14. März 2017

Arzneimittel richtig entsorgen – Nicht ins Abwasser (Teil 1)

Eine Hausapotheke findet sich in beinahe jedem Haushalt. Gerade für Menschen mit chronischen Erkrankungen sind Medikamente unentbehrlich. Doch wohin mit den Arzneimitteln, wenn sie abgelaufen sind oder nicht mehr benötigt werden? Mehr zum Thema Arzneimittelentsorgung lesen Sie in unserer Serie „Arzneimittel richtig entsorgen“.

Medikamente nach Ablauf des Verfallsdatums entsorgen

Jede Hausapotheke sollte regelmäßig auf die Haltbarkeit der einzelnen Arzneimittel kontrolliert werden. Denn Medikamente, die das angegebene Verfallsdatum überschritten haben, können nicht nur in ihrer Wirksamkeit beeinträchtigt, sondern möglicherweise sogar gesundheitsschädlich sein. Sie sollten daher nicht mehr angewendet werden. Auch Medikamente, die nicht mehr benötigt werden, können aussortiert werden. Wie aber entsorgt man diese Arzneimittel richtig?

Arzneimittelentsorgung nicht in Waschbecken oder Toilette

Der oberste Grundsatz bei der Arzneimittelentsorgung ist es, Medikamente niemals ins Waschbecken oder in die Toilette zu geben. Auch Glasbehälter, in denen sich Medikamentenreste befinden, sollten nicht ausgespült werden. Der Grund: Arzneimittelwirkstoffe, die über das Abwasser entsorgt werden, können den Wasserkreislauf belasten. Denn nicht alle Substanzen im Wasser können in den Kläranlagen restlos herausgefiltert werden. So kann auch das gereinigte Wasser unter Umständen noch Medikamentenreste enthalten. Besonders häufig verwendete oder schwer abbaubare Wirkstoffe können nicht nur das Gleichgewicht von Bächen, Flüssen und Seen stören, sondern unter Umständen auch ins Trinkwasser gelangen.

Mehr über die verschiedenen Möglichkeiten der Arzneimittelentsorgung lesen Sie im zweiten und letzten Teil unserer Reihe.