18. Juni 2015

Schuppenflechte – Tipps für einen unbeschwerten Sommer (Teil 3)

Wenn die Sommerhitze zu groß wird, hilft oft nur noch ein Sprung ins kühle Nass. Auch wenn Sie an Schuppenflechte erkrankt sind, spricht nichts dagegen, eine Runde schwimmen zu gehen. Was Sie dabei beachten sollten und wie Sie sich sonst noch gegen die Hitze wappnen können, lesen Sie im dritten und letzten Teil unserer Serie.

Feuchtigkeitsreserven auffüllen

So erfrischend ein kühles Bad bei sommerlichen Temperaturen auch sein mag: Wer zu lange im Wasser bleibt, tut seiner Haut damit keinen Gefallen. Wasser entzieht der Haut Fette und Feuchtigkeit, sie wird trocken und spannt. Das macht sie auch anfälliger für Entzündungen und kann die Schuppenflechte unter Umständen verstärken. Verstärkt wird dieser Effekt durch Zusätze im Wasser, wie beispielsweise Chlor. Um die Haut also bei einem Besuch im Schwimmbad nicht übermäßig zu strapazieren, sollten Sie die Badedauer begrenzen und sich nach dem Schwimmen abduschen, um Chlorrückstände von der Haut zu spülen. Tupfen Sie die Haut anschließend vorsichtig trocken. Trocken reiben reizt die Haut zusätzlich. Tragen Sie nach dem Baden großzügig Feuchtigkeitspflege und Sonnenschutz auf. So beugen Sie einem Austrocknen der Haut vor und schützen sie vor schädlicher UVA- und UVB-Strahlung.

Leichte Sommerkleidung lässt Haut atmen

Eng sitzende Kleidungsstücke lassen oft zu wenig Luft an die Haut. Gerade im Sommer kommen Sie darin leichter ins Schwitzen, was zu vermehrtem Juckreiz führen kann. Reibt oder drückt die Kleidung auf der Haut, kann dies die Entstehung von neuen Schuppenherden begünstigen oder bestehende Herde verschlimmern. Lockere, bequeme Kleidung lässt Luft an die Haut und gibt Ihnen Bewegungsfreiheit. Raue Stoffe und chemische Zusätze können die Haut zusätzlich reizen. Kleidung aus atmungsaktiven Naturmaterialien, wie beispielsweise Baumwolle, ist meist eine gute Wahl. Leichte, luftige Sommerkleidung hilft einen Hitzestau auf der Haut zu vermeiden und ist ein zusätzlicher Sonnenschutz.