Glück und Wohlbefinden

Neben der optimalen medizinischen oder physiotherapeutischen Therapie leistet auch das eigene Wohlbefinden einen wichtigen Beitrag zu einer positiven Krankheitsbewältigung.

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Eigenes Glück und Wohlbefinden für mehr Lebenszufriedenheit mit Parkinson

Glück, Zufriedenheit, Wohlbefinden – existieren auch in Ihrem Leben. Auch mit Parkinson. Oftmals haben Sie es selbst in der Hand, Ihrem Glück auf die Spur zu kommen und somit Ihr allgemeines Wohlbefinden zu steigern.

Die Glücksforschung ist sich einig: Es kommt im Leben auf die Kleinigkeiten an. Nehmen Sie sich einmal die Zeit, genauer hinzusehen. Sie werden bemerken, dass es in Ihrem Leben viele kleine und große Dinge gibt, die es wert sind, beachtet zu werden. Gerade das eigene Glück und die innere Ausgeglichenheit können Ihre Krankheitsbewältigung positiv beeinflussen und ganz entscheidend zu Ihrem Wohlbefinden beitragen. Weniger negativer Stress und Anspannung kommen nicht nur Ihrer Psyche, sondern auch Ihrem Körper zugute.

Das kleine Glück beachten

Wer nur durchs Leben hetzt, läuft Gefahr, die kleinen Besonderheiten zu übersehen. Genießen Sie das Hier und Jetzt und machen Sie sich Ihr kleines Glück bewusst. Der Alltag ist voller Begebenheiten, die glücklich machen können: ein gutes Buch, ein anregendes Gespräch, ein Spaziergang in der Sonne oder die erste Frühlingsblume im Garten. Glück kann für jeden Menschen etwas anderes bedeuten. Wir möchten Ihnen auf den folgenden Seiten dabei helfen herauszufinden, was Sie glücklich macht, und Sie auf der Suche nach Ihrem persönlichen kleinen Glück begleiten.

Eigene Kräfte mobilisieren

Hier erhalten Sie Informationen über unsere Initiative „Mein kleines Glück“. Mit diesem Angebot möchten wir Menschen mit Parkinson dabei unterstützen, ihre Kräfte zu mobilisieren und so das eigene Wohlbefinden zu steigern. Darüber hinaus bieten wir Ihnen Hintergrundwissen aus Wissenschaft und Forschung zum Thema Glück und geben Ihnen hilfreiche Tipps, was Sie im Alltag selbst für Ihre Zufriedenheit tun können.

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Initiative „Mein kleines Glück“

Manchmal gibt es Situationen im Leben, in denen es nicht einfach ist, eigenes Glück zu erkennen und zu empfinden. Es ist ganz verständlich, wenn die Diagnose Parkinson Ihr bisheriges Leben zunächst einmal aus der Bahn geworfen hat. Nehmen Sie sich so viel Zeit, wie Sie brauchen, um sich mit dieser Nachricht auseinanderzusetzen und sie zu verarbeiten. Machen Sie sich aber auch bewusst, dass es neben Parkinson in Ihrem Leben auch Platz für schöne Dinge und Erlebnisse gibt. Auch, wenn Sie die Erkrankung in Zukunft begleiten wird, lassen Sie nicht zu, dass sie Ihr Leben bestimmt.

Logo Kleines Glück Eine AbbVie-Initiative

Ungeahnte Stärken und Talente

Es gibt viele kleine Dinge, die das Leben lebenswert machen. Mit unserer Initiative „Mein kleines Glück“ möchten wir Menschen mit Parkinson dabei unterstützen, ihren Blick für diese Details zu schärfen. Wir helfen Ihnen dabei, eigene Kräfte zu mobilisieren und für sich zu nutzen. Möglicherweise entdecken Sie so ungeahnte Stärken und Talente, die bislang verborgen waren.

