Therapieoptionen

Therapieoptionen zur Behandlung der Parkinson-Krankheit

Mann Mitte 40 mit grauem Oberteil unterhält sich mit seinem Arzt zu Therapieoptionen bei Parkinson

Mit den derzeit zur Verfügung stehenden Medikamenten lassen sich die hauptsächlichen Beschwerden und viele typische Begleiterscheinungen bei der Parkinson-Krankheit oft über Jahre hinweg gut kontrollieren. Ist bei fortschreitender Erkrankung die orale Therapie mit Tabletten oder Kapseln allein nicht mehr ausreichend wirksam, können weitere Behandlungsoptionen ins Spiel kommen.

3 Min. Lesezeit
Selbsttest

Veränderungen frühzeitig erkennen

Der Selbsttest unterstützt Sie dabei, die Wirksamkeit Ihrer Therapie mit Tabletten besser einzuschätzen und vorbereitet ins Arztgespräch zu gehen.

Selbsttest starten

Bei der Parkinson-Krankheit mangelt es im Gehirn an dem Botenstoff Dopamin, der für reibungslose Körperbewegungen notwendig ist. Eine Dopamin-Ersatztherapie in Form von Tabletten oder Kapseln kann diesen Mangel zunächst ausgleichen und die Beschwerden deutlich lindern. Dabei wird unter anderem Levodopa – auch L-Dopa genannt – eingesetzt. Im Gehirn wird es in Dopamin umgewandelt.

Behandlung bei fortgeschrittener Parkinson-Krankheit

Die Symptome der Parkinson-Krankheit sind dann unter Kontrolle, wenn die Therapie den Dopamin-Mangel fortlaufend ausgleicht. Voraussetzung dafür ist, dass die Medikamente möglichst gleichmäßig wirken, also die Wirkstoffkonzentration im Blut weder zu hoch noch zu niedrig ist.

Mit zunehmender Erkrankungsdauer setzt die Wirkung von Tabletten oder Kapseln jedoch immer später ein und hält auch nicht mehr so lange an. Dadurch kann es zu Wirkschwankungen – man spricht auch von Fluktuationen – kommen. Neben Phasen guter Beweglichkeit (ON-Phasen) treten dann auch solche auf, in denen Bewegung wegen Muskelsteifheit kaum oder sogar gar nicht möglich ist (OFF-Phasen).

Zu anderen Zeiten kann es dagegen zu unwillkürlichen Überbewegungen (Dyskinesien) kommen. Sollten Sie solche Veränderungen bei sich beobachten, nehmen Sie das nicht einfach hin. Sie haben es in der Hand, darüber mit Ihrer Neurologin oder Ihrem Neurologen zu sprechen. Gemeinsam können Sie eine Lösung finden. Möglicherweise kann Ihnen die Anpassung der oralen Therapie wieder zu mehr Wohlbefinden und Lebensqualität verhelfen. Dabei sind veränderte Dosierungen, Einnahmeabstände, Wirkstoffkombinationen und eventuell zusätzlich ein Wirkstoffpflaster die gängigen Optionen.

Verlieren Sie nicht die Zuversicht, wenn sich Ihre Parkinson-Symptome mit oral eingenommenen Medikamenten nicht mehr zufriedenstellend ausgleichen lassen. Denn es gibt vier weitere Therapieoptionen: die nicht-oralen Folgetherapien.

Sie haben einen externen Link gewählt. Wenn Sie auf "Ja" klicken, verlassen Sie die Homepage von AbbVie Deutschland GmbH & Co. KG. Bitte beachten Sie, dass die AbbVie Deutschland GmbH & Co. KG für den Inhalt der verlinkten Seite nicht verantwortlich ist. Wollen Sie die externe Seite betreten?