4. Mai 2016

Bewegungstipp Wandern – Rund um das Wahrzeichen der Fränkischen Schweiz (Teil 7)

Sie möchten am liebsten gleich in die Wandersaison starten? Dem steht nichts im Wege. Bevor Sie sich allerdings ins Hochgebirge wagen, sollten Sie Kondition und Fitness erst einmal auf körperlich weniger anspruchsvollen Wegen testen. Im siebten Teil unserer Reihe „Bewegungstipp Wandern“ entführen wir Sie daher in den Naturpark Fränkische Schweiz.

Burgen, Berge, Höhlen und Felsen

Als Fränkische Schweiz wird der nördliche Teil der Fränkischen Alb bezeichnet. Mehr als 4.500 Kilometer ausgeschilderte Wanderwege warten hier darauf, begangen zu werden. Sie können diese entweder auf eigene Faust erkunden oder sich einer der zahlreichen geführten Wanderungen anschließen. Höhlen, Bergformationen, Hügel und Felsen bestimmen das Landschaftsbild der Fränkischen Schweiz. Zahlreiche Burgen und Ruinen lassen die Landschaft an einigen Stellen beinahe märchenhaft wirken. Die Internetseite www.fraenkische-schweiz.com informiert umfassend über die Region und leitet zu verschiedenen Angeboten für Gruppenwanderungen weiter.

Aussicht und Naturschönheiten

Eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Region ist das Hochplateau Ehrenbürg. Das Plateau hat zwei Gipfel, das Walberla, wie der Nordgipfel wegen der dort befindlichen Walburgis-Kapelle genannt wird, und den südlichen Rodenstein. Von hier aus haben Sie einen wunderbaren Blick über das untere Wiesenttal und die Regnitzebene. Unsere Wanderung führt in einem Rundwanderweg auf das Walberla, wie der gesamte Tafelberg im Volksmund heißt, hinauf. Ein Spaziergang ist die 8,5 Kilometer lange Strecke mit ihren insgesamt 337 Höhenmetern eher nicht. Der mittlere Schwierigkeitsgrad sollte jedoch gut zu bewältigen sein. Die reine Gehzeit ist mit zwei Stunden angegeben, jedoch gibt es unterwegs nicht nur die Aussicht, sondern auch seltene Pflanzen wie beispielsweise Orchideen zu bestaunen. Hier lohnt es sich also, ein wenig mehr Zeit einzuplanen. Der Wanderweg ist ganzjährig begehbar.

Zwei Gipfel und ein Hochplateau

Wir starten unsere Wanderung an der St.-Bartholomäus-Kirche in Kirchehrenbach. Dorthin gelangen Sie entweder mit dem Pkw oder mit der Bahn über Forchheim. Von dort aus verkehren Busse nach Kirchehrenbach. Von der Kirche aus folgen wir der Straße zur Ehrenbürg und wechseln schließlich auf einen Waldweg, der links in den Wald, hinauf zur Walburgis-Kapelle führt. Kurz darauf erreichen wir den Walberla-Gipfel. Von dort aus queren wir das Plateau und wandern weiter zum Rodenstein. Nun führt der Weg abwärts nach Schlaifhausen. Von dort aus gehen wir die Straße entlang nach Wiesenthau. Hier halten wir uns im Ortszentrum rechts und schlagen wieder den Weg in Richtung Walberla ein. Die Route führt nun am Fuße des Tafelberges durch Wiesen und Felder zurück nach Kirchehrenbach, wo sich die Wanderung mit einer Einkehr abschließen lässt. Nähere Informationen zur Tour „Rund um das Walberla“ finden Sie unter www.outdooractive.com.

Im nächsten Teil unserer Reihe stellen wir Ihnen einen im wahrsten Sinn des Wortes malerischen Wanderweg vor.