Psoriasis-Arthritis: Diagnose

Die Psoriasis-Arthritis (PsA) ist eine chronisch-entzündliche Gelenkerkrankung mit einer Beteiligung der Haut und nicht immer leicht zu diagnostizieren.

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Frühe Diagnose der Psoriasis-Arthritis

Wenn Schuppenflechte und Beschwerden an den Gelenken zusammentreffen, ist es besonders wichtig, auch die Therapie darauf auszurichten. Die Hautveränderung bei der Schuppenflechte kann vollständig abheilen, bei einem betroffenen Gelenk ist dies leider oft nicht möglich. Nur mit einer Therapie die alle Krankheitserscheinungen der Psoriasis-Arthritis behandelt, kann eine dauerhafte Schädigung der Gelenke verhindert bzw. aufgehalten werden. Die Diagnose ist jedoch nicht immer ganz einfach, denn gerade zu Beginn der Erkrankung können die Beschwerden ganz unterschiedlich sein. Um festzustellen, ob es sich um Psoriasis-Arthritis handelt, zieht Ihr Arzt die Ergebnisse unterschiedlicher Untersuchungsmethoden heran. Dazu zählen zum Beispiel die Bestimmung von Blutwerten und bildgebende Verfahren wie Ultraschall. Diese Untersuchungen werden nicht nur für die Diagnose verwendet, sondern spielen auch während der Behandlung eine wichtige Rolle, um den Verlauf der Psoriasis-Arthritis und den Therapieerfolg zu kontrollieren.

Der richtige Facharzt für die Diagnose

Der Facharzt für Schuppenflechte ist der Hautarzt (Dermatologe), für die Entzündung der Gelenke ist der Rheumatologe Spezialist. Die Diagnose und Behandlung ist daher in der Regel eine fachübergreifende Angelegenheit. Stehen die Hautbeschwerden im Vordergrund, werden Sie sich sicherlich zunächst an Hautarzt wenden. Idealerweise sollte dies ein Dermatologe sein, der auf die Behandlung der Schuppenflechte spezialisiert ist. Bei Bedarf kann dieser Sie dann an einen Rheumatologen überweisen. Manche Kliniken bieten hierzu auch eine kombinierte Sprechstunde für Patienten an.

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Broschüren


  • Titel der Broschüre Psoriasis-Arthritis
    Psoriasis-Arthritis
    Info-Broschüre
    5.05 MB

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Untersuchungsmethoden bei Psoriasis-Arthritis

Einen einzelnen Test, mit dem Psoriasis-Arthritis festgestellt werden kann, gibt es nicht. Für die Diagnose werden die Ergebnisse unterschiedlicher Untersuchungen wie ein Puzzle zusammengesetzt.

Gespräch und körperliche Untersuchung

Die ersten Hinweise auf Psoriasis-Arthritis erhält der Arzt im Gespräch. So wird klar, ob es zum Beispiel andere Familienmitglieder mit Schuppenflechte oder rheumatischen Erkrankungen wie Psoriasis-Arthritis gibt. Er erfährt so auch, wann welche Beschwerden begonnen haben. Bei der körperlichen Untersuchung werden die Gelenke abgetastet, um festzustellen, ob Schwellungen vorhanden sind oder die Beweglichkeit eingeschränkt ist. Das Aussehen der Hautveränderungen sowie die Körperbereiche, an denen sie sich befinden, sind die wichtigsten Merkmale, an denen Schuppenflechte erkannt wird.

Laboruntersuchungen

Psoriasis-Arthritis lässt sich nicht durch einen einzelnen Blutwert sicher feststellen. Es gibt jedoch einige Werte, die ein Zeichen für eine Entzündung im Körper sein können und damit auch für die Erkrankung. Das ist der Fall, wenn das sogenannte C-reaktive Protein (CRP) erhöht ist oder eine beschleunigte Blutsenkungsgeschwindigkeit (BSG) vorliegt.

Bildgebende Verfahren

Eine wichtige Rolle, um einer Psoriasis-Arthritis auf die Spur zu kommen, spielen sogenannte bildgebende Verfahren. Durch unterschiedliche Methoden können auf diese Weise Veränderungen in den Gelenken sichtbar gemacht werden.

Röntgenbilder können Veränderungen am Knochen sichtbar machen – allerdings erst, wenn es bereits zu einer Schädigung des Gelenks gekommen ist.

Beim Ultraschall (Sonografie) lassen sich Entzündungen und Veränderungen, unter anderem am Knorpel, an Knochen, Sehnen und Sehnenansätzen, erkennen.

Mit der Magnetresonanztomografie (MRT) können Schäden am Knochen wie auch Veränderungen durch die Entzündung sichtbar gemacht werden.

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