Hilfsangebote

Das Leben mit Schuppenflechte stellt Sie vor viele neue Fragen und Herausforderungen. Wir geben Ihnen Antworten und helfen mit einer Vielzahl von Angeboten weiter.

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Hilfe und Unterstützung bei Schuppenflechte

Wie gestalte ich mein Leben mit Schuppenflechte? Viele Betroffene sind erst einmal verunsichert und von der Erkrankung schwer belastet. Auf den folgenden Seiten wollen wir Ihnen und Ihren Angehörigen helfen, besser mit der Erkrankung zu leben.

Mit Schuppenflechte zu leben, das stellt für viele Betroffene eine große Belastung dar. Im Beruf und in der Freizeit, im Freundeskreis oder in der Familie, alle Lebensbereiche können betroffen sein. Es gibt aber eine Reihe von Angeboten, die Ihnen das Leben erleichtern können.

Niemand kennt sich so gut aus mit der Erkrankung wie Ihr Arzt. Das Gespräch mit dem Spezialisten ist durch nichts zu ersetzen. Ihr Arzt wird Sie bestens beraten, er wird mit Ihnen die individuelle Therapie abstimmen und Ihre wichtigsten Fragen beantworten. Wir helfen Ihnen bei der Arztsuche. Wo gibt es Hautärzte in Ihrer Nähe, die sich auf Schuppenflechte spezialisiert haben?

Oft hilft auch ein offenes Wort mit anderen Betroffenen. Welche Erfahrungen haben andere Menschen mit Schuppenflechte? Wie gehen sie mit ihrer persönlichen Lebenssituation um und mit den Reaktionen ihrer Umwelt? Wir helfen Ihnen bei der Suche nach Selbsthilfegruppen in Ihrer Nähe. Es tut gut, sich mit anderen Menschen auszutauschen. Man kann Wissen teilen und sich gegenseitig mit Rat und Tipps für das Leben mit der Schuppenflechte unterstützen.

Die Erkrankung nimmt nicht nur Einfluss auf Ihr Leben, auch die Familie, der Partner oder die Freunde sind womöglich verunsichert und haben Fragen. Unser Angebot richtet sich daher auch an alle Angehörigen von Betroffenen. Wie entsteht die Krankheit, wie erkenne ich sie, und wie wird sie behandelt? Mit diesen wertvollen Informationen können Angehörige Menschen mit Schuppenflechte besser verstehen und sich in ihre Lage versetzen.

Außerdem haben wir eine Reihe von Service-Materialien für Sie gesammelt. Sie finden in unserer Sammlung wichtige Links, und Sie können Broschüren und Infomaterialien bestellen.

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Wie finde ich den richtigen Arzt?

Hautärzte (Dermatologen) sind die Fachärzte für das Erkennen und Behandeln von Hautkrankheiten und können deshalb die Psoriasis mit dem gesamten Therapiespektrum behandeln. Es gibt keine von den Krankenkassen anerkannte zusätzliche Spezialisierung auf die Behandlung von Schuppenflechte, allerdings gibt es unter den Dermatologen wiederum Ärzte, die ihren Behandlungsschwerpunkt genau darauf gelegt haben. Der Dermatologe kann die individuell geeignete Therapie auswählen und verfügt über das gesamte Behandlungsspektrum der Schuppenflechte.

Einen Spezialisten in der Nähe Ihres Wohnortes können Sie über die Internetseite der regionalen Psoriasisnetze finden. Sie bietet unter www.psonet.de eine Suchfunktion, mit der teilnehmende Ärzte gefunden werden können. PsoNet ist ein Zusammenschluss von Hautärzten mit dem Ziel, die medizinische Versorgung von Menschen mit Psoriasis nachhaltig zu verbessern.

