23. Februar 2017

An die Seele denken – Entspannen Sie sich (Teil 3)

Innere Ruhe und Ausgeglichenheit können einen wichtigen Beitrag zur Stressbewältigung leisten. Wie aber lässt sich seelisches Gleichgewicht erreichen? Wie und wo Sie am besten zur Ruhe kommen und sich entspannen können, hängt ganz von Ihnen ab. Einige Möglichkeiten und Entspannungstechniken stellen wir Ihnen im dritten und letzten Teil unserer Reihe „An die Seele denken“ vor.

Entspannung im Alltag

Kleine Entspannungsrituale können oft unkompliziert in den Alltag integriert werden. Manchmal genügen schon wenige Minuten Zeit, um sich zu sammeln und zur Ruhe zu kommen. So kann es beispielsweise guttun, die Gedanken einen Moment bewusst schweifen zu lassen, wenn es um Sie herum besonders hektisch zugeht. Schalten Sie zwischendurch einfach einmal kurz ab und das Telefon und den Computer aus. Gegen körperliche Verspannung hilft es oft häufig, aufzustehen und sich einmal ausgiebig zu strecken und die Muskeln zu lockern. Eine bewusste, tiefe und ruhige Atmung kann ebenfalls entspannend wirken. Reservieren Sie sich Zeit für sich selbst. Das kann ein Abend in der Woche oder eine Stunde am Tag sein, die nur Ihnen gehört. Machen Sie in dieser Zeit, was Ihnen guttut: Nehmen Sie ein entspannendes Bad, lesen Sie ein gutes Buch oder machen Sie einen ausgedehnten Spaziergang.

Entspannungstechniken

Gezielte Entspannungstechniken können ebenfalls viel zum seelischen Gleichgewicht beitragen. Dazu zählen beispielsweise progressive Muskelentspannung, autogenes Training, Meditation oder Yoga. Als Einsteiger ist es sinnvoll, diese Entspannungstechniken unter Anleitung zu erlernen. Das erfordert unter Umständen Zeit und Geduld. Wenn Sie die Techniken jedoch erst einmal beherrschen, lassen sie sich unkompliziert in den Alltag integrieren. Informationen zu entsprechenden Angeboten erhalten Sie bei Ihrem behandelnden Arzt, Ihrer Krankenkasse oder einer Selbsthilfeorganisation.