Seminare für mehr Lebenszufriedenheit

Zu unserer Initiative zählen unter anderem Seminare, die wir in Zusammenarbeit mit einer Psychotherapeutin und einer Kultur- und Glückswissenschaftlerin an mehreren Orten in Deutschland anbieten. Die Veranstaltungen richten sich an Menschen mit Parkinson und deren Angehörige. Übungen, praktische Tipps und der Austausch mit anderen sollen dazu beitragen, das kleine Glück im Alltag für sich zu entdecken, die eigene Lebenszufriedenheit und damit auch die Lebensqualität zu verbessern.

Nützliche Informationsangebote

Darüber hinaus bieten wir Ihnen auch Informationsangebote wie zum Beispiel unsere Glücksbroschüre. Die Broschüre unterstützt Sie bei der Suche nach Ihren persönlichen Stärken und Glücksmomenten und beschäftigt sich mit der Frage, wer oder was Sie glücklich macht. Eine Rubrik zum Thema „Mein kleines Glück“ finden Sie auch in unserem Patientenmagazin PARKOUR. Hier stellen wir Ihnen regelmäßig praktische Tipps und Informationen für mehr Glück im Alltag vor.

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Wissen zum kleinen Glück

Seit den 1990er-Jahren beschäftigt sich auch die Wissenschaft mit dem Phänomen Glück. Der amerikanische Psychologe Martin Seligman begründete dazu die sogenannte „Positive Psychologie“. Während sich die Klinische Psychologie hauptsächlich mit der Therapie und Heilung von psychischen Erkrankungen beschäftigt und sich damit auseinandersetzt, was Menschen krank macht, greift die Positive Psychologie gegenteilige Fragen auf: Was macht uns glücklich und hält uns gesund? Hintergrund dieser Fragestellung ist die Erkenntnis, dass der Wegfall von Unglück nicht automatisch Glück bedeutet. Glück und Wohlbefinden können vielmehr aktiv verfolgt werden.

Auf eigene Stärken besinnen

Wie glücklich sich ein Mensch fühlt, wird zu 50 % durch die Gene beeinflusst. Äußere Umstände und nicht beeinflussbare Ereignisse haben lediglich einen Anteil von 10 %. Die übrigen 40 % haben Sie selbst in der Hand. Wie aber lässt sich Einfluss auf das eigene Wohlbefinden nehmen? Die Glücksforschung untersuchte in diesem Zusammenhang unter anderem die Stärken des menschlichen Charakters, wie zum Beispiel Optimismus, Dankbarkeit oder Ähnliches. Es hat sich gezeigt, dass Menschen, die sich dieser Stärken bewusst sind und diese leben, ihr eigenes Wohlbefinden steigern konnten. Neben diesem Bewusstsein spielen auch Faktoren wie Entspannung, Achtsamkeit oder das soziale Netz eine wichtige Rolle.

Das Glück selbst in die Hand nehmen

Auf Parkinson bezogen bedeutet das, dass die Erkrankung an sich nur einen kleinen Anteil an Ihrem Wohlbefinden hat. Viel entscheidender ist Ihr Umgang mit der Erkrankung. Natürlich kann die Diagnose Parkinson ein großer Einschnitt im Leben sein. Das Leben mit einer chronischen Erkrankung kann sowohl für Sie selbst als auch für Ihre Angehörigen neue Herausforderungen bereithalten und Veränderungen im Alltag mit sich bringen. Dennoch liegt es in Ihrer Hand, wie Sie mit dieser Situation umgehen. Trotz der Erkrankung können Sie sich Ihrer Stärken bewusst werden und Dinge tun, die Sie glücklich machen. Pflegen Sie weiterhin Ihre Hobbys und umgeben Sie sich mit Menschen, die Ihnen guttun. Unternehmen Sie gemeinsame Ausflüge oder treiben Sie Sport. Im Kapitel „Mein kleines Glück“ finden Sie weitere Ideen und Anregungen, wie Sie Ihrem Glück auf die Sprünge helfen können.

Wenn Sie mehr über die Positive Psychologie erfahren möchten, empfehlen wir Ihnen das Buch „Flourish – Wie Menschen aufblühen. Die Positive Psychologie des gelingenden Lebens“ von Martin Seligman, erschienen 2012 im Kösel-Verlag, München.