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Hier finden Sie Hilfe zur Selbsthilfe

Warum ist Selbsthilfe so wichtig? Erster Ansprechpartner ist Ihr Arzt. Aber manchmal ist ein offenes Wort, ein offenes Ohr von Gleich zu Gleich schon eine große Hilfe. Es geht nicht darum, sich gegenseitig zu bemitleiden. Es geht darum, Erfahrungen, Tipps und Strategien auszutauschen, Menschen kennenzulernen, die mit einer ähnlichen Situation klarkommen müssen. Es tut gut, Wissen zu teilen, wie man sein Leben mit der Schuppenflechte besser gestalten kann. Ein aktiver Umgang mit der Krankheit ist zusammen mit einer wirksamen Behandlung eine gute Basis für ein Leben mit der Schuppenflechte. Psoriasis-Selbsthilfegruppen vor Ort gibt es in allen Bundesländern. Die jeweiligen Kontaktadressen finden Sie auf den Seiten der Bundesverbände.

Deutscher Psoriasis Bund e. V.

Der Deutsche Psoriasis Bund e.V. (DPB) wurde 1973 in Hamburg gegründet und ist der einzige bundesweite, gemeinnützige Patientenselbsthilfeverband für Millionen Menschen mit Schuppenflechte (Psoriasis). Der Psoriasis-Verband ist das Sprachrohr der Menschen mit der versteckten Volkskrankheit „Schuppenflechte“, die lebenslang, ursächlich nicht heilbar und wegen der äußeren Erscheinung hoch stigmatisierend ist.

Plädoyer für ein neues Selbstbewusstsein

Selbsthilfe setzt Kompetenz und Eigenverantwortung voraus. Auf dem Wege dazu bietet nur authentisch der DPB Hilfestellung und Rückhalt. Erkrankte erleben real, dass sie nicht allein sind. Sie sehen, eine chronische, lebenslange Erkrankung eröffnet auch eine Chance, bewusster zu leben und neue, bisher nicht erkannte Stärken und Fähigkeiten aus sich selbst zu entwickeln. Erst mit diesem Rüstzeug sind Psoriasiskranke grundversorgt, gemeinsam mit dem Arzt eine partnerschaftliche Entscheidung über die eigene Behandlung zu treffen.

Vor dem Hintergrund der diversen Gesundheitsreformen übt eine aktive Selbsthilfearbeit, die die Behandlung chronisch kranker Menschen in allen Bereichen unterstützt, eine immer wichtigere Funktion aus, sich im Gesundheitssystem und bei den Ansprüchen auf Behandlung zurechtzufinden.

Öffentlichkeit herstellen

Darüber hinaus unterstützt der DPB Forschungsvorhaben zu neuen Erkenntnissen und Therapieverfahren im Bereich der Psoriasis. Information der Menschen und der Öffentlichkeit ist eine weitere wichtige Säule der Arbeit des DPB: Unter dem Motto „Nicht resignieren, gemeinsam stark sein“ publiziert der DPB seine Verbandszeitschrift PSO Magazin mit sechs Ausgaben pro Jahr. Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl an qualitätsgeprüften Informationsmaterialien und Publikationen des Verbands.
Der DPB will die Expertin und den Experten im Umgang mit der eigenen Erkrankung!

Weitere Informationen finden Sie hier:

Deutscher Psoriasis Bund e. V.
Seewartenstr. 10
20459 Hamburg
Tel. 040 / 22 33 99 0
Fax: 040 / 22 33 99 22
www.psoriasis-bund.de
info@psoriasis-bund.de

Psoriasis Selbsthilfe Arbeitsgemeinschaft e. V. (PSOAG)

Die Psoriasis Selbsthilfe Arbeitsgemeinschaft (PSOAG) ist ein Dachverband unabhängiger regionaler Selbsthilfegruppen. Dazu gehört ebenfalls das Internetportal www.Psoriasis-Netz.de mit seiner Community. Betroffene werden beraten und erhalten Informationsmaterial zugeschickt. Wer sich mit anderen Psoriatikern direkt austauschen will, erhält Hinweise auf alle bestehenden Angebote, auch von anderen Trägern. Die PSOAG unterstützt Selbsthilfe-Initiativen fachlich und organisatorisch.

