28. März 2016

Startschuss für Bewerber – Bewerbungsfrist für RheumaPreis 2016 läuft (Teil 3)

Bis einschließlich 30. Juni 2016 können sich Berufstätige mit einer entzündlich-rheumatischen Erkrankung für den RheumaPreis 2016 bewerben. Die Auszeichnung wird für Konzepte verliehen, die dazu beitragen, Menschen mit Rheuma dauerhaft in den Berufsalltag zu integrieren bzw. ihre Arbeitskraft zu erhalten. Dabei können die prämierten Konzepte ebenso facettenreich sein wie die Erkrankung selbst.

Kleine Änderungen mit großer Wirkung

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, Menschen mit Rheuma im Beruf zu unterstützen. Manchmal genügen schon kleine Änderungen der Arbeitsprozesse, geringfügige Anpassungen des Arbeitsplatzes oder der Arbeitsgeräte. Wie einfach diese Lösungen oft sind und wie unkompliziert sie sich umsetzen lassen, zeigen die Beispiele der Preisträger aus dem vergangenen Jahr.

Rheumafreundliche Arbeitsplätze

Bettina Wittmann ist eine von drei Preisträgern des vergangenen Jahres. Mit wenigen Veränderungen hat ihr Arbeitgeber die Ausstattung des Arbeitsplatzes an die Bedürfnisse seiner Arbeitnehmerin angepasst. So gibt es beispielsweise eine teilbare Computertastatur, einen leicht bedienbaren Wasserhahn im Waschraum sowie eine zweite Stechuhr, um lange Wege zu vermeiden. Für ihr Unternehmen engagiert sich Wittmann in besonderer Weise. Über ihren Arbeitsbereich hinaus ist sie als Mitglied im Wirtschaftsausschuss, als Betriebsrätin sowie als Schwerbehindertenvertreterin aktiv. Viel Einsatz für ihr Unternehmen zeigt auch die zweite Preisträgerin des RheumaPreises 2015. Nicht zuletzt aufgrund ihrer Erkrankung ist Lisa Nysen stets darauf bedacht, Arbeitsabläufe zu optimieren. Ihr Unternehmen hat ihr einen rheumafreundlichen und auf ihre Anforderungen abgestimmten Arbeitsplatz eingerichtet. So finden sich in ihrem Büro unter anderem schwenkbare Bildschirme und eine Kuvertiermaschine.

Erfolgreiche Karriere mit Rheuma

Als Fotograf und Fotodesign-Student steht Benjamin Ziegler auf eigenen Beinen. Der dritte Preisträger des RheumaPreises 2015 hat trotz körperlicher Einschränkungen den Sprung in die Selbstständigkeit gewagt. In seiner Bachelorarbeit beschäftigt er sich mit dem Thema „Kinder- und Jugendrheuma in Deutschland“ und möchte damit mehr Öffentlichkeit für die Erkrankung schaffen. Mit seinem Engagement möchte Ziegler Betroffenen Mut machen und zeigen, dass Erfolg und Karriere mit Rheuma möglich sind.

Mehr zum Thema RheumaPreis und zu den Preisträgern des vergangenen Jahres finden Sie unter www.rheumapreis.de. Außerdem erhalten Sie Informationen zu den Teilnahmebedingungen. Entsprechende Formulare sind auf der Seite zum kostenlosen Download hinterlegt.

Quellen:

  1. www.rheumapreis.de