19. März 2020

Coronavirus und Schuppenflechte: Was ist zu beachten?

Das neue Coronavirus (SARS-CoV-2) ist momentan das alles bestimmende Thema. Eine Vielzahl von Informationen prasselt von allen Seiten auf uns ein. Neben den Maßnahmen, die alle betreffen, wirft diese neue Situationen für Menschen mit Schuppenflechte viele Fragen zur Erkrankung auf. Gehöre ich zur Risikogruppe? Wie soll ich mich verhalten? Kann ich meine Therapie weiterführen? Der Deutsche Psoriasis Bund e. V. (DPB) hat in Zusammenarbeit mit seinem wissenschaftlichen Beirat nun Empfehlungen herausgegeben, was bei Schuppenflechte und Psoriasis-Arthritis im Zusammenhang mit dem Coronavirus berücksichtigt werden sollte.

Vieles zu SARS-CoV-2 ist aktuell noch nicht bekannt bzw. abzuschätzen. Die wichtigste Botschaft des DPB lautet jedoch, dass es auch für Menschen mit Schuppenflechte keinen Grund zur Panik gibt. Entscheidend sei es, die allgemeinen empfohlenen Hygienemaßnahmen und Verhaltensweisen einzuhalten. Hinsichtlich der Psoriasis-Therapie hält es der Deutsche Psoriasis Bund für wichtig, dass Medikamente nicht ohne Rücksprache mit dem behandelnden Arzt abgesetzt werden.

Lesen Sie hier die Empfehlungen des DPB zum neuen Coronavirus und Schuppenflechte.

Bei einem konkreten Ansteckungsverdacht mit dem neuen Coronavirus wenden Sie sich bitte umgehend telefonisch an Ihren behandelnden Arzt. Beachten Sie bitte auch, dass zu SARS-CoV-2 viele Falschmeldungen kursieren, insbesondere in den Sozialen Medien. Halten Sie sich daher bei Ihrer Informationssuche an glaubwürdige Quellen. Dazu zählt zum Beispiel die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA).