DLBCL

Das diffuse großzellige B-Zell-Lymphom (DLBCL) ist eine Erkrankung des lymphatischen Systems. Sie schreitet schnell voran, kann jedoch früh erkannt und in vielen Fällen geheilt werden.

Krankheitsbild

Was ist das DLBCL?

Beim diffusen großzelligen B-Zell-Lymphom (DLBCL) handelt es sich um eine Krebserkrankung des lymphatischen Systems, zu dem u. a. die Lymphknoten und die Milz gehören. Betroffen sind bei dieser Form von Blutkrebs die B-Lymphozyten, spezielle weiße Blutzellen.

Das DLBCL ist eine aggressive, also schnell fortschreitende Lymphomerkrankung. Generell kann es in jedem Alter auftreten, das Erkrankungsrisiko steigt jedoch mit zunehmendem Lebensalter. Früh erkannt und behandelt ist es in vielen Fällen heilbar. Doch auch bei einem Rückfall stehen heute unterschiedliche Behandlungsoptionen zur Verfügung.

Zahlen und Fakten

  • DLBCL steht für „diffuse large B-cell lymphoma“, auf Deutsch: diffuses großzelliges B-Zell-Lymphom.
  • DLBCL ist die häufigste Form bösartiger Lymphome. In Deutschland erkranken jährlich etwa 7 Menschen pro 100.000 Einwohner*innen daran.
  • DLBCL betrifft eher ältere Menschen. Das Diagnosealter liegt im Durchschnitt bei 65 Jahren.
  • Männer sind etwas häufiger von DLBCL betroffen als Frauen.

Wie entsteht ein DLBCL?

Unkontrollierte Zellvermehrung in den Lymphknoten

Das lymphatische System ist Teil des Immunsystems. Ein diffuses großzelliges B-Zell-Lymphom (DLBCL) geht von Zellen des lymphatischen Systems, den B-Lymphozyten, aus. Diese werden auch B-Zellen genannt und gehören zu den weißen Blutzellen. Die Erkrankung entsteht durch eine genetische Veränderung in einzelnen B-Lymphozyten, die im Laufe des Lebens entsteht. In der Folge kommt es zu einer unkontrollierten Vermehrung veränderter Zellen. Sie umgehen den Abwehrmechanismus des Immunsystems und breiten sich immer weiter aus. Häufig entsteht ein DLBCL in den Lymphknoten an Hals und Kopf, den Achselhöhlen, dem Brust- und Bauchraum oder den Leisten. Es kann jedoch auch außerhalb der Lymphknoten in anderen Organen auftreten.

Übergang anderer Lymphome in ein DLBCL
Es gibt andere, nicht aggressive Formen von B-Zell-Lymphomen, die im Verlauf in ein DLBCL übergehen können, z. B. das follikuläre Lymphom (FL). Auch eine chronische lymphatische Leukämie (CLL) kann sich in seltenen Fällen zu einem DLBCL entwickeln.

Diffuses großzelliges B-Zell-Lymphom (DLBCL)

Einen Überblick über Untersuchungen, den Verlauf sowie die Behandlung und Nachsorge dieser Lymphomform finden Sie hier.

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Anzeichen und Verlauf

Die ersten Anzeichen lassen oft nicht direkt an ein diffuses großzelliges B-Zell-Lymphom (DLBCL) denken und können auch bei anderen Erkrankungen vorkommen. Oft sind es geschwollene Lymphknoten, die sich zunächst bemerkbar machen.

Vergrößerte Lymphknoten bei DLBCL

Die Lymphknoten können durch die starke Vermehrung der veränderten B-Lymphozyten anschwellen. Auch zu einer vergrößerten Milz kann es kommen, wenn sich die Krebszellen dort ansammeln. Geschwollene Lymphknoten lassen sich meist ertasten. Drücken sie auf andere Organe, können unterschiedliche Beschwerden die Folge sein. Im Bauchraum kann es z. B. zu Verdauungsbeschwerden oder im Brustraum zu Atembeschwerden kommen.

