16. Oktober 2015

Essen wie im Urlaub – Mittelmeerdiät schmeckt und tut gut (Teil 3)

Die erste Hälfte der zehn Regeln für eine vollwertige Ernährung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE) konnten wir Ihnen bereits im zweiten Teil unserer Serie „Essen wie im Urlaub: Mittelmeerdiät schmeckt und tut gut“ vorstellen. Hier lesen Sie nun die verbleibenden fünf.

6. Zurückhaltung mit Zucker und Salz

Zucker und Salz sollten am besten nur als Gewürze und damit sparsam zum Einsatz kommen. Verwenden Sie dafür Salz, das mit Jod und Fluorid angereichert ist.

7. Reichlich trinken

Achten Sie auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr. Die DGE empfiehlt täglich rund 1,5 Liter. Am besten geeignet sind Mineralwasser, leichte Saftschorlen oder ungesüßter Kräutertee. Gesüßte Getränke sind meist sehr energiereich. Sie können die Entstehung von Übergewicht begünstigen und sollten daher eher die Ausnahme sein. Denn zusätzliche Pfunde belasten die Gelenke nur zusätzlich. Auch Alkohol sollte nur in kleinen Mengen und gelegentlich getrunken werden. Zum einen kann es möglicherweise zu Wechselwirkungen mit Medikamenten kommen. Zum anderen kann übermäßiger Alkoholgenuss ernsthafte gesundheitliche Schäden nach sich ziehen.

8. Schonende Zubereitung

Um den natürlichen Geschmack der Lebensmittel und die Nährstoffe zu erhalten, sollten sie möglichst kurz und bei niedrigen Temperaturen gegart werden. Verwenden Sie dazu wenig Wasser oder Fett.

9. Zeit und Genuss

Nicht nur das Was, auch das Wie trägt zu einer gesunden Ernährung bei. Nehmen Sie sich Zeit zum Essen. Essen Sie bewusst und nicht nebenbei. Das fördert auch Ihr Sättigungsempfinden.

10. In Form bleiben

Eine gesunde, vollwertige Ernährung geht Hand in Hand mit viel Bewegung. Die DGE empfiehlt 30 bis 60 Minuten täglich. So können Sie Ihr Gewicht halten und der Entstehung von Übergewicht vorbeugen. Für Menschen mit einer entzündlich-rheumatischen Erkrankung ist es besonders wichtig, beweglich zu bleiben und überschüssige Pfunde zu vermeiden. Ein guter Anfang kann es schon sein, das Auto öfter einmal stehen zu lassen und auf das Fahrrad umzusteigen oder zu Fuß zu gehen.

Quellen:

  1. www.dge.de/ernaehrungspraxis

In der Fortsetzung unserer Serie lesen Sie, welche Ernährungs-Besonderheiten Sie hinsichtlich einer entzündlich-rheumatischen Erkrankung beachten sollten.