6. November 2019

Chemsex und Hepatitis C – Nur ein Test verschafft Klarheit

Gefahr erkannt, Gefahr gebannt. Für den Umgang mit Hepatitis C gilt dies auf jeden Fall. Das hat mehrere Gründe: Hepatitis C ist bei fast allen Patienten innerhalb weniger Wochen heilbar. Wer weiß, dass er betroffen ist, kann darüber hinaus andere Menschen davor bewahren, sich ebenfalls anzustecken – beispielsweise beim Sex. Das Hepatitis-C-Virus (HCV) wird über Blut übertragen, bei sexuellen Kontakten zwischen Männern ist das Ansteckungsrisiko hoch, besonders bei riskanteren Sexpraktiken wie Chemsex. Hinzu kommt, dass die Symptome der Hepatitis C sehr unspezifisch sind und eine Infektion von den Betroffenen oft nicht oder erst spät bemerkt wird.

Doch nur, wer weiß, ob er selbst betroffen ist, kann dazu beitragen, die Krankheit zu eliminieren.

Sie wollen sich und andere vor dem Hepatitis-C-Virus schützen? Das können Sie tun!

  • Testen: Machen Sie einmal im Jahr einen HCV-Test. Infos darüber erhalten Sie beim Hausarzt. Auch zahlreiche schwule Checkpoints, Aidshilfen und Gesundheitsämter bieten den Test kostenfrei an.
  • Behandeln: Falls Sie betroffen sind, besteht kein Grund zur Panik. Hepatitis C ist in fast allen Fällen heilbar. Besprechen Sie Behandlungsoptionen mit Ihrem Arzt.
  • Informieren: Suchen Sie das Gespräch über Hepatitis C mit Ihrem Partner oder Freunden. Um HCV zu besiegen, ist es wichtig, das Thema aus der Tabu-Zone zu holen.

Weitere Informationen zum Thema unter dem Motto „Du gewinnst. HCV verliert“ finden Sie auch in der September Ausgabe des queeren Stadtmagagzins blu und online auf AbbVie Care.

Sie wollen mehr über Chemsex und Hepatitis C wissen? Kompakte Infos erhalten Sie in unserem Artikel Chemsex und Hepatitis C – Das solltest du wissen. Themen wie Sex, Drogen und sexuell übertragbare Krankheiten bringt zudem das Format „Let‘s Talk About Sex & Drugs“ aus der Tabu-Zone, mehr dazu hier.