Unterstützung

Tipps für Ihr Arztgespräch

Ein Mann mit schwarzen Haaren bereitet sich auf sein Arztgespräch vor.

Eine gute Vorbereitung auf einen Arzttermin trägt viel dazu bei, dass Sie im Gespräch an alles denken, was Ihnen wichtig ist. Und je besser Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt über Auffälligkeiten und die Wirkung Ihrer aktuellen Therapie informieren, desto besser kann sie oder er sich ein Bild machen und beispielsweise notwendige Therapieanpassungen mit Ihnen angehen.

3 Min. Lesezeit
Selbsttest

Veränderungen frühzeitig erkennen

Der Selbsttest unterstützt Sie dabei, die Wirksamkeit Ihrer Therapie mit Tabletten besser einzuschätzen und vorbereitet ins Arztgespräch zu gehen.

Selbsttest starten

Die folgenden Tipps können Sie bei der Vorbereitung und im Termin selbst beherzigen:

  • Bereiten Sie sich auf Ihren Termin gut vor. Halten Sie dazu vorab in einer Checkliste fest, worüber Sie mit Ihrer Neurologin oder Ihrem Neurologen sprechen möchten.
  • Denken Sie an Ihren letzten Arztbesuch zurück: Hat sich etwas verändert? Sind seitdem weitere Beschwerden hinzugekommen? Halten Sie auch diese Beobachtungen in Ihrer Checkliste für das nächste Arztgespräch fest.
  • Hilfreich kann sein, die Liste im Vorfeld mit jemandem durchzugehen, der Sie gut kennt und gemeinsam mit Ihnen prüft, ob Sie alles Wichtige bedacht haben.
  • Haken Sie Fragen ab, die Sie bereits durchgegangen sind. Auf diese Weise können Sie kontrollieren, ob Sie alles zur Sprache gebracht und zufriedenstellend geklärt haben.
  • Gehen Sie in Begleitung in das Arztgespräch. Vier Ohren hören nicht nur mehr, einen vertrauten Menschen an der Seite zu haben, kann beruhigend wirken und helfen, sich auf die eigenen Fragen zu konzentrieren und den Ausführungen zu folgen.
  • Manchmal ist man sich nach dem Arzttermin plötzlich nicht mehr sicher, was die Ärztin oder der Arzt im Einzelnen gesagt hat. Machen Sie sich darum im Gespräch Notizen. Bereits Stichwörter sind eine Erinnerungsstütze für zu Hause.
  • Machen Sie Ihrer Neurologin oder Ihrem Neurologen deutlich, was Ihnen wichtig ist. Gut geht das mit Formulierungen wie „Ich möchte Ihnen das jetzt erst einmal schildern …“ oder „Worauf es mir ankommt, ist …“.
  • Trauen Sie sich, Fragen zu stellen, auch ein zweites Mal, oder Zweifel anzumelden.
  • Jede Frage ist es wert, gestellt zu werden, und es ist Ihr gutes Recht, Informationen einzuholen und Dinge zu hinterfragen.

Zur Vorbereitung des Arztgespräches können Sie zusätzlich auch den Parkinson-Selbsttest machen. Er liefert anhand von nur fünf Fragen Hinweise darauf, ob Ihre jetzige Therapie mit Tabletten oder Kapseln ausreichend gegen Ihre Parkinson-Beschwerden wirkt. Nehmen Sie sich einen Moment Zeit und füllen Sie ihn aus. Ausgedruckt mitgenommen oder vorab per E-Mail an Ihre Neurologin oder Ihren Neurologen gesendet, kann der Parkinson-Selbsttest eine wertvolle Unterstützung für das Arztgespräch sein.

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