Leben und Therapie

Die Schuppenflechte-Therapie kann für ein langfristig gutes Hautbild sorgen. Sorgen Sie dafür, dass Ihre Behandlung die besten Voraussetzungen dafür bekommt.

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Schuppenflechte: Aktiv zum Therapieerfolg

Die für Sie passende Schuppenflechte-Therapie ist die Basis für Ihren Weg zu einem Leben mit möglichst erscheinungsfreier Haut. Ist die für Sie optimale Behandlungsform gefunden, sind Sie am Zug, um die besten Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass sich der gewünschte Erfolg einstellt. Neben der Therapietreue haben Sie durch einen bewussten Lebensstil die Chance, die Therapie zu unterstützen und ihr Wohlbefinden zu steigern. Stressbewältigung, eine ausgewogene Ernährung oder regelmäßige Bewegung sind Aspekte, die sich im Leben mit Schuppenflechte positiv auf die Erkrankung und Therapie auswirken können.

Bleiben Sie bei der Therapie aufmerksam und sprechen Sie mit Ihrem Hautarzt, wenn Hürden auftauchen oder wenn Sie mit dem Ergebnis nicht zufrieden sind. Zusammen mit der Behandlung können Sie durch eine bewusste Lebensweise dafür sorgen, dass Sie sich wohl in Ihrer Haut fühlen. Lassen Sie nicht locker, auch wenn Sie Ihre Therapieziele erreicht haben. Schuppenflechte ist eine chronische Erkrankung und die Behandlung ist in der Regel langfristig angelegt. Ein hautbewusstes Leben trägt dazu bei, dass die Schuppenflechte nicht länger ein zentrales Thema in Ihrem Alltag ist.

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Ernährung bei Schuppenflechte

Eine Psoriasis-Diät? Nein, das gibt es nicht. Dennoch können Sie durch eine ausgewogene und gesunde Ernährung positiven Einfluss auf die Schuppenflechte nehmen und somit auch die Psoriasis-Therapie unterstützen. Ersetzen lässt sich die Behandlung durch eine bestimmte Ernährungsweise meistens jedoch nicht auf Dauer.

Gute Gründe für eine bewusste Ernährung bei Psoriasis

  • Übergewicht hat einen negativen Einfluss auf den Erkrankungsverlauf und die Wirkung der Therapie. Die Ernährung – kombiniert mit Bewegung – ist der Schlüssel zur Gewichtskontrolle bei Psoriasis.
  • Bei einigen Menschen mit Schuppenflechte können bestimmte Lebensmittel für einen neuen Schub oder eine Verschlechterung der Erkrankung sorgen. Es kann hilfreich sein, herauszufinden, ob es solche persönlichen Auslöser – Trigger genannt – gibt.
  • Schuppenflechte ist mit einem erhöhten Risiko für Begleiterkrankungen wie Bluthochdruck, Diabetes oder erhöhte Blutfettwerte verbunden. Eine ausgewogene, gesunde Ernährung kann diesem Risiko entgegenwirken.
  • Zu guter Letzt: Eine ausgewogene und gesunde Ernährung trägt zum allgemeinen Wohlbefinden bei und sorgt für Genuss und Lebensfreude.

Essen und Trinken bei Schuppenflechte: ausgewogen, gesund und abwechslungsreich

Gesunde Ernährung bei Schuppenflechte, was bedeutet das genau? Die wichtigste Regel dabei lautet: Verbieten ist verboten! Verzicht und Verbote sind fehl am Platz. Stattdessen geht es darum, den Speiseplan bewusst zu gestalten.

Gemüse und Obst, Getreide- und Milchprodukte, Fleisch und Fisch – sorgen Sie für Abwechslung auf dem Teller. So erhält Ihr Körper alle wichtigen Nährstoffe, die er braucht!

Merken Sie sich „5 am Tag“! Damit sind fünf Portionen Gemüse und Obst täglich gemeint. Eine Portion entspricht etwa einer Handvoll. Greifen Sie dabei eher zu Gemüse, da Obst einen höheren Fruchtzuckergehalt hat. Die Antioxidantien in Gemüse und Obst können übrigens schützend bei Schuppenflechte wirken, da es sich um eine chronisch-entzündliche Erkrankung handelt.

