30. Mai 2017

Eine OP steht an – An was muss ich vor dem Krankenhausaufenthalt denken? (Teil 1)

Es gibt sicher schönere Anlässe, um Koffer zu packen, als einen Krankenhausaufenthalt. Wer ein paar Punkte beachtet, kann sich mit guter Organisation die Zeit in der Klinik so unkompliziert wie möglich gestalten.

Welche Unterlagen werden gebraucht?

Um die Aufnahme in die Klinik reibungslos zu gestalten, sollten die wichtigsten Unterlagen zur Hand sein. Dazu gehören vor allem der Personalausweis, ein Krankenhauseinweisungsschein vom behandelnden Arzt und die Versichertenkarte der Krankenkasse. Wer privat versichert ist, muss eine Kostenübernahmeerklärung der Krankenkasse vorlegen. Damit das Klinikpersonal bestmöglich informiert ist, sind auch Unterlagen wie Arztbriefe und Dokumente über Voruntersuchungen, zum Beispiel Blutwerte, Röntgenaufnahmen oder EKG-Befunde, von Bedeutung. In manchen Fällen können auch Impfausweis, Allergiepass oder Röntgenpass wichtig sein. Wer Medikamente nimmt, sollte einen Medikationsplan mitbringen.

Was gehört in den Koffer?

Am besten geht man vor dem Packen seinen typischen Tagesablauf im Geiste durch. Was benötige ich direkt nach dem Aufstehen? Es beginnt mit den Medikamenten und Hygieneartikeln wie Zahnbürste, Haarbürste, Seife, Körperlotion, Gesichtscreme oder, falls vorhanden, Gebisshaftcreme. Genauso gehören Handys oder Laptops und Hilfsgeräte wie eventuell Brille, Hörgerät oder Gehstock mit ins Gepäck. An Kleidungsstücken sollte man besser nicht zu viel einpacken. Sinnvoll sind je nach Dauer des Aufenthaltes zwei gemütliche Hosen, zum Beispiel Jogginghosen, außerdem T-Shirts und Strick- oder Sweatjacken sowie Socken und Unterwäsche. Ein paar Hausschuhe oder andere bequeme Schuhe sind ebenfalls sinnvoll. Auch Handtücher und Waschlappen müssen von den Patienten selbst mitgebracht werden.

Ein Stück zu Hause

Krankenhäuser zeichnen sich nicht gerade durch ihre Gemütlichkeit aus. Um den Aufenthalt etwas persönlicher zu gestalten, hilft es, Bilder von der Familie, Zeitschriften, Bücher oder Hörbücher sowie eigene Musik mitzubringen. Fast alle Zimmer sind mittlerweile mit Fernsehern ausgestattet, die entweder über das Telefon oder eine separate Fernbedienung bedient werden können. Häufig steht den Patienten auch ein WLAN zur Verfügung, sodass ein eigener Laptop oder ein eigenes Tablet mitgebracht werden kann.

Unnötige Wertsachen zu Hause lassen

Schmuck, wie Ohrringe, Uhren und Halsketten, können zwar in manchen Kliniken in einem Safe aufbewahrt werden. Fehlt diese Möglichkeit, sind Wertgegenstände zu Hause am besten aufgehoben. Das Nötigste an Wertsachen, wie Armbanduhr, Handy, Laptop, Tablet oder Portemonnaie kann im Nachtschrank direkt am Bett oder eventuell in einem Schließfach im Zimmerschrank verwahrt werden.