Hilfsangebote

Morbus Bechterew kann Ihr Leben in vielerlei Hinsicht beeinflussen und Sie vor viele Herausforderungen stellen. Zahlreiche Hilfsangebote können Sie im Leben mit der Erkrankung unterstützen.

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Hilfe im Alltag mit Morbus Bechterew

Morbus Bechterew kann viele Fragen aufwerfen, die es erst einmal zu klären gilt. Auf den folgenden Seiten finden Sie nützliche Angebote, die Antworten geben und Unterstützung bieten.

Wenn Sie mit einer entzündlich-rheumatischen Erkrankung wie Morbus Bechterew leben, dann wirkt sich das womöglich auf alle Bereiche Ihres Alltags aus. Die Krankheit ist chronisch, das heißt, sie wird Sie Ihr Leben lang begleiten. Eine individuell abgestimmte Therapie trägt entscheidend dazu bei, dass Sie möglichst geringe Einschränkungen durch Ihre Erkrankung haben. Wir können Ihnen darüber hinaus eine Reihe von Angeboten machen, die Sie im Leben mit der Erkrankung unterstützen und Ihnen das Leben erleichtern.

Der Facharzt kennt die Antworten

Wenn es um Ihre Erkrankung geht, ist der Arzt Ihr wichtigster Ansprechpartner. Ein vertrauensvolles Verhältnis ist eine gute Basis für eine erfolgreiche Therapie. Rheumatologen sind Spezialisten für entzündlich-rheumatische Erkrankungen. Sie verfügen über die nötige Erfahrung, schnell zur richtigen Diagnose zu gelangen und das optimale Therapiekonzept für Sie zu erstellen. Ein Rheumatologe hat konkrete Antworten auf Ihre Fragen zu Morbus Bechterew und kann Sie umfassend zu den verschiedenen Therapieoptionen beraten. Wie aber finden Sie einen solchen Spezialisten? Unsere Arztsuche kann Sie bei Ihrer Suche unterstützen und Ihnen niedergelassene Ärzte, Kliniken oder Rheumazentren in Ihrer Nähe vorschlagen.

Mehr Wissen schafft Selbstvertrauen

Je mehr Sie über Morbus Bechterew wissen, umso besser werden Sie mit Ihrer Erkrankung zurechtkommen. Und umso leichter wird es Ihnen fallen, positiv damit umzugehen. Neben dem persönlichen Gespräch mit Ihrem Arzt und den Auskünften in Broschüren und Internet können auch Patientenorganisationen und Selbsthilfegruppen eine wichtige Informationsquelle sein. Hier erfahren Sie nicht nur Wissenswertes über Ihre Krankheit, sondern können auch von den Erfahrungen anderer Menschen mit Morbus Bechterew profitieren. Im Austausch mit anderen Betroffenen können Sie sehen, wie diese mit ihrer Situation umgehen und die Herausforderungen des Alltags bewältigen. Vielleicht können Sie auch neue Kontakte knüpfen. Hier erfahren Sie, wie Sie mit Patientenorganisationen in Kontakt treten können.

Unser Angebot richtet sich auch an alle Angehörigen von Menschen mit Morbus Bechterew. Hier erfahren sie, was Morbus Bechterew genau ist, wie die Erkrankung erkannt, wie sie behandelt wird. Es ist wichtig, dass Sie als Angehöriger informiert sind und Bescheid wissen. Das fördert gegenseitiges Verständnis im Umgang mit der Krankheit.
Weitere umfassende Informationen zum Thema Morbus Bechterew finden Sie gebündelt in unserem Service-Bereich, wo wir Ihnen interessante Links und Informationen zur Verfügung stellen.

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Facharztsuche

Der Facharzt für Morbus Bechterew ist der Rheumatologe. Er kennt sich mit entzündlich-rheumatischen Erkrankungen aus und hat die Erfahrung, alle nötigen Untersuchungen durchzuführen, eine Diagnose zu stellen und die individuell geeignete medikamentöse Behandlung auszuwählen.

Einen Spezialisten in der Nähe Ihres Wohnortes können Sie über die „Versorgungslandkarte“ der Patientenorganisation Deutsche Rheuma-Liga e.V. finden. Die Suche umfasst neben Ärzten und Kliniken noch weitere Ansprechpartner, zum Beispiel Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Psychotherapeuten oder Rehaeinrichtungen.

