„Eine passende Therapie fördert die Lebensqualität“

Autor: Bernhard König | 06/2018

Es ist nicht immer einfach, Parkinson zu diagnostizieren. Mitunter werden Betroffene jahrelang irrtümlicherweise auf andere Erkrankungen wie Rheuma oder Depressionen behandelt. Heilbar ist Parkinson nicht; es gibt jedoch viele Möglichkeiten, den Verlauf positiv zu beeinflussen. Eine gezielte Medikamentengabe und ergänzende Therapien können Bewegungsfähigkeit, Selbstständigkeit und Lebensqualität sehr lange erhalten. Vor allem in den ersten Jahren nach der Diagnose gelingt das meistens sehr gut – vorausgesetzt, Betroffene erhalten ihre Medikamente regelmäßig. Allerdings helfen die Medikamente nicht bei allen Beschwerden gleich gut. Deshalb sollten Betroffene eine Neurologin oder einen Neurologen kontaktieren, die oder der sich mit Parkinson gut auskennt. Wichtig ist auch, die Einnahmehinweise der Medikamente zu beachten. Im Verlauf sollte die Therapie regelmäßig angepasst werden. Hilfreich ist dabei ein Tagebuch über Wirkschwankungen und Nebenwirkungen der eingenommenen Medikamente.

Sich rechtzeitig informieren

Zudem sollte sich jeder rechtzeitig und in Ruhe mit Therapiemöglichkeiten im fort- geschrittenen Stadium beschäftigen. Zur Verfügung stehen die beiden Pumpentherapien und die Tiefe Hirnstimulation. Setzen Sie sich mit Ihrer Familie, Ihrer Neurologin oder Ihrem Neurologen dazu auseinander, tauschen Sie sich in Selbst- hilfegruppen aus oder sprechen Sie uns an. Wir unterstützen Sie!

Kontakt zu den Parkinson Nurses und Assistenten (VPNA) e. V. über Bernhard König, Telefon: 0511 2153811, E-Mail: info@vpna-ev.de

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