29. Januar 2018

Gut durch die kalte Jahreszeit: Infektionserkrankungen vermeiden

Winterzeit ist auch Erkältungs- und Grippezeit. Für Menschen mit einer chronisch-entzündlichen Erkrankung ist es nun besonders wichtig, sich vor einer Ansteckung zu schützen. Die Krankheit selbst wie auch die Behandlung mit Medikamenten, die das Immunsystem beeinflussen, können das Risiko für eine Infektionserkrankung oder für einen schweren Verlauf erhöhen. Schutz vor der Influenza bietet die jährliche Grippeschutzimpfung. Diese wird auch für Menschen mit chronisch-entzündlichen Erkrankungen empfohlen. Darüber hinaus ist es im Alltag hilfreich, Ansteckungsgefahren für Infektionserkrankungen zu erkennen und bewusst zu umgehen.

Grippe und Erkältung: Ansteckung umgehen

Ein paar einfache Regeln helfen Ihnen dabei, das Risiko für Grippe- und Erkältungserkrankungen zu verringern. Waschen Sie sich regelmäßig die Hände: Ob Türgriff, Tastatur oder Händeschütteln – unsere Hände kommen laufend mit Gegenständen oder Menschen in Kontakt. Lästiger Nebeneffekt ist, dass auch Krankheitserreger dabei auf der Haut zurückbleiben können. Schon eine kurze Berührung des Gesichts mit den Händen kann diese auf die Schleimhäute von Mund, Augen oder Nase verbreiten. Regelmäßiges und gründliches Händewaschen kann eine Übertragung vermeiden. Denken Sie daran insbesondere vor der Essenszubereitung, vor den Mahlzeiten, nach dem Gang auf die Toilette, nach dem Naseputzen, Husten oder Niesen und bei der Rückkehr nach Hause.

  1. Hände unter fließendes Wasser halten und nass machen
  2. Von allen Seiten gründlich und vor allem lange genug einseifen: 20 bis 30 Sekunden
  3. Die komplette Seife sorgfältig unter fließendem Wasser abspülen
  4. Hände mit einem sauberen Handtuch gründlich abtrocknen

Darüber hinaus sollten Sie es vermeiden, mit den Händen das Gesicht zu berühren. Und beim Husten? Die Hand vor den Mund zu halten passiert ganz automatisch. Hygienisch ist das jedoch nicht. Schließlich können dadurch Erreger vom Mund direkt in die Hand befördert werden und sich von dort weiter verbreiten. Besser ist es, in den Ärmel, z. B. an der Armbeuge, zu husten. Das gilt natürlich auch fürs Niesen. Zudem heißt es Abstand halten, wenn Sie selbst husten oder jemand in Ihrem Umfeld hustet.

Mit Frischluft gegen Viren

Sorgen Sie für frische Luft: Ob zu Hause oder bei der Arbeit, regelmäßiges Lüften sollte selbstverständlich sein. Die Anzahl der Krankheitserreger kann sich in geschlossenen Räumen schnell erhöhen. Dagegen hilft es, drei- bis viermal täglich zehn Minuten für Frischluft zu sorgen. Gleichzeitig wird dadurch das Raumklima verbessert und die Schleimhäute trocknen nicht so schnell aus. Und wenn alle um Sie herum husten und schniefen, heißt es Abstand halten. Auf engen Kontakt, etwa ein Umarmen oder ein Küsschen bei der Begrüßung, verzichten Sie lieber. Mit diesen einfachen Hygiene-Tipps können Sie selbst eine Ansteckung vermeiden und Sie schützen auch Ihr Umfeld, indem Sie nicht zur Verbreitung von Krankheitserregern beitragen.