Ausgabe 7

Psoriasis-Arthritis: Wenn die Schuppenflechte nicht allein bleibt

Psoriasis-Arthritis ist eine entzündlich-rheumatische Erkrankung. Sie führt sowohl zu Gelenkbeschwerden als auch zu Schuppenflechte. Da in der Regel zunächst nur die Hautveränderungen auftreten und oft erst einige Jahre später die Gelenkbeschwerden, werden die Symptome häufig nicht oder erst spät in Zusammenhang gebracht. Doch ein frühzeitiges Erkennen dieses Zusammenhangs ist wichtig, um die Entzündung frühzeitig in den Griff zu bekommen, bevor die Gelenke dauerhaft Schaden nehmen. „Dabei spielen die Betroffenen selbst eine ganz entscheidende Rolle“, erläutert Dr. med. Grit Richter-Huhn, Dermatologin aus Dresden. „Sobald sie typische Veränderungen an sich feststellen, die für eine beginnende Psoriasis-Arthritis sprechen, heißt es: Initiative ergreifen und beim Arzt abklären lassen.“

Zwei Beschwerdebilder, eine Empfehlung

Bei wem und warum die Psoriasis-Arthritis auftritt, ist unklar. Was wir wissen ist, dass wie bei der Psoriasis auch bei der Psoriasis-Arthritis das körpereigene Abwehrsystem fehlgeleitet ist. Gelenk- und Hautzellen werden fälschlicherweise angegriffen und zerstört.

Zeig her deine Hände, zeig her deine Füße

„Die Anzeichen für eine beginnende Psoriasis-Arthritis können sehr unterschiedlich ausfallen. Geschwollene Gelenke sowie Schmerzen bei Bewegung sind typisch. Oft sieht man auch veränderte Fuß- und Fingernägel, weshalb Schuhe und Strümpfe ausziehen fest mit zur Kontrolluntersuchung gehören sollte“, weiß Dr. Richter-Huhn. Wenn nach dem Aufstehen der Griff nach der Kaffeetasse extrem schwerfällt, kann es sich um sogenannte Morgensteifigkeit handeln, die meist bei Bewegung nachlässt. Die Psoriasis-Arthritis kann sich auch in anhaltenden Rücken- oder Sehnenschmerzen oder dauerhafter Müdigkeit und Erschöpfung äußern.

Ab zum Arzt

Bei Verdacht auf Psoriasis-Arthritis ist es wichtig, die Ärztin bzw. den Arzt beim nächsten Besuch über alle Veränderungen, die man an sich festgestellt hat – sei es an den Gelenken, Schmerzen bei Bewegung, veränderte Nägel – zu informieren und eine enge Zusammenarbeit von Dermatolog*in und Rheumatolog*in anzuregen. Das Ziel der Behandlung ist, die Entzündung sowohl in den Gelenken als auch auf der Haut einzudämmen, die Schmerzen zu lindern und die Bewegungsfähigkeit wieder zu verbessern. Insgesamt sollen bleibende Gelenkschäden aufgehalten oder verhindert werden. „Mit der richtigen Therapie und einer rechtzeitig eingeleiteten Behandlung ist es für Betroffene möglich, eine dauerhaft (fast) erscheinungsfreie Haut zu bekommen und auch die Gelenkentzündung zu kontrollieren“, schließt Dr. Richter-Huhn.

Weitere Informationen rund um Psoriasis-Arthritis sowie eine Info-Broschüre zum Download gibt es im Netz unter:

www.abbvie-care.de/psoriasis-arthritis
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