Was ist Schuppenflechte bei Kindern und Jugendlichen

Die Diagnose Schuppenflechte ist zunächst ein Schreck, aber mit der richtigen Therapie lässt sie sich gut behandeln. Je früher Du Dich mit dieser Erkrankung beschäftigst, umso besser wirst Du sie in den Griff kriegen.

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Schuppenflechte bei Kindern und Jugendlichen

Die Diagnose Schuppenflechte fühlt sich zunächst vielleicht beunruhigend an. Das muss aber nicht so bleiben: Die richtigen Informationen zu nutzen und umzusetzen ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Linderung der Symptome. Auf den folgenden Seiten haben wir die wichtigsten Tipps für Dich zusammengestellt.

Du bist nicht allein mit Deiner Schuppenflechte

Schuppenflechte (Psoriasis) kennst Du vielleicht eher als Erkrankung, an der Erwachsene leiden. Was viele nicht wissen: Viele Erwachsene sind oft schon seit ihrer Kindheit von der Hautkrankheit betroffen. Über 1,6 Millionen Menschen in Deutschland haben Schuppenflechte, ein Drittel davon bereits seit der Kinder- oder Jugendzeit. Je früher Du die Erkrankung verstehst und lernst, mit ihr umzugehen, umso mehr kannst Du mithelfen, dass Deine Therapie Dir hilft.

Schuppenflechte kann den ganzen Körper betreffen. Vor allem an Körperstellen wie Ellenbogen, Handflächen, Kopfhaut, Augenbrauen, Beinen, Brust, Rücken, aber auch am Gesäß können sich juckende Stellen bilden. Die Haut darunter ist oft gerötet, teilweise mit silbrigen Schuppen bedeckt. Gerade wenn die Stellen gut sichtbar sind, kann das eine psychische Belastung darstellen. Wenn die Haut betroffen ist, fühlt man sich angreifbar und möchte sein Problem verbergen.

Die Schuppenflechte ist eine sogenannte systemische Erkrankung. Sie entsteht durch eine Übersteuerung des Immunsystems, die zu einer chronischen Entzündung führt. Diese kann einen Einfluss auf den gesamten Körper haben. Das heißt, dass außer der Haut auch Organe und Gelenke betroffen sein können – das muss aber nicht passieren. Die Medizin beschreibt die Schuppenflechte als chronische, also unheilbare, aber gut behandelbare Hauterkrankung. Die Ursache ist nicht geklärt. Forscher sind sich einig, dass mehrere Gründe zu einem Ausbruch der Krankheit führen können. Eine Veranlagung kann geerbt werden, aber dazu müssen noch weitere Faktoren hinzukommen. Daher wird nicht jeder krank, bei dem Schuppenflechte in der Familie auftritt.

Dazu musst Du wissen, dass es verschiedene Formen der Erkrankung gibt. Wenn ein Hautarzt die befallenen Körperstellen gründlich untersucht hat, kann er die Art der Schuppenflechte einordnen. Allerdings kann es ohne die Hilfe der Patienten zu Fehldiagnosen kommen. Es ist daher sehr wichtig, dass Du Deinen Körper beobachtest und Dich auf das Gespräch mit Deinem Arzt vorbereitest. Durch genaue Antworten trägst Du dazu bei, die richtige Diagnose zu finden.

Es gibt viele unterschiedliche Variationen der Schuppenflechte. Eine der beiden häufigsten Formen bei Kindern und Jugendlichen ist die Plaque-Psoriasis, die auch bei älteren Menschen vorkommt. Hierbei bilden sich silbrige Abschuppungen auf der Haut und Rötungen, die leicht erhaben sind. Außerdem gibt es die sogenannte Psoriasis guttata, die vor allem bei Kindern auftritt. Bei dieser Form treten über den gesamten Körper verteilt tropfenförmige rote Punkte auf. Wir haben für Dich die unterschiedlichen Krankheitsbilder zusammengestellt.

Je nachdem, wie ausgeprägt die Erkrankung ist, wird Dein Arzt eine äußerliche oder innerliche Therapie einleiten. In den meisten Fällen wird er Dir Cremes, Lotionen oder Salben zur äußerlichen Anwendung verschreiben. Aber auch bestimmte Medikamente zum Einnehmen versprechen Linderung der Symptome.

Neben vielversprechenden Erfahrungen mit den richtigen Hautcremes und anderen Medikamenten berichten andere Kinder und Jugendliche mit Schuppenflechte übrigens auch immer wieder von nennenswerten Erfolgen einer Ernährungsumstellung und Entspannungsübungen. Sieh Dich in Ruhe auf den Seiten von AbbVie Care um und sammle so viele Informationen wie nötig. Wenn Du von einer Schuppenflechte betroffen bist, kannst Du Deine Situation so besser einordnen und ein besseres Gefühl und möglichst viel Kontrolle über die Erkrankung erlangen.

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