28. März 2022

AbbVie engagiert sich zum Welt-Parkinson-Tag

Manchen an Parkinson erkrankten Menschen fällt es nicht leicht, offen mit ihrer Erkrankung umzugehen. Lieber versuchen sie, ihre Einbußen zu verbergen. Denn so typisch manche Krankheitsanzeichen auch sind – in der breiten Bevölkerung reicht das Wissen über die neurogenerative Erkrankung und ihre Begleiterscheinungen längst nicht aus. Entsprechend kann es Betroffenen passieren, dass sie für ein Zittern der Hand, einen unsicheren Gang oder eine undeutliche Aussprache schief angeschaut werden. Oder es fehlt an Rücksicht und Verständnis, wenn sie beim Bezahlen an der Supermarktkasse nicht so schnell sind wie andere Kunden. Zu wenig Wissen über die ersten Anzeichen kann zudem dazu führen, dass Beschwerden falsch eingeordnet werden, die Erkrankung nicht erkannt wird und Betroffene mit Einschränkungen leben, die sich mit einer angemessenen Therapie verhindern ließen.

Über Parkinson aufklären

Der Welt-Parkinson-Tag rückt die Erkrankung in den Fokus, will über alle ihre Facetten und die möglichen Symptome aufklären, Verständnis für Betroffene schaffen und Erkrankte, Angehörige sowie Expertinnen und Experten stärker vernetzen. Der Aktionstag wurde bereits 1997 von der European Parkinson Disease Association ins Leben gerufen. Seitdem steht er jährlich am 11. April im Kalender – dem Geburtstag des britischen Mediziners James Parkinson, der 1817 erstmals die klassischen Anzeichen der Erkrankung beschrieben hat.

AbbVie fördert Aktionen zum Welt-Parkinson-Tag

Auch das forschende BioPharmaunternehmen AbbVie setzt sich für mehr Wissen über Parkinson und eine gute Versorgung von Patientinnen und Patienten ein. Hierzu gehört, dass AbbVie zum Welt-Parkinson-Tag regelmäßig Aktivitäten der Selbsthilfe unterstützt, beispielsweise Telefonaktionen mit Ärztinnen und Ärzten oder Informationsveranstaltungen. Denn die Selbsthilfe ist mit lokalen Initiativen, regionalen Netzwerken und deutschlandweiten Angeboten ein wichtiger Ansprechpartner für Betroffene und Angehörige. Sie bietet ihnen Information, Aufklärung und Kontakte und fördert den Austausch und Aktivitäten. Grund genug für AbbVie, auch 2022 zum Welt-Parkinson-Tag die Aufklärung über die Erkrankung zu unterstützen.

Hintergrund: Parkinson ist weit verbreitet

Parkinson betrifft weltweit mehr als 10 Millionen Menschen; hierzulande sind basierend auf Krankenkassendaten schätzungsweise 400.000 Menschen erkrankt. Parkinson ist damit nach Alzheimer die zweithäufigste neurogenerative Erkrankung. In den letzten drei Jahrzehnten ist die Zahl der Betroffenen kontinuierlich angestiegen. Die Hauptursache dafür liegt in der demographischen Entwicklung: Im Durchschnitt erkranken Patientinnen und Patienten mit etwa 60 Jahren – und der Anteil älterer Menschen an der Gesamtbevölkerung hat stetig zugenommen. Zusätzlich ist davon auszugehen, dass viele bereits Jahre vor ihrer Diagnose mit Beschwerden leben, die auf eine sich schleichend entwickelnde Parkinson-Erkrankung zurückzuführen sind. Des Weiteren wird bei genauerer Analyse der Durchschnittszahlen deutlich: Parkinson ist keine „Alte-Leute-Krankheit“, sondern betrifft gar nicht so selten auch jüngere Menschen.