12. Juni 2015

Urlaub und Hepatitis C – Tipps für eine entspannte Reise (Teil 1)

Sommerzeit ist Urlaubszeit. Eine schöne Reise öffnet nicht nur den Blick für neue Horizonte. Sie kann Kraft und Lebensfreude geben und damit positive Auswirkungen auf Körper und Psyche haben. Eine Infektion mit dem Hepatitis-C-Virus ist kein Grund, auf eine Urlaubsreise zu verzichten. Ganz im Gegenteil: Genießen Sie Ihre Auszeit vom Alltag und tanken Sie neue Energie. In unserer vierteiligen Serie „Urlaub und Hepatitis C: Tipps für eine entspannte Reise“ möchten wir Ihnen einige Anregungen für eine möglichst unbeschwerte freie Zeit geben. Im ersten Teil lesen Sie, wie Sie bereits vor Reiseantritt eventuelle Stressfaktoren vermeiden können.

Reiseziel gut gewählt

Wenn Sie an Hepatitis C erkrankt sind und eine Reise planen, sprechen Sie bereits im Vorfeld mit Ihrem behandelnden Arzt über Ihre Reisepläne. Er kann Ihnen wichtige Hinweise geben und Sie dazu beraten, was Sie hinsichtlich der Medikamenteneinnahme beachten sollten. Außerdem kann er Ihnen eventuell benötigte Folgerezepte für Ihre Medikamente ausstellen. Denken Sie im Rahmen der Urlaubsvorbereitungen auch an Ihre Kontrolltermine. Sollten Sie diese aufgrund der Reise verschieben müssen, sprechen Sie dies mit Ihrem Arzt ab. Ihr Arzt kann Ihnen auch sagen, an wen Sie sich im Falle eventuell auftretender Nebenwirkungen wenden können. Berge oder Meer? Norden oder Süden? Bei der Wahl Ihres Urlaubsziels müssen keine Wünsche offenbleiben. Behalten Sie dabei jedoch Ihren Gesundheitszustand im Blick. Sind die Beschwerden besonders stark ausgeprägt, könnte eine Fernreise oder ein Sporturlaub eine zusätzliche Belastung für Sie sein. Ein Reiseziel in der Nähe ist dann unter Umständen die bessere Wahl. Informieren Sie sich bereits im Vorfeld über die medizinische Versorgung vor Ort, damit Sie bei Bedarf schnell medizinische Hilfe erhalten.

Der Weg ist das Ziel

Ein entspannter Urlaub sollte schon bei der Anreise beginnen. Gestalten Sie diese daher so stressfrei wie möglich. Die Wahl des Transportmittels spielt dabei auch eine wichtige Rolle. Reisen Sie beispielsweise mit dem eigenen Auto, können Sie immer wieder Pausen einlegen, wenn Ihnen danach ist. Bei einer Anfahrt mit Bus oder Bahn dagegen können Sie bereits die Fahrtzeit für sich nutzen und müssen sich nicht auf das Fahren konzentrieren. Wägen Sie die Vor- und Nachteile der verschiedenen Möglichkeiten gegeneinander ab und entscheiden Sie selbst, welche Variante Ihnen am meisten entspricht. Planen Sie bereits im Vorfeld genug Zeit ein, zum Beispiel für den Check-in am Flughafen, um eventuelle Stresssituationen zu vermeiden.