30. April 2026

Jetzt in „Wen juckt’s?“: Neurodermitis mit Tempo behandeln

Den Alltag unbeschwert genießen, ungestört durchschlafen, sich in der eigenen Haut wohlfühlen: Das wünschen sich viele Menschen mit Neurodermitis (atopischer Dermatitis). Wichtig zu wissen ist, dass dies kein Wunschdenken mehr sein muss. Mit modernen Systemtherapien ist es heute möglich, die Erkrankung so zu kontrollieren, dass Hautveränderungen und Juckreiz nahezu verschwinden. Wie sich dieses Ziel verwirklichen lässt, beleuchtet die aktuelle Ausgabe von „Wen juckt’s?“. Das Magazin über, mit und ohne Neurodermitis zeigt in Erfahrungsberichten und im Experteninterview, wie es mit der passenden Behandlung gelingen kann, ein erhebliches Mehr an Lebensqualität zurückzugewinnen. Welche Rolle Offenheit im Arztgespräch und ein starkes Netzwerk dabei spielen, warum körperliche Nähe bei Neurodermitis wichtig ist sowie Tipps für mehr Wohlbefinden im Alltag sind weitere Themen in der aktuellen Ausgabe von „Wen juckt’s?“.

Neurodermitis-Symptome schnell und anhaltend kontrollieren

Bei Mera fängt die Neurodermitis im Alter von zwei Jahren an und wird immer schlimmer. Jeder neue Schub kündigt sich mit starkem Jucken und Brennen der Haut an. „Vor allem nachts kratzte ich mich oft so heftig, dass meine Haut blutete“, erinnert sie sich. Bis ins Erwachsenenalter begleiten sie Juckreiz und Schmerzen, die regelmäßigen Krankheitsschübe sind außer Kontrolle. Darunter leidet auch die Seele. Mit Anfang 20 beschließt Mera, dass sie etwas verändern muss. Sie will sich nicht mehr verstecken, möchte attraktiv aussehen und das Leben genießen. Hilfe findet sie bei einem Dermatologen, mit dem sie eine moderne Systemtherapie beginnt, die gezielt das Immunsystem reguliert und die Entzündungsreaktionen der Haut stoppt. „Es kam mir wie ein Wunder vor“, sagt Mera. „Nach kurzer Zeit war ich fast symptomfrei.“ Sie beendet ihr Studium und startet in den Beruf – ohne Angst vor dem nächsten Schub. „Nach all den Jahren ständiger Höhen und Tiefen ging es mir endlich einfach nur gut.“ Heute weiß sie, dass sie mit ihrer Therapie auf einem guten Weg ist, auf dem sie auch Rückschläge meistern und Zukunftspläne schmieden kann. Die ganze Story von Mera ist in der aktuellen Ausgabe zu lesen.

Wichtig bei Neurodermitis: Nicht aufgeben!

Sich nicht mit den Symptomen der Neurodermitis abzufinden, sondern aktiv zu werden, dafür plädiert auch Dr. Ivo Hohlfeld im Interview mit „Wen juckt’s?“. Denn oft schlagen die körperlichen Folgen der Erkrankung auch auf die Psyche. Ständiger Juckreiz, schlaflose Nächte, Schamgefühle – viele Folgen der Neurodermitis können Lebensfreude rauben und zu sozialem Rückzug führen. „Es ist so wichtig, die Krankheit früh und wirksam zu behandeln, um psychische Belastungen wie Depressionen zu verhindern“, erklärt der Dermatologe. Die Aussichten dafür sind heute gut: „Mit modernen Medikamenten erleben viele Patient*innen schon nach wenigen Tagen oder Wochen eine deutliche Besserung, die bleibt.“ Er rät, im Arztgespräch offen über alle Aspekte der Neurodermitis zu sprechen, auch wenn es um schambehaftete Themen geht. Nur so kann die individuell passende Behandlung gefunden werden. „Heute gibt es wirksame Therapien – niemand muss jahrelang leiden,“ betont der Experte.

Gemeinsam stark gegen Neurodermitis

Die Folgen einer Neurodermitis betreffen auch das Umfeld der Betroffenen. Mitzuerleben, wie eine nahestehende Person mit quälenden Symptomen kämpft, geht auch an den Nächsten nicht spurlos vorbei. Das Gute ist: Der Rückhalt durch das Umfeld, sei es in der Partnerschaft oder aus Familie und Freundeskreis, kann eine große Stütze für Betroffene sein. Wer spürt, mit der Erkrankung nicht allein zu sein, kann den Alltag mit ihr besser bewältigen. Auch externe Angebote von Patientenorganisationen oder aus der Selbsthilfe ermöglichen Austausch und Unterstützung und sind eine Quelle an Informationen. Wenn Ihnen Ihre Neurodermitis zu schaffen macht, warten Sie nicht! Nutzen Sie das Netzwerk an Unterstützung und finden Sie die optimale Behandlung, die Ihnen schnell und langfristig hilft.

Viele weitere Infos rund um die Neurodermitis und ihre Behandlung gibt es auf www.neurodermitis-wen-juckts.de.

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