3 Fragen an … Iris und Hans Gros

Autor: Petra Sperling | 04/2020

Was bedeutet Lebensqualität für Sie?
Mit sich und seinen Lebensumständen in Einklang zu sein. Wir versuchen, aktiv mit dem umzugehen, was auf uns zukommt, und jeden Tag das Beste daraus zu machen. Wichtig sind auch soziale Kontakte und gemeinsame Unternehmungen. Unter Umständen muss man sich auch neu orientieren. Wer zum Beispiel seinen Lieblingssport nicht mehr ausüben kann, findet vielleicht an einem früheren Hobby wieder Freude.

Sie leben beide mit Parkinson. Wie bringen Sie die Erkrankung und Lebensqualität zusammen?
Parkinson bremst uns aus – aber die Entschleunigung bietet auch die Chance, bewusster durchs Leben zu gehen und sich an kleinen Dingen zu erfreuen, die man sonst womöglich übersehen würde. Wir achten zudem darauf, uns immer wieder Inseln der Zufriedenheit zu schaffen und möglichst aktiv zu leben. Beides fördert unsere Lebensqualität.

Wie kann man sich diesem großen Ziel in kleinen Schritten nähern?
Ein erster Schritt ist es, die Erkrankung anzunehmen. Wer ständig damit hadert, kann sich an nichts richtig freuen. Eine gute Basis ist auch der Austausch mit anderen. Man sollte zudem die Gelegenheiten nutzen und das tun, was einem gerade Spaß macht. Wir gehen zum Beispiel gerne tanzen, auch wenn wir wissen, dass uns am Tag danach womöglich die Knochen wehtun. Doch ein positives Erlebnis kann einem niemand mehr nehmen. Darüber hinaus gibt uns die Selbsthilfe viele bestärkende Impulse.

Vielen Dank, Frau Gros,
vielen Dank, Herr Gros!

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