Brot, Getreide, Nudeln, Reis – am besten aus Vollkorn – sowie Kartoffeln sorgen für Vitamine, Mineralstoffe, Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe auf Ihrem Speiseplan. Gerade bei wenig Bewegung sollten Sie Getreideprodukte jedoch maßvoll genießen – so können Sie eine Gewichtszunahme verhindern.

Milch- und Milchprodukte können Sie täglich genießen, Fisch sollte ein- bis zweimal wöchentlich auf Ihrem Speiseplan stehen. 300 bis 600 g Fleisch und Wurstwaren in der Woche sowie Eier in Maßen gehören dazu. Achten Sie bei Fleisch- und Milchprodukten auf fettarme Sorten. Bei Fisch hingegen liefern die fettreichen Arten (z. B. Lachs, Hering oder Makrele) Omega-3-Fettsäuren. Sie können eine positive antientzündliche Wirkung haben.

Bei Fetten und Ölen greifen Sie lieber zu pflanzlichen Varianten. Besonders geeignet für Menschen mit Psoriasis sind etwa Raps-, Lein-, Walnuss- oder Olivenöl. Es enthält ungesättigte Fettsäuren, die sich positiv auf das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen auswirken können. Zu frittiertem Essen oder fettreichem Gebäck wie Blätterteig sollten Sie hingegen selten greifen.

Zucker und Süßigkeiten – gelegentlich und in Maßen sind sie kein Problem. Beschränken Sie sich auf eine kleine Portion pro Tag, wenn Sie zu den Naschkatzen gehören. Durch einen kreativen Umgang mit Gewürzen und Kräutern können Sie Salz sparen. Denn nur 5 Gramm am Tag sind empfehlenswert.

Sparen Sie nicht beim Trinken. 1,5 bis 2 Liter sollten Sie pro Tag Ihrem Körper gönnen. Am besten ist Wasser. Denken Sie daran, dass sich in vielen Getränken – etwa Säften, Eistee, Limonade – jede Menge Zucker versteckt. Das sind Kalorien, die Sie sich sparen können.

Bei der Zubereitung des Essens können Sie dafür sorgen, dass viel Geschmack und wichtige Nährstoffe erhalten bleiben: Nutzen Sie möglichst niedrige Temperaturen und hochwertige Pflanzenöle. Besser ist zudem Dünsten als Braten oder Frittieren.

Auch auf das Drumherum beim Essen kommt es an. Nehmen Sie sich Zeit für die Mahlzeiten, sorgen Sie für eine ruhige Atmosphäre und genießen Sie Ihr Essen bewusst. Essen Sie nur so viel, bis Sie satt sind, und denken Sie daran: Erst 15 bis 20 Minuten nach Beginn des Essens setzt das Sättigungsgefühl ein.

Sorgen Sie nicht nur für eine ausgewogene Ernährung, sondern auch für ausreichend Bewegung. Beides zusammen verhilft Ihnen, das Wunschgewicht zu halten oder zu erreichen. So können Sie auch das Risiko für viele Begleiterkrankungen der Schuppenflechte reduzieren.

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  • Titel der Broschüre Ernährung und Psoriasis
    Ernährung und Psoriasis
    Info-Broschüre
    4.46 MB

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Sport und Bewegung bei Schuppenflechte

Sportliche Aktivität ist ein wichtiger Teil eines gesunden Lebensstils. Besonders mit Schuppenflechte lohnt es sich für Sie, in Schwung zu kommen. Sport ist eine Wohltat für Körper und Seele: Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit und Koordinationsvermögen werden verbessert. Zudem ist Sport ein wahrer Stresskiller und hilft, das Selbstbewusstsein zu stärken. Regelmäßiges Training kann sich zudem positiv auf den Verlauf der Schuppenflechte auswirken. Dem Risiko für einige Begleiterkrankungen der Psoriasis – Herz-Kreislauf- und Stoffwechselerkrankungen – lässt sich ebenfalls mit Sport entgegenwirken.