Alles ist kostenlos und ohne weitere Verpflichtungen. Mitglied in der PSOAG können nur Vereine, nicht aber Einzelpersonen werden.

Die PSOAG und ihre Mitgliedsgruppen werden von Ehrenamtlichen geleitet, die seit 1993 ihr Wissen und ihre Erfahrungen weitergeben. Um ihre Unabhängigkeit und kritische Distanz zu bewahren, arbeiten sie ausdrücklich ohne Sponsorengelder. Einnahmen und Ausgaben werden für jeden sichtbar veröffentlicht.

Psoriasis Selbsthilfe Arbeitsgemeinschaft e. V.
Schmitzweg 64
13437 Berlin
Tel.: 030 / 61 28 30 90
Fax: 030 / 61 28 30 91
www.psoriasis-selbsthilfe.org
info@psoriasis-selbsthilfe.org

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Tipps für Angehörige: Was ist eine Schuppenflechte?

Leben mit Schuppenflechte

Sie bemerken eine Veränderung bei Ihrem Partner oder Ihrem Angehörigen. Er oder sie schämt sich, wirkt bedrückt oder zieht sich zurück. Vielleicht wegen seiner veränderten Haut? Was Sie beobachten, ist eine mögliche Reaktion der Betroffenen auf eine Schuppenflechte. Und es ist wichtig für Sie als Partner, Angehöriger oder Familienmitglied, Bescheid zu wissen. Denn einerseits wird die Erkrankung Ihren Angehörigen vermutlich ein Leben lang begleiten. Und andererseits können Sie dem Betroffenen mit Offenheit, Interesse und Verständnis zeigen, dass Sie diese Herausforderungen gemeinsam bewältigen wollen. Rückhalt von Freunden, Partner und Familie ist besonders hilfreich.

Kümmern Sie sich um ihren Angehörigen

Das Wichtigste für Sie als nahen Angehörigen zuerst: Die Schuppenflechte ist nicht ansteckend. Medizinisch heißt die Krankheit Psoriasis vulgaris oder Plaque-Psoriasis, rund 1,5 Millionen Menschen in Deutschland leben mit ihr.
Die Schuppenflechte ist eine chronisch-entzündliche Hautkrankheit, die allerdings auch andere Organe im Körper betreffen kann. Chronisch, das heißt dauerhaft. Die Krankheit ist nicht heilbar. Allerdings ist sie heute gut behandelbar. Es stehen zahlreiche Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung, mit denen die Beschwerden gut kontrolliert werden können. Die Erkrankung verläuft oft in Schüben. Aktive Phasen wechseln sich mit weitgehend beschwerdefreien Zeiten ab.

Die typischen Symptome der Psoriasis machen sich auf der Haut bemerkbar, charakteristisch sind die Plaques, scharf begrenzte, gerötete Hautareale mit silbrig-weißen Schuppen. Sie ist aber eine systemische Krankheit. Das heißt, sie spielt sich im gesamten Körper ab. Auch andere Organe wie der Darm oder die Augen können betroffen sein. Menschen mit Schuppenflechte haben ein höheres Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall. Bluthochdruck, Diabetes, Übergewicht und erhöhte Blutfettwerte sind ebenfalls häufige Begleiterkrankungen und zudem besteht ein erhöhtes Risiko für eine Beteiligung der Gelenke (Psoriasis-Arthritis). Alle diese Begleiterkrankungen sind behandelbar, am besten vom zuständigen Facharzt.

Unterstützung bei der Diagnose

Die genauen Ursachen für die Schuppenflechte sind noch nicht erforscht. Verantwortlich für die Entstehung ist eine Fehlsteuerung des Immunsystems. Das körpereigene Abwehrsystem sorgt dabei für einen dauerhaften Entzündungsprozess. Eine Reihe von Faktoren, von Umwelteinflüssen über Vorerkrankungen bis zu Hautverletzungen, gelten als mögliche „Trigger“, die die Krankheit auslösen können. Auch Alkohol, Rauchen, bestimmte Lebensmittelbestandteile oder Stress gehören zu diesen Faktoren. Hatten Vater und Mutter Schuppenflechte? Auch erbliche Veranlagungen spielen eine Rolle.

