18. Oktober 2018

Rheuma und Sport: Die Rheumatologie kommt in Bewegung

Die Effekte von regelmäßiger körperlicher Aktivität bei entzündlich-rheumatischen Erkrankungen bekommen immer größere Aufmerksamkeit. Experten und medizinische Fachorganisationen empfehlen Sport als festen Bestandteil der Rheumabehandlung. Auch die EULAR*, die europäische Fachgesellschaft für Rheumatologie, hat sich intensiv mit den Vorteilen von Sport und Bewegung bei Rheuma beschäftigt. In den kürzlich vorgestellten EULAR-Empfehlungen für körperliche Aktivität bei Menschen mit rheumatischen Erkrankungen betont die Organisation, dass regelmäßiges Training bei Rheuma in der Regel geeignet, effektiv und sicher ist. So kann Bewegung bei Erkrankungen wie rheumatoider Arthritis, Psoriasis-Arthritis oder Morbus Bechterew auf vielfältige Weise eine positive Wirkung haben. Das Herz-Kreislauf-System profitiert, die Muskulatur wird gestärkt, Sport hilft bei der Stressbewältigung und kann sogar die Krankheitsaktivität dämpfen. Mit einer entzündlich-rheumatischen Erkrankung haben Sie die Möglichkeit, selbst aktiv zu werden und in enger Abstimmung mit Ihrem Rheumatologen durch mehr sportliche Bewegung positive Impulse zu setzten.

Grundsätze zur sportlichen Aktivität bei Rheuma

In ihren Empfehlungen formuliert die EULAR unter anderem die folgenden Grundsätze zur körperlichen Aktivität bei rheumatischen Erkrankungen:

  1. Sport als fester Bestandteil der Rheumabehandlung
    Die Empfehlung und Förderung von körperlicher Aktivität sollten fester Bestandteil der medizinischen Versorgung während des gesamten Krankheitsverlaufs sein.
  2. Regelmäßige Bewegung tut gut
    Körperliche Aktivität hat gesundheitliche Vorteile für Menschen mit entzündlich-rheumatischen Erkrankungen.
  3. Es ist möglich, trotz Rheuma in Bewegung zu kommen
    Die allgemeinen Empfehlungen zur Bewegung sind auch für Menschen mit Rheuma anwendbar und sicher.
  4. Der Trainingsplan gestaltet sich individuell
    Das körperliche Training sowie seine Zielsetzungen sollten individuell auf die persönlichen Bedürfnisse und Voraussetzungen des Patienten abgestimmt sein, regelmäßig überprüft und bewertet werden. Dabei sollte auch berücksichtigt werden, ob Aspekte des Rheumas oder weiterer Erkrankungen gegen bestimmte Bewegungsformen oder Trainingsarten sprechen.
  5. Der Arzt und andere Experten beraten
    Jeder, der an der Behandlung von Rheumapatienten beteiligt ist, ist für die Empfehlung körperlicher Aktivität verantwortlich und sollte entsprechende Maßnahmen zur Umsetzung ergreifen.

Auf diesen Prinzipien bauen die Empfehlungen der EULAR auf, die Ärzte aktivieren sollen, ihre Patienten zu regelmäßiger Bewegung im Alltag zu motivieren und bei der Umsetzung zu unterstützen.

RheuMotion: Mach Muskelkater zu deinem Freund

Dieses Ziel verfolgt auch RheuMotion, eine Initiative des BioPharma-Unternehmens AbbVie in Zusammenarbeit mit Ärzten, Wissenschaftlern und Therapeuten. Basis sind neueste wissenschaftliche Erkenntnisse, die zeigen, dass Muskelaktivität bei Rheuma die Entzündung günstig beeinflussen kann. So kann es gelingen, durch regelmäßiges Training die Erkrankungsaktivität zu dämpfen und die Beschwerden zu bessern. Unter dem Motto „Mach Muskelkater zu deinem Freund“ motiviert RheuMotion Menschen mit rheumatischen Erkrankungen dazu, regelmäßiges Training in den Alltag zu integrieren. Darüber, was genau hinter RheuMotion steckt und was intensive Bewegung bringt, informiert das RheuMotion-Video auf dem Internetportal zur Initiative.

AbbVie Care-Broschüre motiviert zu regelmäßigem Training

Die Vorteile von regelmäßiger sportlicher Aktivität bei Rheuma liegen auf der Hand. Die neu aufgelegte und überarbeitete AbbVie Care-Broschüre „Sport und Bewegung mit entzündlich-rheumatischen Erkrankungen“ unterstützt dabei, mit dem persönlichen Trainingsprogramm loszulegen. Der Ratgeber liefert Tipps für mehr Spaß beim Sport, Beispiele für den persönlichen Trainingsplan, praktische Übungsanleitungen und viele Ideen zu rheumagerechten Sportarten. Zögern Sie nicht und sorgen Sie für mehr Schwung in Ihrem Alltag. Mit Ihrem individuellen Sport- und Bewegungsprogramm können Sie selbst aktiv Einfluss auf Ihre rheumatische Erkrankung nehmen und zu Ihrem Wohlbefinden beitragen.

Die AbbVie Care-Broschüre zu Sport bei Rheuma steht hier zum Download bereit.

* EULAR = EUropean League Against Rheumatism