Auch die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh) e.V. bietet Ihnen mit ihrem Praxis- und Klinikwegweiser die Möglichkeit, einen Rheumatologen in der Nähe zu finden.

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Hier finden Sie Hilfe zur Selbsthilfe

Knüpfen Sie neue Kontakte und tauschen Sie sich mit anderen Betroffenen über Morbus Bechterew aus. Schauen Sie, wie andere mit ihrer Erkrankung umgehen, und profitieren Sie von deren Erfahrungen. In einer Selbsthilfegruppe über Morbus Bechterew im Alltag zu sprechen, bietet viele Vorteile, weil es neue Perspektiven eröffnen kann. Außerdem treffen Sie hier Menschen, die ebenfalls mit der Erkrankung leben und die Herausforderungen gut kennen. Gerade in diesem Rahmen kann es leichterfallen, auch schwierige Themen anzusprechen. Patientenorganisationen und Selbsthilfegruppen bieten Ihnen diesen Austausch.

Deutsche Vereinigung Morbus Bechterew e. V.

Die Deutsche Vereinigung Morbus Bechterew e.V. (DVMB) ist das Selbsthilfenetzwerk in Deutschland für Menschen mit entzündlichen Erkrankungen der Wirbelsäule. Unter dem Leitspruch „Bewegung, Begegnung und Beratung“ bietet die DVMB Information sowie Unterstützung bei der Alltags- und Krankheitsbewältigung und die Möglichkeit zum gegenseitigen Austausch. Die DVMB bietet medizinische und sozialrechtliche Beratung, Patientenseminare sowie Informationen. Die Kontakte der Landesverbände und der örtlichen DVMB-Gruppen sind über die Bundesgeschäftsstelle oder über das Internet erhältlich.

Deutsche Vereinigung Morbus Bechterew e.V.
Bundesgeschäftsstelle
Metzgergasse 16
97421 Schweinfurt
Tel.: 09721 / 22 0 33
dvmb@bechterew.de
www.bechterew.de
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Tipps für Angehörige: Was ist Morbus Bechterew?

Morbus Bechterew zählt zu den entzündlich-rheumatischen Erkrankungen. Die Entzündungen bei dieser Erkrankung betreffen hauptsächlich Wirbelsäule und Kreuz-Darmbein-Gelenk, wo sie Rückenschmerzen verursachen können. Die Krankheit ist chronisch und kann nicht geheilt werden. Durch eine frühzeitige Diagnose und ein individuell abgestimmtes Therapiekonzept lässt sie sich heute aber meist gut kontrollieren. Dennoch ist sie für Betroffene ein ständiger Begleiter.

Die Erkrankung fordert auch Sie

Ob Familie, Partnerschaft, Beruf, Freizeit oder Reise: Morbus Bechterew wirkt sich auf beinahe jeden Lebensbereich aus. Damit stellt die Erkrankung nicht nur Ihren Partner oder Angehörigen täglich vor neue Herausforderungen. Auch für Sie können damit viele Fragen verbunden sein. Wird sich Morbus Bechterew auf Ihre Beziehung auswirken? Kann Ihr Partner oder Angehöriger seine Freizeit auch in Zukunft aktiv gestalten? In welchem Ausmaß wird sich die Erkrankung auf seine Bewegungsfähigkeit auswirken? Können Betroffene verreisen?

Informieren Sie sich über die Erkrankung

Lassen Sie sich von der Diagnose Morbus Bechterew nicht verunsichern. Setzen Sie sich stattdessen lieber intensiv mit der Krankheit auseinander. Je besser Sie darüber Bescheid wissen, umso sicherer werden Sie im Umgang mit Ihrem Partner oder Angehörigen und seiner Erkrankung. Und nur, wenn Sie sich gut über Morbus Bechterew informieren, sind Sie auch in der Lage, Ihrem Partner oder Angehörigen die Unterstützung zu geben, die er braucht.

Jeder Krankheitsverlauf ist anders

Für die dauerhafte Entzündung bei Morbus Bechterew ist eine Überreaktion des Immunsystems verantwortlich. Einen typischen Morbus-Bechterew-Verlauf gibt es nicht. Die Erkrankung entwickelt sich in Art und Ausprägung bei jedem Betroffenen unterschiedlich. Auch die Beschwerden können stark variieren. Neben den charakteristischen Entzündungen der Wirbelsäule und des Kreuz-Darmbein-Gelenks können auch andere Organe und Gelenke betroffen sein. Meist treten die Entzündungen schubweise auf. Neben akuten Krankheitsphasen wird es immer wieder auch Zeiten geben, in denen es Ihrem Partner oder Angehörigen gut geht.