Grundlegend für die Kontrolle der Beschwerden ist eine individuelle Therapie. Darüber hinaus hat jeder Mensch mit Schuppenflechte die Möglichkeit, durch eine gezielte Anpassung des Lebensstils positiv auf den Krankheitsverlauf und das Risiko für Begleiterkrankungen einzuwirken. Die Ernährung oder auch Sport und Bewegung gehören zu diesen Faktoren. Auch dabei können Sie als Angehöriger den Betroffenen unterstützen. Bieten Sie ihm Hilfe an. Finden Sie heraus, wieviel Unterstützung er sich wünscht. Vielleicht möchte Ihr Angehöriger mehr über seine Situation sprechen, vielleicht möchte er damit lieber weitgehend in Ruhe gelassen werden. Es hat sich gezeigt: Je besser ein Betroffener in sein soziales Umfeld integriert ist, desto besser kann er mit der Erkrankung umgehen.

Tipps für Angehörige: Wie erkenne ich eine Schuppenflechte?

Wie äußert sich Schuppenflechte?

Die Erscheinungsformen der Schuppenflechte sind verschieden, unterschiedlich ist auch, wie Menschen mit Psoriasis mit ihrer Erkrankung umgehen. Für die Menschen mit Schuppenflechte ist wichtig, dass sie eine angemessene Therapie bekommen und dass sie gut in ihrem sozialen Umfeld integriert sind. Hier können Sie als Angehöriger wichtige Beiträge leisten. Dafür ist es für Sie ein unschätzbarer Vorteil, selbst informiert zu sein. So zeigen Sie Ihrem Angehörigen, dass Sie sich für seine Situation interessieren, dass Sie ihn und die Herausforderungen ernst nehmen.

1,5 Millionen Menschen in Deutschland, rund zwei Prozent der Bevölkerung, leben mit Schuppenflechte. In 85 Prozent aller Fälle finden sich auf der Haut sogenannte Plaques. Das sind scharf begrenzte, gerötete Stellen, oft münz- bis handtellergroß, bedeckt mit glänzenden, silberweißen Schuppen. Zeigen sich diese Symptome, spricht man von Psoriasis vulgaris oder Plaque-Psoriasis. Über die Hälfte aller Betroffenen spürt Juckreiz. Die Symptome treten oft an den Außenseiten von Ellenbogen und Knien auf, in der Kreuzbeinregion und auf der behaarten Kopfhaut. Die betroffenen Stellen sind häufig symmetrisch auf beide Körperhälften verteilt. In manchen Fällen sind große Teile der Haut in Mitleidenschaft gezogen. Bei mehr als der Hälfte der Betroffenen treten Nagelveränderungen auf. Sogenannte „Tüpfelnägel“ zeigen sich durch kleine, punktförmige Vertiefungen in den Nägeln, „Ölflecken“ durch Verfärbungen der Nägel.

Besonders erwähnt werden soll noch die Psoriasis-Arthritis (PsA): Neben den typischen Hautveränderungen können dann auch Gelenkbeschwerden auftreten. Schwellungen, Schmerzen oder Versteifungen sind die Folge. In Deutschland sind rund 160.000 Menschen von Psoriasis-Arthritis betroffen.

Wie verläuft Schuppenflechte?

Psoriasis ist eine chronische und damit lebenslange Erkrankung, die bei jedem Menschen anders verläuft. Permanente Beschwerden ob leicht oder stark können ebenso vorkommen wie jahrelange Pausen mit fast völliger Beschwerdefreiheit. Treten die Beschwerden auf, spricht man von einem Schub.

Wie schwer kann die Psoriasis werden?