Allgemeinsymptome
Ein Teil der Menschen mit einem DLBCL entwickelt Allgemeinsymptome, die an eine Infektionserkrankung erinnern. Dazu zählen vor allem die sogenannten B-Symptome:

  • Fieber (über 38 °C)
  • Starke Schweißausbrüche (insbesondere nachts)
  • Ungewollte Gewichtsabnahme (mehr als 10% des Körpergewichts innerhalb von 6 Monaten)

Gestörter Blutbildungsprozess

Breitet sich ein DLBCL im Knochenmark aus, kann die Blutbildung gestört werden. Müdigkeit, Blutungsneigung oder eine erhöhte Infektanfälligkeit können dann die Folge sein.

Wege zur Diagnose

Häufig ist der Hausarzt bzw. die Hausärztin die erste Ansprechperson beim diffusen großzelligen B-Zell-Lymphom (DLBCL), wenn etwa die Ursache für geschwollene Lymphknoten abgeklärt werden soll. Im Gespräch erfragt der Arzt bzw. die Ärztin die Krankengeschichte (Anamnese), z. B. wann die Beschwerden begonnen haben. Bei der körperlichen Untersuchung kann durch Abtasten festgestellt werden, ob Lymphknoten oder auch die Milz vergrößert sind. Eine Blutuntersuchung kann zeigen, ob bestimmte Blutbestandteile vermindert sind, wie es etwa passieren kann, wenn die Blutbildung gestört ist.

Untersuchungen beim Facharzt bzw. bei der Fachärztin

Wenn der Verdacht besteht, dass die Beschwerden durch ein Lymphom verursacht werden, führt der Weg zum Facharzt bzw. zur Fachärztin für Hämatologie bzw. Onkologie. Er bzw. sie ist auf Blutkrebserkrankungen spezialisiert und kennt sich mit der exakten Diagnose und Behandlung aus. So können weitere Untersuchungen durchgeführt werden, um festzustellen, ob es sich um ein DLBCL handelt, und wenn ja, wie weit es fortgeschritten ist.

  • Gewebeuntersuchung (Histologie)
    Mit der Untersuchung eines Lymphknotens bzw. des Gewebes aus einem Lymphknoten kann die Form des Lymphoms festgestellt werden. Dafür wird eine Gewebeprobe unter dem Mikroskop untersucht. So kann am Aussehen der Krebszellen erkannt werden, ob es sich um ein DLBCL handelt. Weitere Techniken können bei der Bestimmung helfen, z. B. Färbungen oder der Einsatz von diagnostischen Antikörpern.

Krankheitsverlauf

Das diffuse großzellige B-Zell-Lymphom (DLBCL) schreitet rasch voran. Wird es frühzeitig erkannt und behandelt, sind die Heilungschancen am besten. Um das passende Behandlungskonzept zu finden, wird das Krankheitsstadium bestimmt und es werden bestimmte Risikofaktoren berücksichtigt.

Stadien des DLBCL

Um herauszufinden, wie weit sich die Erkrankung im Körper ausgebreitet hat, wird eine bestimmte Untersuchung, die sogenannte PET-CT, vorgenommen. Es handelt sich dabei um eine Kombination von zwei bildgebenden Verfahren: der Computertomografie (CT) und der Positronen-Emissions-Tomografie (PET). Sie zeigt, welche Lymphknotenregionen im Körper beteiligt sind. Darüber hinaus erfolgt eine Knochenmarkuntersuchung. Anhand des Untersuchungsergebnisses wird das DLBCL nach der sogenannten Ann-Arbor-Klassifikation in vier Stadien eingeteilt.

Ann-Arbor-Klassifikation

Einschätzung des Krankheitsverlaufs

Eine Reihe von Faktoren können einen Anhaltspunkt geben, wie ein DLBCL verläuft und auch wie gut eine Therapie möglicherweise wirken wird. Der sogenannte Internationale Prognostische Index (IPI) wird dafür genutzt, um den wahrscheinlichen Krankheitsverlauf einzuschätzen. Dabei werden Risikofaktoren herangezogen, mit denen das DLBCL in Risikogruppen von niedrig bis hoch eingeteilt wird. Die insgesamt vier Risikogruppen helfen bei der Entscheidung, welche Therapie eingesetzt wird.

