19. Januar 2017

An die Seele denken – Teufelskreis aus Stress und Erkrankung (Teil 1)

Ob im Büro, zu Hause oder in der Freizeit: In vielen Bereichen unseres Lebens geraten wir zunehmend unter Druck. Stress hat sich in den vergangenen Jahren zu einem verbreiteten Phänomen entwickelt – mit negativen Folgen für die seelische und körperliche Gesundheit. Menschen mit Hauterkrankungen sind davon besonders betroffen. Wie sich Stress auf chronisch-entzündliche Hauterkrankungen auswirken kann und umgekehrt, lesen Sie im ersten Teil unserer Reihe „An die Seele denken“.

Stress und Schuppenflechte: Enger Zusammenhang

Die genauen Ursachen für eine Schuppenflechte sind bislang nicht bekannt. Man geht heute aber davon aus, dass verschiedene Faktoren den Ausbruch der Erkrankung begünstigen können. Einer dieser sogenannten Trigger ist Stress. Dieser kann außerdem einen neuen Schub auslösen oder die Beschwerden verstärken. Auch auf Acne inversa kann sich Stress negativ auswirken. So führt er häufig zu einer Verschlechterung der Erkrankung.

Teufelskreis aus Stress und Erkrankung

Stressauslöser können nicht nur von außen kommen. Auch die Schuppenflechte oder Acne inversa selbst können zu Stressoren werden. Die sichtbaren Plaques (Schuppenflechte), Narben oder Abszesse (Acne inversa), Ekel vor sich selbst, Schamgefühle, unbedachte Reaktionen anderer Menschen, zeitaufwendige Behandlungen, juckende oder schmerzende Hautstellen: All diese Aspekte können für Menschen mit einer chronisch-entzündlichen Hauterkrankung zur Belastung werden. Entsteht dadurch Stress, kann sich die Erkrankung verschlimmern. Das führt zu neuem Stress, der sich wiederum auf die Erkrankung auswirken kann. Ein wahrer Teufelskreis aus Stress und Schuppenflechte bzw. Acne inversa ist damit in Gang gesetzt.

Wie Sie diesen Kreislauf von Stress und Schuppenflechte bzw. Acne inversa durchbrechen können, lesen Sie in der Fortsetzung unserer Reihe.