Manchmal sind nur kleine Plaques etwa an den Ellenbogen zu sehen. Es gibt aber auch Fälle, bei denen große Teile der Hautfläche betroffen sind.

Wer hilft bei Psoriasis?

Der Spezialist bei der Schuppenflechte ist der Hautarzt. Bei der Psoriasis-Arthritis kann ein Rheumatologe helfen. Da jede Erkrankung unterschiedlich verläuft, wird der Arzt eine individuelle Therapie für Ihren Angehörigen ausarbeiten. Die Schuppenflechte kann sehr belastend und einschränkend sein. Während manche Betroffene gut mit der Erkrankung zurechtkommen, empfinden sie andere als schwere Belastung.

Mit einer konsequenten und wirksamen Therapie können die Beschwerden der Schuppenflechte kontrolliert werden. Darüber hinaus haben Menschen mit Schuppenflechte die Möglichkeit selbst aktiv durch eine Anpassung des Lebensstils positiv auf den Erkrankungsverlauf einzuwirken. Eine ausgewogene Ernährung, Sport und Stressbewältigung sind Ansatzpunkte.

Sie als Partner oder Angehöriger können den Betroffenen helfen, die richtigen Schritte zu gehen und „am Ball zu bleiben“. Rückhalt von Freunden und Partnern ist besonders wichtig. Bieten Sie Ihrem Angehörigen Ihre Unterstützung an. Ziel sollte sein, dass Sie gemeinsam zu einer positiven Lebenseinstellung im Umgang mit der Erkrankung kommen können.

Tipps für Angehörige: Wie wird eine Schuppenflechte behandelt?

So hilft der Arzt, und so können Sie helfen

Die Schuppenflechte wird den Menschen, der Ihnen nahesteht, sein Leben lang begleiten. Psoriasis ist chronisch, das heißt nicht heilbar. Allerdings steht eine ganze Reihe von Therapien zur Verfügung, mit denen die Krankheit gut kontrolliert werden kann. Die Mithilfe des Betroffenen ist eine wesentliche Ergänzung zu einer erfolgreichen Therapie, aber auch Sie als Partner oder Angehöriger können ihm oder ihr hilfreich zur Seite stehen. Die Unterstützung durch Freunde, Partner und Verwandte ist im Leben mit der Erkrankung besonders wichtig.

Jede Schuppenflechte ist verschieden in Ausprägung und Verlauf. Deshalb orientiert sich die Wahl der passenden Therapie für jeden Betroffenen individuell am Schweregrad der Krankheit. Was hilft? Unabhängig vom Schweregrad ist eine Basistherapie mit Salben fester Bestandteil jeder Behandlung. Sie dient der Hautpflege und kann die Haut auf die anderen Therapien vorbereiten. Generell gibt es drei Arten der Therapie: äußerlich (topisch), physikalisch, zum Beispiel durch Licht oder Bäder, und systemisch, das heißt: innerlich.

Äußerlich

In der topischen Therapie kommen Salben oder Cremes zum Einsatz mit Wirkstoffen wie Salicylsäure, Kortison, Vitamin D3 oder Retinoiden. Sie werden auf die betroffenen Stellen aufgetragen und meist bei der leichten Form der Plaque-Psoriasis eingesetzt.

Physikalisch

Licht- und Badetherapie wirken durch physikalische Effekte auf die Haut. Die Badetherapie oder Balneotherapie setzt auf die Wirkung von Solebädern. Bei der Lichttherapie oder Fototherapie wird die Haut mit einem bestimmten Licht aus dem ultravioletten Bereich bestrahlt.

Systemisch

Mittelschwere bis schwere Plaque-Psoriasis sollte systemisch behandelt werden. Diese Therapie bedarf besonderer Sorgfalt, damit mögliche Nebenwirkungen vermieden oder frühzeitig erkannt werden. Meist sind regelmäßige Kontrolluntersuchungen beim Arzt notwendig. Zu den Wirkstoffen, die bei der innerlichen Behandlung angewendet werden, gehören Fumarsäureester, Methotrexat, Ciclosporin und Retinoide. Sie wirken mehrheitlich auf die Aktivität des körpereigenen Abwehrsystems, des Immunsystems, und damit auf die Entzündungsreaktion der Psoriasis.

