„Parkinson begreifbar machen“

Autor: Petra Sperling | 04/2020

Ob Fragen zur Pflege oder der Versorgung nach der Entlassung – im Krankenhaus Lindenbrunn in Coppenbrügge kümmert sich Christine Jonas „Parkinson begreifbar machen“ um die Anliegen von Parkinson-Betroffenen und Angehörigen.

„In den Beratungsgesprächen versuche ich, gemeinsam mit allen Beteiligten eine Lösung für die jeweilige Fragestellung zu finden“, erklärt Christine Jonas, die in dem auf Neurologie und die Versorgung älterer Menschen spezialisierten Krankenhaus als Parkinson Nurse und in der Sozial- und Entlassberatung beschäftigt ist. „Bei Betroffenen mit fortgeschrittener Erkrankung werden Beratung und Begleitung nochmals wichtiger – insbesondere auch für die Angehörigen, die nun viel Verantwortung übernehmen.“

Auf der neurologischen Station schult Christine Jonas das Personal in den Besonderheiten bei Parkinson und im Umgang mit Betroffenen. Geht es um spezielle Bedürfnisse, etwa weil eine Medikamentenpumpe gelegt werden soll, koordiniert sie die Termine und sorgt dafür, dass alles Notwendige für die Versorgung vorhanden ist. Einmal in der Woche nimmt sie an der Teamsitzung teil, in der sich alle Professionen austauschen. „Als Parkinson Nurse sehe ich die Betroffenen aus einem anderen Blickwinkel als die Ärzte oder das Pflegepersonal und in der Beratung kommen mitunter Themen auf, die bislang nicht im Fokus standen. Diese für Diagnostik und Therapieentscheidungen wertvollen Informationen bringe ich in die Teamsitzungen ein.“

Im Kontakt mit Betroffenen und Angehörigen liegen Christine Jonas zwei Dinge besonders am Herzen: „Zum einen möchte ich ihnen Parkinson begreifbar machen. Es ist für den Alltag sehr hilfreich, wenn sie zum Beispiel ein Verständnis dafür entwickeln, dass manche Auswirkungen der Erkrankung nicht direkt sichtbar sind“, stellt sie fest. „Zum anderen möchte ich ihre Lebensqualität stärken. Dafür gilt es zunächst einmal herauszuarbeiten, was sich jemand für sich persönlich vorstellt und wo mögliche Ursachen für Probleme liegen. In den Beratungsgesprächen ist hierfür ausreichend Zeit.“

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