13. April 2026

„Spark the Night“: AbbVie Engagement zum Welt-Parkinson-Tag 2026

Auch am diesjährigen Welt-Parkinson-Tag setzte AbbVie ein Zeichen für Menschen, die mit der Parkinson-Krankheit leben, und beteiligte sich erneut an der Aktion „Spark the Night“ der globalen Patientenorganisation PD Avengers: Am 11. April wurde erstmals das Firmengebäude in Wiesbaden von zahlreichen Scheinwerfern weithin sichtbar in leuchtend blaues Licht getaucht. Insgesamt wurden im Rahmen von „Spark the Night“ in über 50 Ländern und 300 Städten weltweit zahlreiche Gebäude blau angestrahlt. Die Lichtinstallationen rückten symbolisch die Belange von Parkinson-Betroffenen und ihren Angehörigen in den Blick.

Zahl der Betroffenen wird steigen

In Deutschland leben derzeit über 250.000 Menschen mit der Parkinson-Krankheit. Damit ist sie nach Alzheimer die zweithäufigste neurodegenerative Erkrankung hierzulande. In Wissenschaftskreisen rechnet man damit, dass sich die Zahl der Betroffenen weltweit weiterhin erhöhen wird. Unter anderem wirkt sich die steigende Lebenserwartung aus, mit der ein größeres Krankheitsrisiko verbunden ist.*

Aufgaben in der Versorgung

Um Betroffene gut zu versorgen und auch Angehörige zu unterstützen, sieht AbbVie unter anderem folgenden Handlungsbedarf:

  • Aufklärung stärken: Viele Betroffene erleben aufgrund ihrer Krankheit Stigma und Vorurteile. Mehr Wissen in der Allgemeinbevölkerung über die Erkrankung und ihre Auswirkungen fördert Verständnis und Akzeptanz.
  • Selbsthilfe fördern: Selbsthilfeangebote ermöglichen Betroffenen und Angehörigen den Austausch untereinander und unterstützen sie in vielerlei Hinsicht im Umgang mit der Erkrankung.
  • Diagnostik weiterentwickeln: Moderne Diagnosemethoden und Aufmerksamkeit für Symptome sind die Voraussetzung, um die Krankheit schnell zu erkennen und frühzeitig gegenzusteuern.
  • Therapien verbessern: Ein wichtiges Forschungsthema ist, Parkinson-Therapien weiterzuentwickeln und neue Behandlungsmethoden zu etablieren.
  • Versorgung sichern: Der Zugang zu Behandlung und Unterstützungsangeboten ist die Basis für eine gute Versorgung. Auch Netzwerke, in denen mehrere Fachrichtungen zusammen agieren, spielen eine große Rolle.
  • Prävention vorantreiben: Parkinson-Risikofaktoren zu identifizieren ist eine zentrale Aufgabe. Aktuell wird unter anderem zu genetischen Ursachen, der Auswirkung biochemischer Vorgänge im Körper und Umweltgiften als möglichen Auslösern geforscht.

AbbVie engagiert sich vielfältig

AbbVie engagiert sich über den Welt-Parkinson-Tag hinaus in vielerlei Hinsicht. Ein Augenmerk liegt dabei auch darauf, Patientinnen und Patienten aufzuzeigen, was sie selbst für sich tun können. Dazu gehört beispielsweise, aufmerksam auf Veränderungen zu achten und mit dem Behandlungsteam darüber zu sprechen. Ein hilfreiches Instrument kann dabei der Parkinson-Check sein. Der einfache Selbsttest ermöglicht eine erste Einschätzung, ob die aktuelle Therapie mit Tabletten noch ausreichend wirkt.

*„Parkinson-Diagnosen in Deutschland auf hohem Niveau: keine grundsätzliche Trendwende“. Pressemeldung der Deutschen Gesellschaft für Parkinson und Bewegungsstörungen vom 10.11.2022 (https://parkinson-gesellschaft.de/images/pdf/221110_DPG_PM_ParkinsonInzidenz.pdf)

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