27. Juli 2016

HCV ins Bild rücken – Kunstprojekt für Menschen mit Hepatitis C (Teil 1)

Eine chronische Erkrankung wie Hepatitis C kann sich auf verschiedene Lebensbereiche auswirken. Betroffene sehen sich häufig vor viele Herausforderungen gestellt. Das Kunstprojekt „HCV ins Bild rücken“ bietet Gelegenheit, Gefühlen und Erfahrungen mit der Krankheit künstlerisch Ausdruck zu verleihen. Im dritten Jahr steht das Thema „Heilung“ im Mittelpunkt der angebotenen Workshops.

Gefühle ausdrücken und in positive Bahnen lenken

Ins Leben gerufen wurde das Kunstprojekt „HVC ins Bild rücken“ vom BioPharma-Unternehmen AbbVie Deutschland. In verschiedenen Workshops können sich Betroffene aktiv mit ihrer Erkrankung auseinandersetzen. Sie können Gefühle und Erfahrungen bildlich ausdrücken und so besser verarbeiten. Darüber hinaus haben die Teilnehmer die Möglichkeit, sich untereinander auszutauschen. Die künstlerische Auseinandersetzung kann sich positiv auf mögliche psychische Beschwerden auswirken. Vielen macht die Sorge vor Ausgrenzung oder dem Unverständnis des sozialen Umfelds zu schaffen. Sie fühlen sich durch die HCV-Infektion stigmatisiert. Das bedeutet, sie werden aufgrund ihrer Erkrankung häufig mit (unwahren) Vorurteilen belegt und bewusst ausgegrenzt. Der künstlerische Prozess im Workshop kann bei einem positiven Umgang mit der HCV-Infektion helfen und neues Selbstbewusstsein geben.

Professionelle künstlerische Leitung

In diesem Jahr sind die unterschiedlichen Facetten der Heilung zentrales Thema der Workshops. Teilnehmer können sich zum einen damit beschäftigen, was Heilung für sie persönlich bedeutet. Zum anderen werden in diesem Zusammenhang auch die Veränderungen der eigenen Persönlichkeit auf dem Weg zur Heilung thematisiert. Unter Anleitung professioneller Künstlerinnen können die Teilnehmer verschiedene künstlerische Gestaltungsmöglichkeiten kennenlernen. Durch Malerei, Linolschnitt oder Mosaikkunst kann ausgedrückt werden, was häufig nicht in Worte zu fassen ist. Durch die Einbindung von Selbsthilfegruppen können sie zudem auch über das Projekt hinaus Unterstützung und Informationen erhalten.

Positive Resonanz der Teilnehmer

Das Kunstprojekt „HCV ins Bild rücken“ fand 2014 zum ersten Mal statt. Insgesamt sechs Workshops stießen in den vergangenen beiden Jahren auf durchweg positive Resonanz. Sowohl die Teilnehmer als auch die vielen Besucher, die im Rahmen von Ausstellungen die Möglichkeit hatten, die Kunstwerke zu betrachten, sind hellauf begeistert. Auch in den Medien fand die Aktion bereits entsprechende Beachtung. Als Schirmherrin für das Projekt konnte Karin Maag (MdB) gewonnen werden. Karin Maag ist Mitglied im Gesundheitsausschuss des Bundestages und setzt sich dort unter anderem auch für die Belange von Menschen mit chronischen Erkrankungen ein. Sie trägt mit dazu bei, die Aktion und damit auch die Erkrankung Hepatitis C noch mehr in das Licht der Öffentlichkeit zu rücken.

In der Fortsetzung unseres Artikels zum Kunstprojekt „HCV ins Bild rücken“ berichten Künstler und Teilnehmer, welche Erfahrungen sie im Rahmen eines Workshops sammeln konnten.

Kontakt:

AbbVie Deutschland GmbH & Co. KG
Mainzer Str. 81
65189 Wiesbaden
E-Mail: info.de@abbvie.com