Psoriasis: Mit Spaß in Bewegung kommen!

Doch wie gelingt es regelmäßig in Bewegung zu kommen und zu bleiben? Eine wichtige Voraussetzung ist der Spaß an der Bewegung. Schon die ersten kleinen Erfolge können Sie motivieren. Zwei- bis dreimal 30 Minuten Sport pro Woche sind ein guter Anfang, wenn Sie mit Ihrem Training starten.

Tipps für Sport und Bewegung

  • Ohne Spaß läuft nichts: Finden Sie eine Sportart, die zu Ihnen passt.
  • Setzen Sie sich Ihre sportlichen Ziele realistisch.
  • Hören Sie auf Ihren Körper und akzeptieren Sie Ihre Leistungsgrenzen.
  • Gemeinsam bewegen motiviert: Suchen Sie sich Trainingspartner.
  • Beginnen Sie langsam mit dem Training und steigern Sie sich.

Hautpflege nicht vergessen

Feste Regeln für Sport und Bewegung bei Schuppenflechte gibt es nicht. Probieren Sie aus, was Ihnen und Ihrer Haut guttut. Schenken Sie der Hautpflege beim Sport besondere Aufmerksamkeit. Schwitzen ist kein Problem und eine gute Pflege nach dem Training schützt vor Irritationen. Achten Sie im Freien auf einen ausreichenden UV-Schutz. Geben Sie beim Sportoutfit hautfreundlicher und atmungsaktiver Kleidung den Vorrang.

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Stressbewältigung bei Schuppenflechte

Stress zählt zu den auslösenden Faktoren der Schuppenflechte. Belastungen können darüber hinaus bei einigen Menschen mit Psoriasis für einen neuen Schub sorgen oder die Beschwerden verstärken. Umgekehrt kann auch die Schuppenflechte selbst Stress im Leben verursachen. Durch eine wirksame Therapie und damit möglichst erscheinungsfreie Haut, haben Sie somit die Möglichkeit, eine mögliche Stressquelle auszuschalten. Da sich nicht alle Stressfaktoren einfach beseitigen lassen, können Sie – als Teil eines bewussten Lebensstils – durch Stressbewältigung Abhilfe schaffen. Durch Stressbewältigung wird nicht die Stressquelle, sondern die eigene Einstellung zu ihr verändert.

Tipps im Umgang mit Stress

Überdenken Sie Ihr Zeitmanagement. Verdeutlichen Sie sich Ihre Ziele und setzen Sie Prioritäten. Auf diese Weise können Sie sich auf das Wesentliche konzentrieren. Planen Sie Zeitpuffer ein, wenn Sie Pläne schmieden und bemessen Sie Ihren Zeitplan realistisch.

Gehen Sie achtsam mit Ihren eigenen Ressourcen um. Um Stress und Belastung zu mindern, ist es wichtig, dass Sie Ihre eigenen Grenzen kennen und akzeptieren. Es ist übrigens kein Zeichen von Schwäche, Hilfe anzunehmen oder um Unterstützung zu bitten.

Bei der Stressbewältigung ist es manchmal nützlich einen Schritt zurückzutreten. Betrachten Sie Situationen oder Tatsachen, die sie belasten mit etwas Abstand. Wenn Stressfaktoren auf uns einprasseln, kann es schnell passieren, dass uns eine Situation vereinnahmt und wir den Überblick verlieren.

Entspannung gegen Stress

Einen besonderen Stellenwert bei der Stressbewältigung nimmt die Entspannung ein. Durch gezielte Entspannung können Sie die Stressreaktion des Körpers entschärfen und negative Spannungen abbauen. Entspannung löst Spannung und baut dadurch Stress ab. Dabei hat jeder sein eigenes Rezept, wie er am besten zur Ruhe kommt: Sport, ein Hobby, der Spaziergang mit dem Hund, Gartenarbeit oder sich in ein Buch vertiefen. Mit dem Erlernen einer Entspannungstechnik können Sie ebenfalls für mehr Ausgeglichenheit im Leben zu sorgen.

