Erkrankung charakteristisch sind. Meist haben Betroffene Rückenschmerzen im unteren Teil der Wirbelsäule, die bis ins Gesäß oder zu den Oberschenkeln hin ausstrahlen können. Seltener betreffen die Beschwerden auch die Halswirbelsäule.

Schleichender Beginn

Typisch für Morbus Bechterew ist der schleichende Beginn. Der Schmerz überfällt Sie nicht plötzlich wie bei einem Hexenschuss, sondern nimmt über Wochen hin langsam zu. Auch die Dauer der Beschwerden ist entscheidend, meist sind sie über einen Zeitraum von über drei Monaten vorhanden. Wahrscheinlich bemerken Sie, dass der Schmerz nachts oder in den frühen Morgenstunden am stärksten ist. Unter Bewegung lassen die Schmerzen meist nach, Ruhe dagegen bekommt Ihnen weniger gut.

Darüber hinaus kann es auch sein, dass die Beweglichkeit der Lendenwirbelsäule in den frühen Morgenstunden eingeschränkt ist. Diese Morgensteifigkeit kann bis zu einer halben Stunde oder länger andauern. Unbehandelt kann Morbus Bechterew langfristig zu einer Versteifung von Wirbelsäule und Kreuz-Darmbein-Gelenk führen. Durch eine rechtzeitige und konsequente Therapie können Sie das Fortschreiten der Erkrankung verlangsamen.

Alle Symptome beachten

Als Folge der Entzündung im Körper kann Morbus Bechterew auch mit einem allgemeinen Krankheitsgefühl verbunden sein. Eventuell fühlen Sie sich müde und abgeschlagen oder verlieren Gewicht. Darüber hinaus kann die Erkrankung auch Entzündungen an anderen Gelenken und Organen hervorrufen. Vielleicht können Sie Veränderungen an Augen oder Haut sowie Gelenkentzündungen an Hand, Ellenbogen, Knie oder Fuß feststellen. Morbus Bechterew tritt meist in Schüben auf. Das bedeutet, Sie können neben akuten Krankheitsphasen immer wieder auch Phasen haben, in denen die Entzündung zur Ruhe kommt und sich die Beschwerden bessern.

Bei Verdacht zum Facharzt

Wenn Sie typische Symptome des Morbus Bechterew bei sich bemerken, sollten Sie sich von einem Arzt untersuchen lassen. Spezialist für eine axiale Spondyloarthritis, also eine entzündlich-rheumatische Wirbelsäulenerkrankung, ist der Rheumatologe. Er kann Ihre Fragen zu Morbus Bechterew beantworten und alle relevanten Untersuchungen durchführen. Er ist in der Lage, schnell eine Diagnose zu stellen und Ihre Therapie individuell auf Sie und Ihre Krankheit abzustimmen. Um zur Diagnose Morbus Bechterew zu gelangen, muss Ihr Arzt verschiedene Untersuchungen durchführen. Zunächst einmal wird er ein ausführliches Gespräch (Anamnese) mit Ihnen führen. Dazu kommen Blutuntersuchungen und verschiedene bildgebende Verfahren. Auf dem Röntgenbild kann Ihr Arzt Schädigungen der Wirbelsäule oder des Kreuz-Darmbein-Gelenks, sogenannte Strukturveränderungen, erkennen. Da Knochenveränderungen bei Morbus Bechterew in einigen Fällen zum Krankheitsbild gehören, kann das Verfahren einen bestehenden Verdacht untermauern.

Die Magnetresonanztomografie liefert nicht nur Erkenntnisse über den Zustand der Knochen, sondern auch über rein entzündliche Veränderungen. So erhält Ihr Arzt wichtige Informationen über Ausprägung und Fortschritt Ihrer Krankheit.
Unter www.rheuma-ruecken-check.de finden Sie einen Test, mit dem Sie mehr über Ihr persönliches Erkrankungsrisiko für eine entzündliche Wirbelsäulenerkrankung erfahren können.

Bitte beachten Sie:

Dieser Test ersetzt in keinem Fall eine ärztliche Untersuchung.

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