21. März 2016

Startschuss für Bewerber – Bewerbungsfrist für RheumaPreis 2016 läuft (Teil 2)

Die Initiative RheumaPreis fördert Konzepte und Lösungen, die zur dauerhaften Teilhabe von Menschen mit Rheuma am Berufsleben beitragen. Menschen mit Rheuma und deren Arbeitgeber können sich nun wieder um die mit 3.000 Euro dotierte Auszeichnung bewerben. Einsendeschluss der Bewerbungsunterlagen ist der 30. Juni 2016. Die Verleihung des RheumaPreises findet im Oktober 2016 statt.

Beispiele für Vereinbarkeit von Rheuma und Beruf

Mit dem RheumaPreis werden herausragende Beispiele für die Vereinbarkeit von Rheuma und Beruf öffentlich gemacht. Ausgezeichnet werden Lösungen und Konzepte mit Vorbildcharakter, die dazu beitragen, Menschen mit Rheuma nachhaltig in den Berufsalltag einzubinden und ihre Arbeitskraft zu erhalten. Das gelungene Engagement der Betroffenen und ihrer Arbeitgeber soll Betroffenen Mut machen und zum Nachahmen anregen. Der Preis soll Öffentlichkeit schaffen und über das Thema „Rheuma und Beruf“ aufklären. Im Mittelpunkt stehen der partnerschaftliche Einsatz von Betroffenen und Arbeitgebern sowie die Akzeptanz der Unternehmen.

Nachhaltigkeit, Umsetzbarkeit und Wertschöpfung

Bewerben können sich Menschen mit Rheuma, die in Deutschland leben, berufstätig sind, studieren oder eine Ausbildung machen. Teilnehmen dürfen Einzelpersonen, Teams oder Freiberufler. Bewerbungen können auch von Dritten eingereicht werden. Die Nachhaltigkeit der eingereichten Projekte sollte belegt werden können. Sie sollten zudem leicht umsetzbar und auf andere Betroffene übertragbar sein. Die Planung, Umsetzung und Wertschöpfung der Konzepte muss nachvollziehbar dargestellt werden. Durch ihre Umsetzung muss eine Verbesserung für die Betroffenen stattgefunden haben. Beispiele für eine gelungene Vereinbarkeit von Rheuma und Beruf können eine Anpassung der Arbeitsabläufe, die rheumafreundliche Gestaltung des Arbeitsplatzes oder auch kleine Verbesserungen an Arbeitsgeräten sein.

Auswahl durch unabhängige Jury

Über die Auswahl der Preisträger entscheidet eine unabhängige Jury aus Medizinern, Arbeitsmedizinern, Patientenvertretern und Experten für die berufliche Integration Erkrankter. Eine entzündlich-rheumatische Erkrankung hat viele Facetten. Dementsprechend vielfältig können auch eingereichte Lösungsansätze sein. Um dieser Vielfalt Rechnung zu tragen, kann der Preis mehrfach verliehen werden. Das Preisgeld wird vom BioPharma-Unternehmen AbbVie gestiftet. Unterstützer des RheumaPreises sind außerdem die Arbeitsgemeinschaft Regionaler Kooperativer Rheumazentren in der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie, der Berufsverband Deutscher Rheumatologen, die Bundesarbeitsgemeinschaft der Integrationsämter und Hauptfürsorgestellen, Patientenvertreterin Kerstin Bleuel, die Deutsche Rheuma-Liga Bundesverband, der Deutsche Verband für Physiotherapie, die Deutsche Vereinigung Morbus Bechterew, die Initiative Neue Qualität der Arbeit, die Deutsche Kinderrheuma-Stiftung, die Lupus Erythematodes Selbsthilfegemeinschaft, die Rheuma-Liga Hessen sowie der Verband Deutscher Betriebs- und Werksärzte.

Die Bewerbung kann in Form eines ausgefüllten Fragebogens oder in freier Form erfolgen. Sie kann per Post oder online eingereicht werden. Nähere Informationen zu den Formalien sowie entsprechende Formulare zum Download finden Sie unter www.rheumapreis.de. Mehr zu den Preisträgern 2015 erfahren Sie in der Fortsetzung unseres Artikels.

Quellen:

  1. www.rheumapreis.de