  • Alter 60 Jahre oder älter
  • Schlechter Allgemeinzustand
  • Ann-Arbor-Stadium III oder IV
  • Befall von Organen außerhalb der Lymphknoten
  • Ein erhöhter Wert eines bestimmten Enzyms im Blut (Laktatdehydrogenase, LDH)

Risikogruppe | Anzahl der Risikofaktoren (siehe oben)
Niedriges Risiko | 0–1
Niedrig-intermediäres Risiko | 2
Hoch-intermediäres Risiko | 3
Hohes Risiko | 4–5

Behandlung des DLBCL

Wahl der Behandlung

Sobald die Diagnose diffuses großzelliges B-Zell-Lymphom (DLBCL) gestellt ist sowie das Ausmaß der Erkrankung bestimmt wurde, ist es Zeit, mit der Therapie zu beginnen. Die Therapiemöglichkeiten des DLBCL haben sich in den letzten Jahren erweitert und die Erkrankung kann bei vielen Patient*innen geheilt werden.

Die Therapiestrategie richtet sich u. a. danach, wie weit das DLBCL fortgeschritten ist, also nach dem Stadium. Das Therapieziel ist in vielen Fällen die Heilung.

Erste Therapie

Die erste Behandlung, die sogenannte Erstlinientherapie, des diffusen großzelligen B-Zell-Lymphoms (DLBCL) ist meist eine Immunchemotherapie. Dabei werden monoklonale Antikörper mit einer Chemotherapie kombiniert. Es gibt unterschiedliche Kombinationsmöglichkeiten, bei denen ein Antikörper mit mehreren chemotherapeutischen Wirkstoffen gegeben wird, und auch die Dosierungen variieren. Welche Immunchemotherapie infrage kommt, wird individuell entschieden. Es werden dabei u. a. die Risikogruppe oder auch das Alter berücksichtigt. Eine Immunchemotherapie erfolgt als Infusion und wird in mehreren Behandlungszyklen verabreicht, d. h. die Therapie wird in bestimmten Abständen wiederholt.

Zur Behandlung des DLBCL bei der Immunchemotherapie kann der sogenannte Anti-CD20-Antikörper Rituximab eingesetzt werden. Anti-CD20-Antikörper erkennen das sogenannte CD20-Antigen. Dieses Molekül befindet sich auf der Oberfläche der B-Lymphozyten. Der Antikörper dockt insbesondere an der Krebszelle an, löst eine Reaktion des Immunsystems gegen diese Zelle und damit den Zelltod aus.

Umfassende Informationen zu Nebenwirkungen erhalten Sie von Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin und in der jeweiligen Packungsbeilage.

Bei den Medikamenten der Chemotherapie handelt es sich um sogenannte Zytostatika. Sie hemmen die Teilung und Vermehrung vornehmlich von Zellen, die sich schnell vermehren, wie beispielsweise Krebszellen. Die durch das Zytostatikum geschädigten Zellen können sich nicht weiter teilen und sterben ab. Auf diese Weise sinkt die Zahl der Krebszellen.

Umfassende Informationen zu Nebenwirkungen der einzelnen Medikamente erhalten Sie von Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin und in der jeweiligen Packungsbeilage.

Auch ein Antikörper-Wirkstoff-Konjugat kann beim DLBCL als Erstlinientherapie eingesetzt werden. Dabei handelt es sich um eine Kombination aus Chemotherapie und einem Anti-CD79b-Antikörper. Das Zytostatikum ist direkt an den Antikörper gebunden. Das Antikörper-Wirkstoff-Konjugat wird in Kombination mit einem weiteren Antikörper und weiteren Zytostatika verabreicht. Der Antikörper bindet an das Antigen CD79b auf den B-Lymphozyten. Dadurch gelangt das Antikörper-Wirkstoff-Konjugat in die Krebszelle. Dort wirkt das Zytostatikum.

Umfassende Informationen zu Nebenwirkungen der einzelnen Medikamente erhalten Sie von Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin und in der jeweiligen Packungsbeilage.

Nachsorge beim DLBCL

Die Behandlung des diffusen großzelligen B-Zell-Lymphoms (DLBCL) schließt mit einer Abschlussuntersuchung ab. Dabei wird überprüft, ob die Therapie wie gewünscht gewirkt hat. Kann die Erkrankung nicht mehr nachgewiesen werden, ist eine sogenannte komplette Remission erreicht. Es schließen nun in regelmäßigen Abständen Nachsorgeuntersuchungen an.

