19. September 2018

Acne inversa: Mit Forschung zur optimierten Behandlung

Ende Juli trafen sich Hautärzte aus ganz Deutschland zur 26. Fortbildungswoche für praktische Dermatologie und Venerologie in München (FOBI 2018). Der Kongress zählt zu den größten Fachveranstaltungen im Bereich Hauterkrankungen in Deutschland und findet alle zwei Jahre statt. Auch Acne inversa war eines der Themen, zu denen im Rahmen des Kongresses neue Erkenntnisse vorgestellt und diskutiert wurden. Das zeigt, dass die chronisch-entzündliche Hauterkrankung, bei der es unter anderem zur Bildung von Abszessen kommt, immer mehr Aufmerksamkeit erhält. Neue Erkenntnisse zu den Krankheitsmechanismen haben zu einem besseren Verständnis der Acne inversa und auch zu neuen Therapiemöglichkeiten geführt. Doch damit enden die Forschungen zur Erkrankung nicht.

Viele Studien und neue Erkenntnisse zu Acne inversa

Auf dem Hautarzt-Kongress in München wurde gezeigt, dass eine ganze Reihe von Studien zu den aktuellen Therapien durchgeführt werden. Für die Sicherheit und Wirksamkeit der Biologika-Therapie bei Acne inversa liegen bereits aussagekräftige Studienergebnisse aus mehr als drei Jahren erfolgreicher medikamentöser Behandlung vor. Auch über das Register auf europäischer Basis, das für Acne inversa ins Leben gerufen wurde, ist auf dem Kongress berichtet worden. Dabei handelt es sich um eine Datensammlung, die Informationen zur Erkrankung sowie möglichen Nebenwirkungen sammelt und Erfahrungen zum Behandlungserfolg dokumentiert.

Doch nicht nur zur Therapie der Acne inversa wird geforscht. Aktuelle wissenschaftliche Veröffentlichungen beschäftigen sich auch mit Lebensqualität, Begleiterkrankungen und neuen Möglichkeiten, die Schwere der Erkrankung (Krankheitslast) zu erfassen. So wird der praktische Erfahrungsschatz über Acne inversa stetig erweitert.

Die aktuellen Forschungen tragen dazu bei, den Einsatz bestehender Therapien in der Acne inversa zu verbessern und sicherer zu machen. Kongresse wie die FOBI 2018 in München sind ein wichtiger Weg, die neuen Erkenntnisse Hautärzten bekannt zu machen und so auch die medizinische Versorgung von Menschen mit Acne inversa stetig zu verbessern.