Biologika

Biotechnologisch hergestellte Medikamente, sogenannte Biologika, greifen gezielt in den Entzündungsprozess ein. Biologika fangen einzelne entzündungsfördernde Botenstoffe ab, binden sie und hemmen ihre krankheitsfördernde Wirkung. Eingesetzt werden Biologika bei Plaque-Psoriasis, wenn die Krankheit mittelschwer bis schwer ausgeprägt ist und andere systemische Therapien nicht gewirkt haben oder nicht vertragen wurden.

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Links & Broschüren

Auf den folgenden Seiten finden Sie eine Sammlung interessanter Informationen zum Thema Schuppenflechte. Die dort aufgeführten Linktipps und Buchempfehlungen, Broschüren und Servicematerialien enthalten nützliche Tipps, die Ihnen den Alltag mit Schuppenflechte leichter machen sollen. Dabei wurden viele von der Erkrankung betroffene Lebensbereiche berücksichtigt. Ob Familie, Freizeit, Reisen oder Sport: Alle Themen sind für die spezielle Situation von Menschen mit Schuppenflechte umfassend aufbereitet worden. Zudem finden Sie hier die aktuelle Ausgabe des AbbVie-Patientenmagazins „Leben mit Psoriasis“ sowie ein Archiv der zurückliegenden Ausgaben.

Wenn Sie sich darüber hinaus im Internet informieren wollen, empfehlen wir Ihnen folgende Seiten:

Deutsche Dermatologische Gesellschaft e. V.

Die Deutsche Dermatologische Gesellschaft e. V. (DDG) ist die wissenschaftliche Fachgesellschaft deutschsprachiger Dermatologen. Auf der Internetseite der DDG erhalten Sie umfassende Informationen zu Haut und Hautkrankheiten sowie eine Übersicht von Hautärzten in Ihrer Nähe.
www.derma.de

Deutscher Psoriasis Bund e. V.

Der Deutsche Psoriasis Bund e.V. (DPB) wurde 1973 in Hamburg gegründet und ist der einzige bundesweite, gemeinnützige Patientenselbsthilfeverband für Millionen Menschen mit Schuppenflechte (Psoriasis). Der Psoriasis-Verband ist das Sprachrohr der Menschen mit der versteckten Volkskrankheit „Schuppenflechte“, die lebenslang, ursächlich nicht heilbar und wegen der äußeren Erscheinung hoch stigmatisierend.
www.psoriasis-bund.de

DPB-Jugend:
Informationen für junge Menschen und Kinder mit Schuppenflechte bietet der DPB auch unter der Internetseite www.pso-jugend.de an.

Psoriasis Selbsthilfe Arbeitsgemeinschaft e. V. (PSOAG)

Der Psoriasis Selbsthilfe Arbeitsgemeinschaft e.V. (PSOAG) ist ein Dachverband unabhängiger, gemeinnütziger Selbsthilfegruppen für Menschen mit Schuppenflechte in Deutschland. Das sind im April 2009 elf regional tätige Vereine und eine überregionale Community, die zusammen über 5.000 Menschen mit Psoriasis und Psoriasis Arthritis vertreten. Die meisten Gruppen existieren schon sehr lange und gehörten früher zum Deutschen Psoriasis Bund e.V.. Der Dachverband ist offen für weitere Gruppen, die sich kostenlos anschließen können.
www.psoriasis-selbsthilfe.org