Möglicherweise ist er sogar beschwerdefrei und fühlt sich gesund. Ist die Krankheit gerade aktiv, kann es durchaus sein, dass Ihr Partner oder Angehöriger unter starken Rückenschmerzen leidet und seine Bewegungsfähigkeit eingeschränkt ist. Gewöhnliche Tätigkeiten wie Einkaufen, Arbeiten oder Autofahren können zu regelrechten Herausforderungen werden. Ein normaler, aktiv gestalteter Alltag ist dann mitunter nicht mehr möglich.

Seien Sie für Ihren Partner da

Es kann Ihrem Partner oder Angehörigen eine große Stütze sein, wenn er weiß, dass Sie in diesen Phasen für ihn da sind. Wann ein neuer Krankheitsschub einsetzt, wie lange er dauert und wie ausgeprägt er sein wird, lässt sich nicht vorhersagen. Haben Sie Verständnis, wenn Ihr Partner oder Angehöriger geplante Unternehmungen oder Verabredungen kurzfristig absagen muss, weil er sich gerade nicht dazu in der Lage fühlt. Vielleicht finden Sie eine Alternative, wie Sie gemeinsam Zeit verbringen können. Bewegung kann die krankheitsbedingten Beschwerden und Schmerzen reduzieren. Ein gemeinsamer Spaziergang könnte Ihrem Partner oder Angehörigen dann besser bekommen als beispielsweise ein Kinobesuch. Fragen Sie den Betroffenen einfach, wonach ihm gerade ist. Akzeptieren Sie jedoch auch, wenn er lieber einmal Ruhe haben möchte.

Eine konkrete Ursache für Morbus Bechterew ist nicht bekannt. Man geht heute davon aus, dass unterschiedliche Faktoren an seiner Entstehung beteiligt sind. Einer davon ist die erbliche Veranlagung. Darüber hinaus können auch Infektionen der Harnwege und des Darmtraktes eine Rolle spielen. Außerdem scheinen mehr Männer als Frauen von Morbus Bechterew betroffen zu sein. Welche Auslöser auch immer für die Krankheit verantwortlich sind, eines ist sicher: Niemand trägt Schuld an der Erkrankung Ihres Partners oder Angehörigen, am wenigsten er selbst. Es gibt nichts, was er dagegen hätte tun können. Meist tritt Morbus Bechterew zwischen dem 15. und dem 30. Lebensjahr auf. Eine Zeit, in der viele persönliche Entwicklungen stattfinden. Sei es bei der Berufswahl, der Karriereplanung oder der Familiengründung: Die Krankheit kann alle wichtigen Entscheidungen beeinflussen. Das kann viel Kraft von Ihrem Partner oder Angehörigen fordern. Haben Sie Geduld, wenn er für manchen Schritt etwas länger braucht. Mit Morbus Bechterew kann es unter Umständen deutlich mehr Anstrengung und Energie kosten.

Tipps für Angehörige: Wie erkenne ich Morbus Bechterew?

Rückenschmerzen sind sehr verbreitet. Längst nicht in allen Fällen liegt ihnen eine entzündlich-rheumatische Erkrankung zugrunde. Vielleicht hat auch Ihr Partner oder Angehöriger zunächst andere Ursachen hinter den Beschwerden vermutet. Wenn Rückenbeschwerden aber über drei Monate andauern, nachts und in den frühen Morgenstunden am stärksten sind und im Lauf des Tages nachlassen, könnten das erste Hinweise auf Morbus Bechterew sein. Auch eine Besserung der Beschwerden bei Bewegung und eine Verschlechterung im Ruhezustand sprechen dafür.

Schleichender Beginn

Morbus Bechterew beginnt oft schleichend, typischerweise mit tief sitzenden Rückenschmerzen. Die Krankheit verläuft meist schubweise. Neben akuten Krankheitsphasen kann es immer wieder auch Zeiten geben, in denen Ihr Partner oder Angehöriger keine oder wenig Beschwerden hat. Über die Wirbelsäule hinaus kann die Erkrankung Auswirkungen auf einige Organe, wie beispielsweise Augen oder Haut, haben. Auch andere Gelenke, wie zum Beispiel Hand, Ellenbogen, Knie oder Füße, können von Entzündungen betroffen sein. Die Häufigkeit der Schübe, der Schweregrad und Verlauf der Erkrankung sind jedoch individuell verschieden. Unbehandelt kann sich bei einem schweren Verlauf des Morbus Bechterew eine Versteifung der Wirbelsäule entwickeln.

