Lebensqualität im Fokus

Autor: Petra Sperling | 04/2020

Für die Lebensqualität spielen neben allgemeinen Faktoren die persönlichen Bedürfnisse und Wünsche eine große Rolle. Und je besser wir unsere Bedürfnisse kennen und berücksichtigen, umso zufriedener und wohler fühlen wir uns.

Aus gesellschaftlicher Sicht fasst der Begriff „Lebensqualität“ alle Faktoren zusammen, die positive Lebensbedingungen schaffen. „Beispiele sind finanzielle Sicherheit, ein Dach über dem Kopf, Zugang zu Geschäften, medizinischer Versorgung und Verkehrsmitteln“, erklärt die bei Dresden niedergelassene Psychologische Psychotherapeutin Andrea Horn. „Allerdings geht es uns nicht automatisch gut, wenn diese Dinge gegeben sind. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) definiert Lebensqualität daher als die subjektive Wahrnehmung, dass es uns körperlich, psychisch und sozial gutgeht.“

Dieser subjektive Charakter tritt zutage, wenn wir uns auf unsere Vorlieben besinnen: Manch einer reist viel, der andere ist am liebsten zu Hause. Die eine ist gerne aktiv, die andere genießt gemütliche Auszeiten … Jeder hat seine Gewohnheiten, Genussmomente und Wünsche. Je besser sie sich umsetzen und erfüllen lassen, umso positiver empfinden wir unsere Lebensqualität.

Zum Glück können wir in allen Bereichen selbst etwas tun. „Für das körperliche Wohlbefinden ist Bewegung wichtig; sie hat Einfluss darauf, wie wir unsere Lebensqualität empfinden“, weiß Andrea Horn. „Jeder sollte daher so weit wie möglich aktiv bleiben. Vielleicht muss man dafür seine Ziele niedriger stecken. Aber man kann trotzdem am Ball bleiben und daraus Zufriedenheit gewinnen.“ Grundsätzlich sei auch eine möglichst optimal angepasste Therapie ein wichtiger Faktor. „Auch hier können Betroffene etwas beitragen: Indem sie offen mit ihrem Arzt reden.“

Veränderungen im Blick behalten
Was beeinflusst meine Lebensqualität und wie kann ich Positive Faktoren verstärken?

Das seelische Wohlbefinden steigt, wenn wir bewusst auf die schönen Dinge im Leben achten. „Das sind oft Kleinigkeiten wie die liebe Geste eines vertrauten Menschen oder sinnliche Eindrücke wie eine Berührung“, beschreibt die Psychotherapeutin. Zusätzlich könne jeder überlegen, wie er gut entspannen oder sich verwöhnen kann.

Schließlich fördern gute soziale Kontakte die Lebenszufriedenheit. „Verlässliche Beziehungen zu Menschen, die wir als zu uns gehörig betrachten, denen wir vertrauen und die uns anerkennen und unterstützen, stärken nachweislich unser Wohlbefinden“, betont Andrea Horn. „Deshalb ist es auch so wichtig, sich nicht aus Scham oder Angst zurückzuziehen, sondern passende Unternehmungen und Mitstreiter zu suchen.“

Sogar die gesellschaftlichen Bedingungen lassen sich ein bisschen beeinflussen, ermutigt die Expertin. „Ich kann mir zum Beispiel Ärzte suchen, denen ich vertraue, oder Bewegungsangebote, die mir Spaß machen.“

Die folgenden Fragen helfen Ihnen, dem auf die Spur zu kommen:
Was tut mir (körperlich, geistig) gut?
Was kann ich für mein Wohlbefinden tun?
Was ist schön in meinem Leben, wofür bin ich dankbar?
Was habe ich im Leben Positives erlebt, was habe ich erreicht?
Was möchte ich noch machen, was ist realistisch, wie kann ich das umsetzen?

Weitere Anregungen und Übungen zu Glück und Wohlbefinden finden Sie in der AbbVie-Broschüre „Mein kleines Glück“. Kostenloser Download auf www.abbvie-care.de.

 

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