26. September 2016

Uveitis wirksam behandeln (Teil 2)

Seit Kurzem informiert AbbVie Care in einem eigenen Bereich über Uveitis. Als Uveitis werden verschiedene Entzündungen der mittleren Augenhaut, der Uvea, bezeichnet. Unbehandelt kann eine Uveitis zu bleibenden Schäden am Auge führen. Eine wirkungsvolle Behandlung kann das verhindern. Mehr über die verschiedenen Therapiemöglichkeiten lesen Sie hier.

Individuelles Therapiekonzept

Zur Behandlung einer Uveitis stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Die Wahl der richtigen Behandlungsoption wird bei jedem Betroffenen individuell getroffen. Sie hängt unter anderem davon ab, um welche Form der Uveitis es sich handelt, wie ausgeprägt die Entzündung ist, ob weitere Erkrankungen vorliegen oder eventuelle Komplikationen bestehen. Je besser Betroffene über die Erkrankung Bescheid wissen, umso eher sind sie in der Lage, sich gemeinsam mit ihrem Augenarzt für die passende Therapie zu entscheiden.

Uveitis behandeln

Wie kann der Arzt Uveitis behandeln? Eine Uveitis wird in der Regel zunächst medikamentös behandelt. Liegt eine Infektion zugrunde, werden Medikamente gegen den jeweiligen Erreger eingesetzt: Antibiotika gegen Bakterien, Virustatika gegen Viren und Antimykotika gegen Pilze. Eine nicht infektiöse Uveitis kann mit Kortikosteroidpräparaten (wie zum Beispiel Kortison) behandelt werden. Droht eine Verklebung von Regenbogenhaut und Linse, können pupillenerweiternde Augentropfen diese verhindern oder lösen. Ist die Entzündung im Auge besonders stark ausgeprägt, sind Immunsuppressiva häufig das Mittel der Wahl. Diese können die Abwehrreaktion des Immunsystems unterdrücken und so die Entzündung stoppen. Biologika können die Entzündung bei einer nicht infektiösen Uveitis langfristig kontrollieren. Sie greifen gezielt in das Immunsystem ein und hemmen so den Entzündungsprozess. Kommt es im Verlauf einer Uveitis zu Komplikationen, kann möglicherweise auch ein operativer Eingriff nötig werden. Das kann beispielsweise bei einem grauen oder grünen Star der Fall sein. Manchmal kann bei einer Uveitis auch psychologische Unterstützung hilfreich sein, wenn die Erkrankung die Seele belastet oder sich zunehmend auf die Lebensqualität auswirkt. Der behandelnde Arzt kann dazu umfassend beraten. Er beantwortet außerdem alle Fragen zu den vorgestellten Arzneimitteln und Behandlungsmöglichkeiten.

Umfassende Informationen über die verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten finden Sie auch im Bereich „Uveitis“ auf abbvie-care.de. Zudem erfahren Sie mehr über die Erkrankung und erhalten verschiedene Hilfsangebote, wie beispielsweise die Suche nach einem geeigneten Arzt oder einer Selbsthilfegruppe. Darüber hinaus stehen Ihnen verschiedene Links und Broschüren zur Verfügung.