Zeigen Sie Interesse

Die frühzeitige Diagnose Morbus Bechterew und eine anschließende Therapie sind wesentlich, um eine dauerhafte Schädigung der Wirbelsäule zu verhindern. Je mehr Sie als Partner oder Angehöriger über Morbus Bechterew wissen, umso besser können Sie den Betroffenen auf seinem Weg unterstützen und ihn darin bestärken. Damit signalisieren Sie ihm auch ein ernsthaftes Interesse an ihm und seiner Krankheit. Vielleicht kann es ihm helfen, sich mit Ihnen über die verschiedenen Behandlungsoptionen auszutauschen. Wenn er damit einverstanden ist, können Sie ihn eventuell auch unterstützen, indem Sie ihn zu seinen Arztterminen begleiten. Für die Diagnose und Behandlung des Morbus Bechterew ist ein Rheumatologe der richtige Ansprechpartner. Er hat die nötige Erfahrung, schnell zur richtigen Diagnose zu gelangen. Darüber hinaus kann er ein individuell auf Ihren Partner oder Angehörigen zugeschnittenes Therapiekonzept erstellen und alle erforderlichen Maßnahmen durchführen.

Am Anfang der Untersuchung steht ein ausführliches Gespräch (Anamnese) mit dem Betroffenen, danach folgt die körperliche Untersuchung. Bildgebende Verfahren wie Röntgen oder Magnetresonanztomografie können Aufschluss über Schäden an den Knochen und entzündliche Veränderungen liefern. Auch verschiedene Blutwerte können Hinweise auf die Erkrankung geben.

Den Partner nicht in Watte packen

Morbus Bechterew kann in akuten Phasen mit körperlichen Beeinträchtigungen einhergehen. So kann die Erkrankung im Alltag so manche Herausforderung bereithalten. Vielen Betroffenen ist es besonders wichtig, sich ihre Unabhängigkeit zu erhalten. Diesen Wunsch sollten Sie respektieren. Unterstützen Sie Ihren Partner oder Angehörigen nur so weit, wie er das auch möchte. Es kann oft sinnvoller sein, gemeinsam nach alternativen Herangehensweisen zu suchen, die es ihm ermöglichen, seinen Alltag selbst zu bestreiten, als ihm einfach alles aus der Hand zu nehmen. Suchen Sie das Gespräch. Ihr Partner oder Angehöriger wird Ihnen sicher sagen, wo und in welchem Ausmaß er Ihre Unterstützung benötigt. Sagen Sie ihm offen, wenn Sie nicht wissen, wie Sie sich in bestimmten Situationen verhalten sollen, oder wenn Sie etwas verunsichert.

Tipps für Angehörige: Wie wird Morbus Bechterew behandelt?

Morbus Bechterew ist chronisch, das heißt, dass die Erkrankung Ihren Partner oder Angehörigen sein Leben lang begleitet. Das bedeutet jedoch nicht, dass er dauerhaft mit Schmerzen und Beschwerden zu tun haben wird. Eine frühzeitige und konsequente Therapie kann die Entzündung langfristig kontrollieren und so bleibende Schäden an Knochen und Gelenken vermeiden. Ziel der Behandlung ist es, die Bewegungsfähigkeit und damit auch die Lebensqualität zu erhalten. Wenn er es möchte, können Sie Ihren Partner oder Angehörigen dabei unterstützen und ihn beispielsweise an die regelmäßige Medikamenteneinnahme erinnern.

Der Facharzt entwickelt die individuelle Therapie

Ein Rheumatologe, also ein Facharzt für rheumatische Erkrankungen, kann Ihren Partner oder Angehörigen ausführlich beraten und sein Therapiekonzept individuell auf ihn abstimmen. Tragende Säule der Therapie ist die medikamentöse Behandlung. Dazu eignen sich kortikoidfreie entzündungshemmende Medikamente, Kortikoide, Schmerzmittel und Biologika. Weitere wichtige Bestandteile der Therapie sind Physiotherapie und Bewegung. Ergotherapie, Sport und eine gesunde Ernährung können ebenfalls zum Therapieerfolg beitragen. Gerade für Menschen mit Morbus Bechterew sind Sport und Bewegung von großer Bedeutung. Denn nur wer in Bewegung bleibt, bleibt auch beweglich.

