28. Juli 2016

Erfolgreich im Beruf – Von der Diagnose zur Therapie im Alltag (Teil 1)

Chronisch-entzündliche Hauterkrankungen wie Schuppenflechte oder Acne inversa sind zwar bislang nicht heilbar, heute jedoch gut therapierbar. Dadurch können die jeweiligen Beschwerden deutlich gebessert werden. Voraussetzung dafür ist die konsequente Einhaltung der Therapie. Dank moderner Behandlungsmöglichkeiten kann diese meist problemlos in den Alltag integriert werden.

Arbeit oft mehr als Mittel zum Zweck

Aktiv im Berufsleben zu stehen bedeutet für viele Menschen mehr als nur „Geld verdienen“. Berufliche Teilhabe stärkt das Selbstbewusstsein und das Gefühl, ein wichtiger Teil der Gesellschaft zu sein. Eine chronisch-entzündliche Hauterkrankung wie Schuppenflechte oder Acne inversa steht einem erfüllenden Berufsleben nicht im Weg. Je eher die Erkrankung erkannt und behandelt werden kann, umso leichter wird man damit im Berufsalltag zurechtkommen.

Therapie in den Alltag integrieren

Moderne Behandlungsmethoden lassen sich heute meist gut mit dem Arbeitsalltag vereinbaren. Das individuell passende Therapiekonzept richtet sich nach der Art und dem Schweregrad der Erkrankung, berücksichtigt aber auch persönliche Lebensumstände. In Absprache mit dem behandelnden Arzt lässt sich der Arbeitsalltag möglicherweise bei der Therapiewahl berücksichtigen. Andererseits können auch kleine Anpassungen am Arbeitsplatz den Arbeitsalltag mit der Erkrankung vereinfachen. Lösungen wie Homeoffice oder flexible Arbeitszeiten beispielsweise können vermeiden, dass durch neue Krankheitsschübe oder Arztbesuche Fehlzeiten entstehen.

Arbeitsalltag den Gegebenheiten anpassen

Manchmal macht eine chronisch-entzündliche Hauterkrankung wie Schuppenflechte oder Acne inversa aber auch Veränderungen im Berufsleben notwendig. Zum Beispiel, wenn mit hautreizenden Substanzen gearbeitet wird. Auch wenn der Berufsalltag mit viel Stress verbunden ist, kann sich das negativ auf die Schuppenflechte oder Acne inversa auswirken. Dann ist Eigeninitiative gefragt. Unter Umständen kann der Arbeitsalltag so geändert werden, dass die problematischen Aspekte abgeschwächt werden können. Der Vorgesetzte oder Betriebsrat kann dabei ein guter Ansprechpartner sein. Falls es keine Möglichkeit gibt, weiterhin in Ihrem bisherigen Beruf zu arbeiten, kann auch eine Umschulung in Betracht kommen.

Welche Möglichkeiten und Rechte Menschen mit einer chronisch-entzündlichen Hauterkrankung im Arbeitsleben haben, lesen Sie in der Fortsetzung unseres Artikels.