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Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Thema Chronische Migräne und Kopfschmerzen

Häufig gestellte Fragen

Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Thema Chronische Migräne und Kopfschmerzen

„Für eine passgenaue Therapie ist die Diagnosestellung durch einen Spezialisten enorm wichtig.“
Angela Antonakakis, Ärztin für Anästhesie und Spezielle Schmerztherapie in Frankfurt a.M.

Was können Begleitsymptome einer Chronischen Migräne sein?

Es gibt verschiedene Symptome, die mit einer Migräne-Attacke einhergehen können. Bei manchen Menschen kommt es während eines Anfalls zu Übelkeit oder Erbrechen und / oder einer hohen Empfindlichkeit gegenüber Licht und Lärm.

Woher weiß ich, dass ich eine Migräne-Attacke bekomme?

Es gibt verschiedenen Vorboten, die einem Migräneanfall vorausgehen können. Dazu gehören zum Beispiel: Eine erhöhte Reizbarkeit, eine sogenannte „Aura“ mit Schwindel, Gedächtnis- oder Sehstörungen in Form von halbkreisförmigen Zick-Zack-Mustern im Sichtfeld.

Was sind Auslöser für Migräne?

Auslöser für Migräne, auch „Trigger” genannt, können ganz unterschiedlich sein: z. B. ein stressiges Erlebnis, bestimmte Nahrungsmittel oder der Genuss von Alkohol. Manche Auslöser lassen sich mithilfe eines Kopfschmerztagebuchs aufspüren und bewusst vermeiden,

„Durch die Chronische Migräne litten nicht nur meine sozialen Kontakte, sondern sogar meine Ehe – ich war verzweifelt und depressiv.“
57-jährige Patientin

Wer kann eine Chronische Migräne bekommen?

Die Episodische Migräne ist eine häufige Erkrankung. Etwa jede fünfte Frau und jeder zwölfte Mann leiden in Deutschland daran. Episodisch bedeutet: Die Migräne-Attacken sind gut voneinander abgrenzbar, d. h. auf einen Anfall folgt eine Art „Ruhepause“. Bei manchen Menschen werden die Attacken immer häufiger, bis sie schließlich bei einer Chronischen Migräne nahezu ohne Pause ineinander übergehen. Die Ursachen sind bis heute nicht geklärt und werden nach wie vor erforscht.

Kann man von einer Chronischen Migräne depressiv werden?

Viele Menschen mit einer Chronischen Migräne sind als Folge der Schmerzen verzweifelt oder sogar depressiv. Psychotherapeuten, Psychologen oder Ärzte mit einer psychotherapeutischen Ausbildung können helfen. Sie können Ratschläge geben, wie man den Alltag so gestaltet, dass die Krankheit nicht alles beherrscht. Sie unterstützen auch dann, wenn die Krankheit zu Krisen, wie z. B. Streit mit dem Partner führt.

Bin ich durch meine Chronische Migräne nicht mehr so belastbar?

Viele Betroffene haben das Gefühl, sie wären nicht belastbar und könnten weniger verkraften als andere. Dabei übersehen sie nicht selten, wie viel sie in Wirklichkeit leisten – obwohl sie diese sehr beeinträchtigende Krankheit haben.

„Nach meiner Diagnose konnte ich die Therapie gut in den Alltag integrieren und dadurch meine Lebensqualität verbessern.“
57-jährige Patientin

Wie kann Migräne den Alltag einschränken?

Außenstehende können kaum nachvollziehen, was es bedeutet, unter Chronischer Migräne zu leiden. Selbst Tage ohne Schmerzen sind von der Krankheit bestimmt: Allein die Angst vor dem nächsten Migräneanfall kann einen normalen Alltag verhindern. Häufig können Migräne-Patienten ihre Freizeitaktivitäten nicht mehr im Voraus planen und empfinden sogar ihre Freundschaften belastend. Auch auf die Partnerschaft und das Familienleben kann sich die Krankheit negativ auswirken. Manche Patienten klagen über Schlafstörungen.

Ich habe häufig Kopfschmerzen. Wann sollte ich einen Arzt aufsuchen?

Gehen Sie zum Arzt, wenn Sie regelmäßig an Kopfschmerzen leiden. Am besten zu einem Kopfschmerzexperten oder lassen Sie sich überweisen. Falls Sie den Verdacht haben, an Chronischer Migräne zu leiden, kann ein entsprechender Hinweis dem Arzt die Diagnose ggf. erleichtern. Kopfschmerzexperten finden Sie mit Hilfe der Arztsuche.

Chronische Migräne – Selbsttest

Wenn Sie häufig unter Kopfschmerzen leiden, kann unser Selbsttest Ihnen Anhaltspunkte geben, ob Sie Chronische Migräne haben könnten. Machen Sie den Test!

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