Treiben Sie gemeinsam Sport

Gerade in diesem Bereich können Sie einen wichtigen Beitrag leisten. Ob mit oder ohne entzündlich-rheumatische Erkrankung: Regelmäßiges Training erfordert viel Disziplin und Durchhaltevermögen. Und es gelingt nicht immer, die guten Vorsätze einzuhalten und sich aufzuraffen. Leisten Sie Ihrem Partner oder Angehörigen beim Training Gesellschaft! Wer gemeinsam Sport treibt, kann sich gegenseitig motivieren und hat mehr Spaß dabei. Gehen Sie zusammen Walken oder melden Sie sich zum Indoorklettern an. Sie werden sehen, das gemeinsame Training wird Ihnen beiden guttun.

Pflegen Sie auch die Seele

Morbus Bechterew kann nicht nur den Körper, sondern auch die Psyche belasten. Wenn Schmerzen und Bewegungseinschränkungen in akuten Krankheitsphasen den Alltag beherrschen, kann der positive Umgang mit der Erkrankung manchmal schwerfallen. Seien Sie für Ihren Partner oder Angehörigen da und bestärken Sie ihn, an seiner Therapie festzuhalten. Nehmen Sie ihn ernst und geben Sie auch seinen Bedenken und Zweifeln Raum. Oft kann es schon helfen, seine Gedanken auszusprechen, um wieder klarer zu sehen.

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Links & Broschüren

Hier finden Sie eine Sammlung wichtiger Informationen zu Morbus Bechterew, die Ihnen den Umgang und den Alltag mit Ihrer Erkrankung erleichtern sollen. Viele Lebensbereiche, die von Morbus Bechterew betroffen sein können, wurden dabei berücksichtigt. Ob Familie, Beruf, Freizeit, Reisen, Ernährung, Sport oder Stress: Zu vielen wichtigen Fragen rund um Ihre Erkrankung finden Sie hier hilfreiche Antworten. Die nachfolgenden Links und Buchempfehlungen beinhalten weiterführende Angebote und Anregungen für Sie, die Informationsbroschüren können Sie kostenlos herunterladen.

Für weitere Informationen im Internet empfehlen wir Ihnen folgende Links:

Deutsche Vereinigung Morbus Bechterew e. V.

Die Deutsche Vereinigung Morbus Bechterew e.V. (DVMB) ist das Selbsthilfenetzwerk in Deutschland für Menschen mit entzündlichen Erkrankungen der Wirbelsäule. Unter dem Leitspruch „Kompetenz aus Erfahrung“ bietet die DVMB Information sowie Unterstützung bei der Alltags- und Krankheitsbewältigung und die Möglichkeit zum gegenseitigen Austausch. Die DVMB bietet medizinische und sozialrechtliche Beratung, Patientenseminare sowie Informationen. Die Kontakte der Landesverbände und der örtlichen DVMB-Gruppen sind über die Bundesgeschäftsstelle oder über das Internet erhältlich.
www.bechterew.de

Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie e. V.

Die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie e.V. (DGRh) ist mit mehr als 1.400 Mitgliedern die größte medizinische Fachgesellschaft in Deutschland im Bereich der Rheumatologie. Sie repräsentiert seit mehr als 80 Jahren die rheumatologische Wissenschaft und Forschung sowie deren Entwicklung in Deutschland. Der Onlineauftritt der DGRh informiert ausführlich über verschiedene Krankheitsbilder, wie beispielsweise die nicht röntgenologische axiale Spondyloarthritis, und deren Therapiemöglichkeiten. Außerdem können Sie über die Facharztsuche Spezialisten vor Ort finden.
www.dgrh.de

Berufsverband Deutscher Rheumatologen e. V.

Der Berufsverband Deutscher Rheumatologen e.V. ist die berufspolitische Vertretung aller rheumatologisch tätigen oder in Aus- und Weiterbildung befindlichen Ärzte. Das Internetportal bietet umfangreiche Informationen für Ärzte und Menschen mit Rheuma, wie zum Beispiel aktuelle Nachrichten rund um das Thema Rheuma, Patientenaktionen sowie eine Arztsuche, an.
www.bdrh.de

Deutsche Rheuma-Liga e. V.