Entspannungstechniken

Progressive Muskelentspannung, Autogenes Training, Qigong, Tai Chi oder Meditation – es gibt viele unterschiedliche Entspannungstechniken. Jede enthält andere Elemente und Schwerpunkte. Probieren Sie aus, welche am besten zu Ihnen passt. Das Erlernen einer Entspannungstechnik benötigt vielleicht etwas Geduld und Zeit, es kann Ihnen jedoch damit gelingen, dauerhaft mehr Ruhe und Gelassenheit in Ihr Leben zu bringen.

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  • Titel der Broschüre Leben im Gleichgewicht - Stress und Psoriasis
    Leben im Gleichgewicht - Stress und Psoriasis
    Info-Broschüre
    7.24 MB

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Reisen mit Schuppenflechte

Urlaub ist die schönste Jahreszeit und auch mit Schuppenflechte steht Ihrem Traumurlaub nichts im Weg. Wie der aussieht, kann ganz unterschiedlich sein. Von der Wanderreise auf Mallorca über die Städtetour in New York bis zum Wellnessurlaub an der Ostsee – es gibt unendlich viele Möglichkeiten, dem Fernweh nachzugeben. Je nachdem wie häufig Sie Ihre Therapie nehmen (täglich, alle zwei Wochen oder bei manchen Medikamenten nur alle 12 Wochen) ist mit Schuppenflechte eine gute Reiseplanung empfehlenswert.

Mit Psoriasis-Medikamenten auf Reisen

Die Behandlung der Schuppenflechte sollte natürlich auch im Urlaub nahtlos weitergehen. Dafür ist es wichtig, alle nötigen Medikamente in ausreichender Menge dabeizuhaben. Etwas Reserve ist empfehlenswert, sollte es einmal zu Verzögerungen kommen.

Wenn es per Flugzeug in den Urlaub geht, sollten alle Medikamente im Handgepäck verstaut sein. Gehören auch Injektionshilfen oder Spritzen zur Therapie der Schuppenflechte, ist es wichtig, sich vorher über die Vorgaben beim Transport und auch für die Mitnahme von Flüssigkeiten zu informieren. So kommt es nicht zu unangenehmen Überraschungen an der Sicherheitskontrolle. Einige Medikamente, z. B. Biologika, müssen zudem gekühlt werden. Über kurze Strecken leistet eine kleine Kühltasche dafür gute Dienste.

Attest vom Arzt

Lassen Sie sich bei Flugreisen, wenn Sie Injektionshilfen oder Spritzen dabeihaben, von Ihrem Arzt ein Attest – am besten in Deutsch und Englisch, idealerweise auch in der Sprache des Urlaubslandes – ausstellen, welches bescheinigt, dass Sie die mitgeführten Medikamente und das Zubehör benötigen. Falls eine permanente Kühlung der mitgeführten Arzneimittel notwendig ist, sollte auch dies im Attest vermerkt sein. Einige Hersteller von Medikamenten bieten entsprechende Vordrucke an.

Sonne und Sonnenschutz bei Schuppenflechte

Sonne hat grundsätzlich einen positiven Einfluss auf die Schuppenflechte. Beim Sonnenbaden ist das Motto „viel hilft viel“ jedoch fehl am Platz. Denn zu viel Sonne oder sogar ein Sonnenbrand kann Ihrer Haut schaden und auch die Schuppenflechte verschlimmern.

Tipps fürs Sonnenbad

  • Nutzen Sie Sonnenschutzmittel mit UVA- und UVB-Filtern
  • Tragen Sie den Sonnenschutz mindestens 30 Minuten vor dem Sonnen auf
  • Denken Sie an alle Körperpartien – Ohren und Füße werden gern einmal vergessen
  • Erneuern Sie den Sonnenschutz nach dem Baden oder Schwitzen
  • Nutzen Sie Kleidung als Sonnenschutz
  • Sonnen Sie sich im Schatten – das ist verträglicher für die Haut
  • Meiden Sie zu lange Sonnenbäder insbesondere zwischen 11 und 16 Uhr
  • Vergessen Sie auch bei bedecktem Himmel den Sonnenschutz nicht
  • Erkundigen Sie sich vor dem Urlaub bei Ihrem Hautarzt, ob eines Ihrer Medikamente zu einer erhöhten Lichtempfindlichkeit führt

