3. November 2017

Welt-Frühgeborenen-Tag: den Kleinsten Aufmerksamkeit schenken

Bereits zum achten Mal sorgt der Welt-Frühgeborenen-Tag am 17. November für Aufmerksamkeit für die Belange von Frühchen und ihren Eltern. An diesem Tag bieten in ganz Deutschland Kliniken, Frühförderstellen, Nachsorgezentren und Elterngruppen Aktionen, Veranstaltungen und Informationen rund um das Thema Frühgeburt. Ziel des Aktionstages ist es, über die Bedürfnisse von Frühgeborenen aufzuklären und die damit verbundenen medizinischen, psychosozialen und finanziellen Herausforderungen aufzuzeigen. Eltern und alle Interessierten erhalten die Möglichkeit, sich umfassend über das Thema zu informieren. Auf seiner Internetseite informiert der Bundesverband „Das frühgeborene Kind“ e. V. über Hintergrund und Ziele des Welt-Frühgeborenen-Tags sowie über aktuelle Aktionen der Initiative. Darüber hinaus ist Informationsmaterial zum Thema Frühchen erhältlich.

Frühchen auf der ganzen Welt eine Stimme geben

Ins Leben gerufen wurde der Welt-Frühgeborenen-Tag von der europäischen Stiftung EFCNI (European Foundation for the Care of Newborn Infants) in Kooperation mit der amerikanischen Organisation March of Dimes, der australischen Austprem und 17 weiteren europäischen Elternverbänden. Kommt ein Baby vor Ende der 37. Schwangerschaftswoche (SSW) zur Welt, zählt es zu den Frühgeborenen. Dies trifft auf etwa jedes zehnte Kind zu. Frühgeborene sind demnach die größte Kinderpatientengruppe in Deutschland. Mit der frühzeitigen Geburt hat das Kind weniger Zeit für die Entwicklung im Mutterleib. Das führt dazu, dass Organe und Körperfunktionen sich nicht vollständig ausbilden können. Eine Frühgeburt ist daher mit besonderen gesundheitlichen Risiken und Herausforderungen verbunden. So zählt auch die Infektion mit dem RS-Virus (Respiratorisches Synzytial-Virus, RSV) zu den möglichen Komplikationen für Frühchen. Mit dem Welt-Frühgeborenen-Tag wird am 17. November ein wichtiger Schritt unternommen, auf die Probleme von Frühchen aufmerksam zu machen.