17. Januar 2017

Wie schaffe ich das? – Ziele und Pläne schmieden

Jeder kennt es: das Gefühl vor einer Herausforderung zu stehen und zu glauben „Das schaffe ich nie!“. Und dann ist da vielleicht dieser Moment, wo es doch möglich erscheint – Schritt für Schritt. Dieses Hochgefühl – ob nun Ehrgeiz, Vorfreude, Stolz oder Befriedigung – ist ein sehr wichtiges. Es gibt uns Energie, Kraft und Tatendrang. Dadurch werden wir aktiv. Die Glücksforschung nennt es das Glück der Selbstüberwindung oder kurz gesagt: das „Mut tut gut – Glück“.

Doch wie können wir unsere Chancen erhöhen, die eigenen Ziele zu erreichen? Bevor wir die Herausforderung angehen, sollten wir uns fragen: wieso ist MIR dieses Ziel wichtig. Damit gehen wir unserer Motivation auf die Spur. Die Ziele sollten wir positiv formulieren (zum Beispiel statt „Ich möchte nicht zu spät kommen“ – „Ich möchte kurz vor dem verabredeten Termin eintreffen“) und es ganz konkret machen (statt „ich möchte sparen“ – „ich möchte jeden Monat 20 € weglegen und fange diesen Monat damit an“). Es sollte zudem schaffbar und realistisch sein und einen kleinen Puffer beinhalten (z.B. „ich werde 2x in der Woche für je 30 Minuten straff spazieren gehen“). Manchmal ist es auch hilfreich, sich Teilschritte zu setzen, die uns dem Ziel näher bringen. Und nicht zu vergessen: Jeder Teilschritt ist ein Erfolg und darf gewürdigt werden. Sich zu belohnen, innerlich auf die Schulter zu klopfen und immer wieder auf das bisher Erreichte zu schauen hilft uns dabei, weiter am Plan zu bleiben und Schritt für Schritt dem Ziel näher zu kommen.