Die Nachsorgeuntersuchungen sind wichtig, um ein eventuell erneutes Auftreten des DLBCL rechtzeitig festzustellen. Sie sind aber auch dafür da, die Zeit nach der Therapie, die davon geprägt ist, wieder in den normalen Alltag zu finden, zu unterstützen. Zu den Kontrolluntersuchungen gehören, neben dem Gespräch mit dem Arzt bzw. der Ärztin über das aktuelle Befinden, eine körperliche Untersuchung und Blutuntersuchungen.

Nachsorge: Wie oft?
Im Allgemeinen erfolgen die Nachsorgeuntersuchungen anfangs alle drei Monate, nach zwei Jahren halbjährlich und ab dem sechsten Jahr jährlich.

Therapie bei Wiederauftreten

Manchmal schreitet das diffuse großzellige B-Zell-Lymphom (DLBCL) trotz einer Therapie fort, das wird refraktär genannt. Es kann auch passieren, dass die Erkrankung, nachdem die Behandlung erfolgreich abgeschlossen wurde, nach einiger Zeit wieder auftritt, dann handelt es sich um ein sogenanntes Rezidiv. Für diese Fälle gibt es weitere Therapiemöglichkeiten, auf die zurückgegriffen werden kann, um die Erkrankung zu heilen oder zurückzudrängen.

Wie auch bei der ersten Therapie erfolgt die Wahl der Behandlung bei einem Wiederauftreten des DLBCL individuell. Es sind vor allem das Alter, die allgemeine körperliche Verfassung sowie mögliche Begleiterkrankungen, die Einfluss darauf haben, wie weiter vorgegangen wird. Zu den Behandlungsoptionen zählen eine weitere Immunchemotherapie, eine Stammzelltransplantation oder auch eine CAR-T-Zelltherapie. Ziel der Behandlung ist, wie auch bei der ersten Therapie, in vielen Fällen die Heilung.

Ab der Drittlinientherapie können darüber hinaus bispezifische Antikörper eingesetzt werden.

Wenn ein DLBCL erneut auftritt, das Alter oder die allgemeine Verfassung es jedoch nicht erlauben, eine Immunchemotherapie oder Stammzelltransplantation einzusetzen, sorgt die weitere Therapie dafür, Beschwerden zu lindern und die Lebensqualität zu erhalten.

Erst-, Zweit- und Drittlinientherapie
Wird ein DLBCL zum ersten Mal therapiert, ist das die sogenannte Erstlinientherapie. Die Behandlung beim Wiederauftreten der Erkrankung (Rezidiv) wird als Zweitlinientherapie bezeichnet. Bei einem weiteren Rezidiv erfolgt die Drittlinientherapie usw. Die verschiedenen Medikamente zur Behandlung des DLBCL sind in der Regel für bestimmte Linien, also z. B. nur für die Drittlinienbehandlung, zugelassen.

Generell wird zwischen autologer und allogener Stammzelltransplantation unterschieden. Bei der autologen Transplantation werden eigene Stammzellen übertragen, die zuvor dem Patienten bzw. der Patientin selbst entnommen wurden. Bei der allogenen Transplantation werden gespendete Stammzellen übertragen. Beim DLBCL wird meist die autologe Form durchgeführt.

Vor der Transplantation erfolgt zunächst eine intensive Chemotherapie. Anschließend werden die Stammzellen aus dem Blut entnommen (Stammzellapherese). Nach einer weiteren Chemotherapie, die dafür sorgt, dass alle Krebszellen vernichtet werden, erfolgt die Zurückübertragung der entnommenen Stammzellen über eine Infusion. Die Stammzellen wandern in das Knochenmark und beginnen, neue gesunde Blutzellen zu bilden.

Bei der CAR-T-Zelltherapie werden dem Patienten bzw. der Patientin zunächst T-Lymphozyten, bestimmte weiße Blutzellen, entnommen. Diese werden gentechnisch verändert, sodass sie die Krebszellen erkennen und zerstören können. Diese sogenannten CAR-T-Zellen werden dem bzw. der Behandelten über eine Infusion wieder verabreicht. Vorab sorgt eine Chemotherapie dafür, dass möglichst viele Krebszellen zerstört werden. Sie reduziert zudem die Anzahl der körpereigenen T-Zellen, um Platz für die CAR-T-Zellen zu schaffen. Die Therapie wird jeweils individuell zugeschnitten und kann nur in speziellen Zentren durchgeführt werden.

