Narkoseformen

Autor: Petra Sperling | 06/2016

Es gibt drei Formen:

Inhalationsnarkose

Der Patient atmet über eine Gesichtsmaske ein gasförmiges Narkosemittel ein. Sobald er schläft, kann der Arzt die Narkose aufrechterhalten, indem er die Gase über einen Beatmungsschlauch in Mund oder Nase in die Luftröhre einführt. Eine Alternative ist die Zufuhr über eine Kehlkopfmaske.

Intravenöse Narkose

Flüssige Narkosemittel werden über eine Vene in den Körper gebracht. Der Arzt legt hierfür einen Zugang meistens an der Hand oder am Arm. Über den Blutkreislauf verteilen sich die Wirkstoffe im Körper. Der Zugang kann zusätzlich genutzt werden, um weitere Arzneimittel in den Körper zu bringen.

Balancierte Narkose

Inhalation und Medikamentengabe über das Blut werden kombiniert. In der Regel erhält der Patient zuerst ein Narkosemittel über die Vene. Während des Eingriffs atmet er zusätzlich Narkosegase ein. Zusammen mit der intravenösen Variante ist diese Form heute das gängigste Verfahren.

Lokalanästhesie Narkoseformen

Das Schmerzempfinden wird nur für einen begrenzten Körperbereich ausgeschaltet. Der Arzt kann die dazu notwendigen Medikamente auf die Haut auftragen oder gezielt in das Gewebe spritzen. So betäubt er das lokale Nervengeflecht oder auch einen einzelnen Nerv. Anders als bei einer Narkose ist der Patient bei einer Lokalanästhesie oder örtlichen Betäubung wach. Es ist daher missverständlich, wenn sie als Teilnarkose bezeichnet wird. Für den Organismus ist die regionale Schmerzausschaltung weniger belastend als eine Narkose.

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