15. November 2015

Besser leben mit Schuppenflechte – Schlafen Sie gut! (Teil 5)

Ein erholsamer Nachtschlaf ist das A und O für körperliches, geistiges und seelisches Wohlbefinden. Schlafmangel kann nicht nur gesundheitliche Auswirkungen haben, sondern auch andere Lebensbereiche, wie zum Beispiel Beruf, Familie oder Partnerschaft, beeinflussen. Wie wichtig ausreichender Schlaf ist, haben Sie bereits im vorhergehenden Artikel unserer Serie „Besser leben mit Schuppenflechte“ erfahren. Im fünften Teil lesen Sie nun acht einfache Tipps für einen gesunden Schlaf.

1. Die richtige Umgebung

Kühl, dunkel und ruhig sollte es in Ihrem Schlafzimmer sein. Sorgen Sie vor dem Zubettgehen für reichlich frische Luft im Zimmer und lüften Sie gut durch. Halten Sie den Raum möglichst kühl: Die optimale Schlaftemperatur liegt zwischen 16 und 18 Grad. Schirmen Sie das Zimmer nach Möglichkeit vor störenden Geräuschen ab und ziehen Sie die Vorhänge zu. Ihr Schlafzimmer sollte ein Raum sein, in dem Sie sich wohlfühlen. Schaffen Sie daher eine angenehme Atmosphäre und vermeiden Sie Ablenkungen. Liegen Sie bequem? Eine hochwertige Matratze, die optimal zu Ihnen passt, hat entscheidenden Anteil an der Schlafqualität.

2. Bewegter Tag, ruhige Nacht

Bewegen Sie sich tagsüber so viel wie möglich. Lassen Sie das Auto öfter einmal stehen und steigen Sie auf Ihr Fahrrad um oder gehen Sie zu Fuß. Regelmäßiger Sport hilft Ihnen dabei, den Kopf freizubekommen und Stresshormone abzubauen. Außerdem schläft besser, wer sich tagsüber körperlich betätigt. Lassen Sie jedoch genug Zeit zwischen körperlicher Anstrengung und Zubettgehen verstreichen, da es Ihnen sonst schwerfallen kann, zur Ruhe zu kommen.

3. Schaffen Sie sich ein Einschlafritual

Damit geben Sie Ihrem Körper ein Zeichen, dass es jetzt an der Zeit ist, zur Ruhe zu kommen. Wie dieses Ritual aussieht, bleibt ganz Ihnen überlassen. Vielleicht lesen Sie vor dem Einschlafen noch ein paar Seiten, hören ein paar Takte beruhigende Musik oder trinken eine Tasse Kräutertee.

4. Verbannen Sie elektronische Medien

Das Schlafzimmer ist der Ort, an dem Sie schlafen. Vermeiden Sie daher Ablenkungen wie Fernseher, Tablet oder Smartphone.

5. Achten Sie auf Ihren Rhythmus

Feste Zeiten für Zubettgehen und Aufstehen erleichtern es Körper und Geist, sich auf Schlaf- und Wachphasen einzustellen. Dabei müssen Sie sich natürlich nicht auf die Minute an eine bestimmte Uhrzeit halten.

6. Leichte Kost am Abend

Lassen Sie zwischen Abendessen und Zubettgehen einige Stunden vergehen und bevorzugen Sie leichte Kost. Mit vollem Magen lässt es sich nicht gut schlafen. Auf scharfe Gewürze, anregende Getränke oder Alkohol sollten Sie vor dem Einschlafen ganz verzichten.

7. Sorgenfrei einschlafen

Kreist das Gedankenkarussell? Nehmen Sie Sorgen, Aufgaben oder Probleme nicht mit ins Bett. Dafür ist am nächsten Morgen noch genug Zeit. Manchmal kann es schon helfen, sich vor dem Einschlafen ein paar Minuten Zeit zu nehmen, um sich alles zu notieren. So können Sie belastende Gedanken ganz bewusst vertagen.

8. Entspannt bleiben

Es ist ganz normal, zwischendurch auch einmal wach zu liegen. Lassen Sie sich davon nicht aus der Ruhe bringen. Versuchen Sie, nicht andauernd auf die Uhr zu sehen und konzentrieren Sie sich stattdessen lieber auf Ihre Atmung. Denken Sie an etwas Schönes! Wenn Sie nicht gleich wieder in den Schlaf finden, lesen Sie ein paar Seiten oder hören Sie entspannende Musik, bis Sie wieder müde werden.

In der Fortsetzung unserer Serie lesen Sie, wie Juckreiz entsteht und was Sie dagegen unternehmen können.