Antikörper, wie sie etwa bei der Immunchemotherapie eingesetzt werden, erkennen ein bestimmtes Merkmal an der Oberfläche von Zellen (Antigen) und docken dort an. Bispezifische Antikörper zielen hingegen auf zwei unterschiedliche Antigene und können so an zwei verschiedene Arten von Zellen binden. Bei den bispezifischen Antikörpern, die beim DLBCL eingesetzt werden, handelt es sich um sogenannte Anti-CD20/CD3-Antikörper. Sie erkennen sowohl das Antigen CD20, das sich u. a. auf den Krebszellen befindet, als auch das Antigen CD3 auf T-Zellen, also bestimmten Immunzellen, und binden daran. So verbinden sie die Krebs- und die Abwehrzellen wie eine Art Brücke und regen damit die Immunreaktion gegen die Krebszellen und deren Abbau an.

Leben und Therapie

Leben mit einem DLBCL

Die Diagnose diffuses großzelliges B-Zell-Lymphom (DLBCL) wird in der Regel sehr überraschend gestellt und ist eine große Herausforderung. Es muss rasch mit einer Behandlung begonnen werden. Das gewohnte Leben wird auf den Kopf gestellt.

Machen Sie sich bewusst, dass Sie mit der Situation nicht allein sind. Gemeinsam mit Ihrem Hämatologen bzw. Ihrer Hämatologin, dem medizinischen Team und den Menschen, die Ihnen nahestehen, können Sie Schritt für Schritt Ihren Weg mit dem DLBCL finden.

Umgang mit der Therapie

Auch wenn die Therapieentscheidung gefallen ist, kann es viele offene Fragen geben. Wie funktioniert die Behandlung? Welche Nebenwirkungen können auftreten? Wie sind die Erfolgsaussichten? Sprechen Sie mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin darüber, was Sie beschäftigt. Denken Sie daran, dass ein DLBCL in vielen Fällen geheilt werden kann und dass es auch, wenn die Erkrankung zurückkehren sollte, eine Reihe weiterer Behandlungsmöglichkeiten gibt.

Unterstützung in Anspruch nehmen

Zu lernen, mit der Erkrankung umzugehen, ist mit Höhen und Tiefen verbunden. Jeder Patient und jede Patientin verarbeitet die Diagnose auf persönliche Weise. Auf diesem Weg ist es ganz normal, dass es Tage gibt, an denen Überforderung und Verzweiflung zu spüren ist. Hilfe bei der Krankheitsbewältigung und Unterstützung im Umgang mit den Sorgen, die diese außergewöhnliche Situation mit sich bringt, bietet die Psychoonkologie. Sprechen Sie mit Ihrem Hämatologen bzw. Ihrer Hämatologin darüber, welche Möglichkeiten und Angebote es gibt.

Gemeinsam stark

Nicht nur das ärztliche Team – es gibt noch weitere Menschen, an die Sie sich wenden können. Familie oder andere vertraute Personen können eine große Stütze sein. Sich gemeinsam mit dem DLBCL auseinanderzusetzen und sich über die nächsten Schritte auszutauschen kann Unsicherheiten nehmen. Ein offener Umgang mit der Situation kann sowohl für Sie selbst als auch für die Menschen in Ihrem Umfeld hilfreich sein.

Austausch in der Selbsthilfe

Der Erfahrungsaustausch mit Menschen, die ganz Ähnliches erleben oder erlebt haben, kann Ihnen neue Perspektiven eröffnen. Doch Patientenorganisationen sind häufig auch gute Informationsquellen und bieten Beratung zu unterschiedlichen Themen. Es gibt verschiedene Selbsthilfeorganisationen und Initiativen, an die Sie sich wenden können.

Bewusster Lebensstil

Ernährung, Bewegung oder Achtsamkeit – ganz unterschiedliche Aspekte in Ihrem Alltag können in dieser besonderen Situation zu einem besseren Wohlbefinden beitragen. Mit einem bewussten Lebensstil können Sie Ihre Therapie unterstützen und auch zu Ihrer Lebensqualität beitragen. Achten Sie auf sich selbst und versuchen Sie, Ihren Alltag ausgewogen und abgestimmt auf Ihre Bedürfnisse und Möglichkeiten zu gestalten. Setzen Sie z. B. durch eine gezielte Entspannungstechnik oder eine ausgewogene Ernährung positive Impulse.

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