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Mein kleines Glück

Sie sind der Experte bei der Frage, was Ihnen guttut und was Sie glücklich macht. Nehmen Sie sich auch im Alltag Zeit für diese Dinge und genießen Sie sie ganz bewusst. Besinnen Sie sich in weniger guten Momenten auf diese Kraftquellen und tanken Sie neue Energie.

Von schönen Erinnerungen zehren

Manchmal können es Kleinigkeiten sein, die trübe Gedanken vertreiben. Die Erinnerung an ein schönes Erlebnis oder ein paar angenehme Stunden zum Beispiel. Vielen Menschen hilft es, solche Momente schriftlich festzuhalten und damit zu konservieren. An weniger schönen Tagen können sie sich diese dann leichter bewusst machen und davon zehren. Solche Kraft- und Glückshelfer können Sie sich ganz leicht selbst machen. Nehmen Sie dazu einfach Stift und Zettel zur Hand und notieren Sie Dinge, auf die Sie stolz sind, die Sie gern gemeinsam mit anderen tun oder die Sie anderen beigebracht haben. Schreiben Sie auf, welche Krisen Sie in Ihrem Leben gemeistert haben, welche Menschen, Lieder und Erinnerungen Sie glücklich machen oder wobei Sie am besten entspannen können. Vielleicht fallen Ihnen noch mehr Punkte ein. Sie können Ihre Liste an einem persönlichen Ort verwahren oder an einer Stelle anbringen, an der Sie mehrmals am Tag vorbeikommen, zum Beispiel am Spiegel oder am Kühlschrank. Wann immer Sie einen Blick darauf werfen, können Sie von diesen schönen Erinnerungen profitieren.

Ein Glückstagebuch anlegen

Konzentrieren Sie sich bewusst auf die schönen Dinge in Ihrem Leben. Das können Sie zum Beispiel in Form eines Glückstagebuchs tun. Halten Sie am Ende eines Tages kurz inne und überlegen Sie sich, was an diesem Tag gut war oder was Sie glücklich gemacht hat. Halten Sie jeden Tag drei schöne Glücksmomente in einem besonderen Buch fest. Notieren Sie sich besondere Erinnerungen, zeichnen Sie oder kleben Sie Fundstücke, wie zum Beispiel eine gepresste Blume, ein buntes Blatt oder eine Eintrittskarte, ein. Sie werden staunen, wie schnell sich die Seiten füllen. Beim Blättern in Ihrem persönlichen Glückstagebuch werden Sie sicher auf viele schöne Momente stoßen.

Schmieden Sie Pläne

Ein grauer Himmel, eine geplatzte Verabredung oder ein ärgerliches Erlebnis: Manchmal laden die Umstände nicht zum Glücklichsein ein. Sie können dennoch das Beste daraus machen. Tun Sie sich etwas Gutes. Legen Sie sich schöne Musik auf, lesen Sie ein gutes Buch oder laden Sie einen lieben Menschen ein. Wenn Sie etwas Schönes unternehmen, werden Sie sich mit Sicherheit besser fühlen. Wenn Sie mögen, notieren Sie sich Dinge, die Ihnen Freude machen. Überlegen Sie sich, was Sie besonders gern tun würden, schmieden Sie Pläne und tun Sie es. Das wird Sie auch an trüben Tagen auf angenehmere Gedanken bringen.

Lachen ist gesund

Wussten Sie, dass Kinder etwa 200 Mal am Tag lachen, Erwachsene aber nur noch 20 Mal? Dabei dient Lachen nicht nur dem Wohlbefinden. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass es auch positive Auswirkungen auf den Körper hat. Nicht umsonst heißt es, Lachen ist die beste Medizin. Worüber haben Sie zuletzt gelacht? Worüber können Sie sich immer wieder amüsieren? Verwahren Sie diese Begebenheiten in einer Schatzkiste. Geben Sie kleine Zettel mit lustigen Erlebnissen, Bildern oder lustigen Lebensweisheiten hinein. Erkundigen Sie sich bei Ihren Freunden und Ihrer Familie nach deren Lieblingswitzen und sammeln Sie diese. Ein Griff in Ihre Schatzkiste wird Sie immer wieder zum Lachen bringen.

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