Psoriasis-Netz

Das Psoriasis-Netz ist ein abwechslungsreiches und umfassendes Internetportal der unabhängigen PSOAG mit einer Vielzahl von Informationen zu der chronischen Hauterkrankung und deren unterschiedlichen Formen, zu denen auch die Psoriasis-Arthritis zählt. Die Ursachen, Symptome, Diagnose- und Therapiemöglichkeiten der Psoriasis-Arthritis werden auf dem Portal umfassend erwähnt und erklärt. Ein Forum und Chat laden darüber hinaus zum interaktiven Austausch ein.
www.psoriasis-netz.de

Psoriasisnetze in Deutschland

Die regionalen Psoriasisnetze in Deutschland (PsoNet) sind ein Zusammenschluss von Hautärzten in Praxen und Kliniken, die auf die Behandlung von Psoriasis spezialisiert sind. Sie setzen sich für eine bessere medizinische Versorgung von Menschen mit Schuppenflechte ein. Auf der Internetseite findet sich ein Verzeichnis aller teilnehmenden Ärzte.
www.psonet.de

Psoriasis-Gespräche

Die Initiative Psoriasis-Gespräche ist ein unabhängiges Informationsprojekt des BioPharma-Unternehmens AbbVie. Auf ihrem Internetportal und im Rahmen verschiedener Veranstaltungen will die Initiative über wichtige Psoriasis-Themen, wie beispielsweise aktuelle Behandlungsmethoden, informieren. Auf der Internetseite finden Sie Informationen rund um das Thema Schuppenflechte und deren Krankheitsbilder, zu denen auch die Psoriasis-Arthritis zählt. Symptome, Verlaufsformen und Diagnosemöglichkeiten werden umfangreich erklärt und informativ dargestellt. Zudem finden sich auf der Website aktuelle Veranstaltungstermine von Selbsthilfegruppen oder fachspezifischen Vortragsreihen.
www.psoriasis-gespraeche.de

Psoriasis Kids

Die Internetplattform der Psoriasis Selbsthilfe Arbeitsgemeinschaft e. V. bietet Kindern und Jugendlichen umfangreiche Informationen zum Thema Schuppenflechte. Das Angebot richtet sich auch an Erwachsene, die mehr über Psoriasis bei Kindern und Jugendlichen erfahren möchten.
www.psoriasis-kids.de

PSO-Online

PSO-Online ist ein gemeinsamer Informationsdienst der Universitätshautklinik Hamburg und der Zeitschrift „PSO aktuell – Der Ratgeber bei Schuppenflechte“. Hier erhalten Sie umfangreiche Informationen sowie Antworten auf wichtige Fragen zum Thema Schuppenflechte.
www.pso-online.de

Welt-Psoriasistag

Am 29. Oktober ist Welt-Psoriasistag. An diesem Datum wenden sich weltweit Patienten und Hautärzte an die Öffentlichkeit, um auf anhaltende Vorurteile hinzuweisen und für eine bessere medizinische Versorgung zu werben. Informationen rund um den Welt-Psoriasistag am 29. Oktober jeden Jahres finden Sie unter:
www.weltpsoriasistag.de

Initiative „Nicht zu ersetzen“

Die Stiftung Arbeitsmedizin und Prävention hat es sich zur Aufgabe gemacht, chronisch erkrankte Menschen zu unterstützen. Die Initiative „Nicht zu ersetzen“ wurde ins Leben gerufen, um auf das Thema chronische Erkrankungen, wie Schuppenflechte, am Arbeitsplatz aufmerksam zu machen. Unterstützt wird diese Initiative durch den Verband Deutscher Betriebs- und Werksärzte e. V. (VDBW), das BioPharma-Unternehmen AbbVie und den BKK Dachverband e. V., die Interessenvertretung der betrieblichen Krankenversicherungen in Deutschland. Auf der Website der Initiative werden die Kenntnisse und Erfahrungen der Stiftung Arbeitsmedizin und Prävention, des VDBW und der Initiative „Nicht zu ersetzen“ gebündelt, um Betroffenen Tipps und Informationen für den Alltag und das Berufsleben zu geben.
www.nicht-zu-ersetzen.de

Infomaterialien zum Download





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