Die Deutsche Rheuma-Liga ist mit aktuell ca. 300.000 Mitgliedern eine der größten deutschen Selbsthilfeorganisationen im Gesundheitsbereich. Der Verband informiert und berät Betroffene unabhängig und frei von kommerziellen Interessen. Die Rheuma-Liga bietet Menschen mit rheumatischen Erkrankungen Rat und praktische Hilfen wie zum Beispiel Funktionstraining, unterstützt aber auch Forschungsprojekte zu rheumatischen Erkrankungen und tritt für die Interessen rheumakranker Menschen in der Gesundheits- und Sozialpolitik ein. Die Rheuma-Liga finanziert ihre Arbeit vorrangig durch Mitgliedsbeiträge, Förderungen der Kranken- und Rentenversicherer, Projektmittel und Spenden.
www.rheuma-liga.de

rheuma-online

Das umfangreiche Onlineportal bietet ausführliche Informationen zu Diagnostik, Therapie und sonstigen Aspekten rheumatischer Erkrankungen, wie beispielsweise Morbus Bechterew. Neben aktuellen Nachrichten finden Sie hier auch ein Forum zum Erfahrungsaustausch mit anderen Betroffenen.
www.rheuma-online.de

RheumaPreis

Die Initiative „RheumaPreis“ prämiert jährlich Arbeitnehmer und Arbeitgeber für ihren partnerschaftlichen Einsatz zum Erhalt der Berufstätigkeit mit rheumatischen Erkrankungen, wie Morbus Bechterew. Das BioPharma-Unternehmen AbbVie und seine Partner wollen damit Beispiele gelungener beruflicher Einbindung öffentlich machen und andere Betroffene zum Nachmachen ermutigen. Aktiv mit Rheuma am Arbeitsplatz – viele Preisträger der vergangenen Jahre haben eindrucksvoll gezeigt, dass dies möglich ist.
www.rheumapreis.de

Initiative „Nicht zu ersetzen“

Die Stiftung Arbeitsmedizin und Prävention hat es sich zur Aufgabe gemacht, chronisch erkrankte Menschen zu unterstützen. Die Initiative „Nicht zu ersetzen“ wurde ins Leben gerufen, um auf das Thema chronische Erkrankungen wie Morbus Bechterew am Arbeitsplatz aufmerksam zu machen. Unterstützt wird diese Initiative durch den Verband Deutscher Betriebs- und Werksärzte e.V. (VDBW), das BioPharma-Unternehmen AbbVie und den BKK Dachverband e.V., die Interessenvertretung der betrieblichen Krankenversicherungen in Deutschland. Auf der Website der Initiative werden die Kenntnisse und Erfahrungen der Stiftung Arbeitsmedizin und Prävention, des VDBW und der Initiative „Nicht zu ersetzen“ gebündelt, um Betroffenen Tipps und Informationen für den Alltag und das Berufsleben zu geben.
www.nicht-zu-ersetzen.de

Die Rheuma-App: eine praktische Unterstützung im Alltag

Mit der Rheuma-App RheumaTrack SPA steht Menschen, die an einer nicht röntgenologischen axialen Spondyloarthritis erkrankt sind, ein digitales Patiententagebuch zur Verfügung. Die Anwendung für Smartphone oder Tablet alle wichtigen Daten zum Krankheitsverlauf. Damit kann die App eine große Hilfe bei wichtigen Fragen zu Ihrem aktuellen Gesundheitszustand oder dem nächsten Arztbesuch sein. Der behandelnde Arzt kann schnell und zuverlässig über alle relevanten Informationen auf dem Laufenden gehalten werden. Darüber hinaus verfügt die Anwendung über eine Erinnerungsfunktion für den nächsten Arzttermin und einen Medikamentenplaner, der bei der pünktlichen Einnahme der Medikamente hilft und deren Verbrauch protokolliert. Mit der Export-Funktion kann das persönliche Rheuma-Patiententagebuch gesichert und archiviert werden.. Die App wurde mit Unterstützung des BioPharma-Unternehmens AbbVie entwickelt und ist sowohl für iOS– als auch für Android-Betriebssysteme erhältlich.

Infomaterialien zum Download



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