Schwitzen und Psoriasis

Beim Wandern oder am Strand – im Urlaub können Sie auch schon mal ins Schwitzen geraten. Auch mit Schuppenflechte ist das eigentlich unproblematisch. Nur übermäßig starkes Schwitzen oder gar ein Hitzestau kann sich ungünstig auf die Psoriasis auswirken oder etwa Juckreiz auslösen. Eine lockere, luftige und atmungsaktive Kleidung kann dafür sorgen, dass es nicht unnötig zu Reibungen und damit Reizungen der Haut kommt.

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  • Titel der Broschüre Reisen mit Psoriasis
    Reisen mit Psoriasis
    Info-Broschüre
    2.31 MB

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Rauchstopp bei Schuppenflechte

Rauchen ist ungesund und erhöht das Krebsrisiko – das ist allgemein bekannt. Wenn Sie Schuppenflechte haben und zu den Rauchern gehören, gibt es jedoch noch ein paar weitere gute Argumente, einen Rauchstopp in Angriff zu nehmen: Durch Rauchen verläuft Psoriasis schwerer und spricht schlechter auf eine Behandlung an. Hinzukommt, dass das Risiko für Begleiterkrankungen der Schuppenflechte wie Herz-Kreislauf- und Gefäßerkrankungen durch den blauen Dunst nochmals erhöht wird. Durch eine Raucherentwöhnung haben Sie also die Möglichkeit, selbst aktiv etwas zu tun, um positiv auf den Erkrankungsverlauf einzuwirken und ihren Therapieerfolg zu fördern.

Raucherentwöhnung: Aus der Abhängigkeit befreien

Es fällt so schwer, auf den Griff zur Zigarette zu verzichten, weil Rauchen eine Sucht ist. Die Droge heißt Nikotin. Die Abhängigkeit besteht sogar im doppelten Sinn, körperlich und psychisch. Sie haben schon darüber nachgedacht, das Rauchen aufzugeben, aber der richtige Zeitpunkt ist noch nicht gekommen? Sie möchten aufhören, wissen aber noch nicht, wie Sie es anfangen sollen? Egal, in welcher dieser Phasen Sie sich befinden: Wenn Sie sich mit dem Thema beschäftigen, ist der erste Schritt bereits getan. Bleiben Sie am Ball und werden Sie aktiv.

Ein Leben ohne Rauch: Sie können es schaffen!

Wichtigste Voraussetzung für eine erfolgreiche Rauchentwöhnung ist die eigene Motivation. Ein Wundermittel, um von der Sucht geheilt zu werden, gibt es leider nicht. Den Weg aus der Abhängigkeit muss jeder Raucher aus eigener Kraft gehen. Es gibt jedoch Unterstützung und wenn Sie sich Hilfe suchen, kann das die Entwöhnung erleichtern und die Erfolgsaussichten steigern.

Unterstützung bei Ihrem Rauchstopp

Wenden Sie sich an ein Beratungstelefon, wenn Sie Fragen zur Raucherentwöhnung haben. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) bietet diesen Service an. Die BZgA-Telefonberatung zur Rauchentwöhnung erreichen Sie unter der kostenfreien Telefonnummer 0800 – 8 31 31 31 (Mo bis Do von 10.00 bis 22.00 Uhr, Fr bis So von 10.00 bis 18.00 Uhr).

Fragen Sie bei Ihrer Krankenversicherung, welche Unterstützung Versicherten für eine Raucherentwöhnung zur Seite gestellt wird. Einige Krankenversicherungen bieten Entwöhnungsprogramme an oder übernehmen die Kosten für einen Kurs zur Raucherentwöhnung.

Ein Kurs kann beim Rauchstopp eine große Hilfe sein. Sie werden für den Ausstieg motiviert, können Ihre Rauchverhalten reflektieren und sich für den Ausstieg wappnen. Unter www.anbieter-raucherberatung.de finden Sie Kursanbieter in Ihrer Nähe.

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