Die Arbeit einer Parkinson Nurse

Autor: Petra Sperling | 05/2019

Parkinson Nurses sind fortgebildete Pflegekräfte und in neurologischen Kliniken beschäftigt. Ihre Tätigkeit kann im Einzelnen unterschiedlich sein. In dieser Ausgabe stellt Parkinson Nurse Jürgen Kronmüller seine Arbeit in einem Krankenhaus in Tübingen vor.

„Parkinson ist vielschichtig und kann unterschiedlich verlaufen. Betroffene müssen teilweise sehr individuelle Herausforderungen stemmen und haben daher einen großen Informationsbedarf“, erlebt Jürgen Kronmüller, der als Parkinson Nurse und Fachspezialist Neurologie insbesondere Menschen mit fortgeschrittenem Parkinson begleitet. „Es reicht nicht, ihnen allgemeine Informationen an die Hand zu geben. Man muss herausarbeiten, was genau Probleme bereitet und wie sich die Lage bessern lässt. Manchmal können geringfügige Änderungen viel bewirken – aber man muss den richtigen Ansatzpunkt finden.“

Neben seiner Arbeit in der Klinik ist Jürgen Kronmüller Die Arbeit einer Parkinson Nurse im Verein Parkinson Nurses und Assistenten (VPNA e. V.) für den Bereich Fort- und Weiterbildung zuständig.

„Nur dann können sie selbst und ihre Angehörigen mögliche und notwendige Therapieentscheidungen informiert mittragen.“ Auch wer bereits mit fortgeschrittenem Parkinson behandelt wird, ist während eines Klinikaufenthaltes bei Jürgen Kronmüller in guten Händen: Er erklärt die Handhabung der Technik und stellt sicher, dass alles gut läuft. Darüber hinaus hat er Tipps, was Betroffene und Angehörige nach der Klinikzeit zu Hause beachten können.

Als Parkinson Nurse ist er auch ein wichtiger Ansprechpartner für das medizinische und pflegerische Team der Station. „Ich vermittle den Pflegekräften zum Beispiel, warum Parkinson-Medikamente regelmäßig und zu bestimmten Zeiten eingenommen werden müssen. Dann kann das Team darauf achten, dass Betroffene in der Klinik ihr individuelles Einnahmeschema einhalten können.“

Mehr über die Arbeit von Parkinson Nurses und Assistenten unter www.vpna-ev.de

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