RSV: Virus und Infektion

Das RS-Virus kann Atemwegserkrankungen auslösen. Es kommt insbesondere in der Erkältungszeit vor und ist sehr ansteckend. Besonders gefährdet sind Babys und Kleinkinder.

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Was für ein Virus ist eigentlich RSV?

RSV steht für Respiratorisches Synzytial-Virus, kurz RS-Virus. Es handelt sich um ein Virus, das weltweit verbreitet ist und Erkrankungen der Atemwege auslösen kann. Besonders Babys und Kleinkinder sind gefährdet. Bei ihnen ist das RS-Virus sogar einer der bedeutendsten Erreger von Atemwegsinfektionen wie das Robert-Koch-Institut mitteilt. Wie eine gewöhnliche Erkältung tritt das RS-Virus besonders oft in den Erkältungsmonaten, also im Herbst, Winter und Frühjahr auf.

Kurzfilm RSV: Das Virus,
das Eltern kennen sollten

Hier können Sie den Informationsfilm „RSV: Das Virus, das Eltern kennen sollten“ anschauen.


Was bedeutet Respiratorisches Synzytial-Virus (RSV)?

Das Respiratorische Synzytial-Virus wird häufig auch mit dem englischen Begriff „Respiratory Syncytial Virus“ bezeichnet. Respiratorisch bedeutet die Atmung betreffend. Syncytial bedeutet, dass das Virus eine Verschmelzung von mehreren Einzelzellen in der Lungenoberfläche hervorruft (Synzytium).

RS-Virus: Unterschiedliche Übertragungswege und Inkubationszeit

Das RS-Virus wird ähnlich wie viele andere Krankheitserreger übertragen: Zum einen erfolgt die Ansteckung durch das Einatmen von kleinsten Tröpfchen in der Luft, z. B. wenn jemand, der mit dem RS-Virus infiziert ist, niest oder hustet. Zum anderen kann das RS-Virus auch auf anderen Wegen in Mund oder Nase gelangen, etwa wenn ein Kind seine Finger in den Mund steckt. Hinzu kommt, dass das RS-Virus stundenlang auf Oberflächen überleben kann und ansteckend bleibt. Die Erkrankung bricht durchschnittlich vier bis fünf Tage nach der Ansteckung aus. Bis dahin kann das Virus von anderen Menschen übertragen werden, ohne dass sich bei der übertragenden Person Anzeichen der Krankheit zeigen.

Eine RSV-Infektion kommt bei fast jedem Kind vor

Das Respiratorische -Syncytial-Virus ist weit verbreitet und eine RSV-Infektion kann sehr leicht erfolgen. Daher hat beinahe jedes Kind in den ersten beiden Lebensjahren eine RSV-Infektion durchgemacht. Bei Babys und Kleinkindern führt dies oft zu Erkrankungen der Bronchien und der Lunge, also der unteren Atemwege. Eine durchgemachte RSV-Infektion hinterlässt jedoch keine bleibende Immunität. Im Unterschied zu den meisten Kinderkrankheiten kann man eine RSV-Infektion also mehrmals bekommen.

RSV: Das Virus, das Eltern kennen sollten

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